Hochjoch-Hospiz

2.413 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Sommer: Von Mitte Juni bis Ende September

Winter: Ab Anfang März bis Ende April

Mobil

+43 676 630 59 98

Telefon

+43 720 92 03 11

Homepage

www.hochjoch.at

Betreiber/In

Denise & Thomas Pirpamer

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
20 Zimmerbetten 50 Schlafplätze 16 Schlafplätze

Details

  • Seminarraum
  • Winterraum
  • Wi-Fi
  • Dusche
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Das Hochjoch Hospiz (2.413 m) liegt im hintersten Rofental am Südosthang der Guslarspitzen in den Ötztaler Alpen in Tirol. Es wurde bereits ab 1869 als ein erster Stützpunkt für den Übergang von Nord- nach Südtirol erbaut. Hoch- und Skitourengeher kehren in die Hütte ein. Sie dient als hochalpiner Stützpunkt für die Besteigung der drei Guslarspitzen, anderer Gipfel im Weißkamm sowie als Zwischenstation auf dem Weg zum Brandenburger Haus. Das Schutzhaus ist von Vent relativ leicht zu erreichen.

Das Hochjoch-Hospiz ist keine Hütte im Sinne der Erwartung, dass alpine und hochalpine Hütten aus Holz bestehen. Es ist ein Haus. Ein Haus, das aufgrund seiner Exposition, hochalpinem Wetter Stand halten muss. Unter der äußeren Widerstandsfähigkeit verbirgt sich ein Inneres, dass seinen Gästen Geborgenheit und Schutz gibt und sie beherbergt. Hospiz bedeutet auch Herberge, in dem sowohl Pilger als auch Fremde auf ihren Reisen Rast und Zuflucht finden.

Kürzester Weg zur Hütte

Ausgangspunkt ist das Bergsteigerdorf Vent (1.896 m) im Talschluß des Ötztales. Der sehr breite und auch für Normalwanderer begehbare Anstieg beginnt bei den Rofenhöfen hinter Vent. Er führt an der Talstation der Materialseilbahn zur Vernagthütte über eine Hängebrücke über die Rofenschlucht und Rofenache sowie an der Abzweigung zur Vernagthütte immer weiter talein- und bergaufwärts. Über die Holzbrücke über den Vernagtbach und vorbei an der Rofenalm geht es aufwärts zum bereits im Blickfeld aufgetauchten Hospiz.

Gehzeit: 2:30 h

Höhenmeter: 517 m

Alternative Routen
Aus dem Schnalstal in Südtirol über Schöne-Aussicht-Hütte (2.842 m, Rifugio Bella Vista), Hochjoch, Hochjochfernertal und Hintereisbach (Wegzeit: 3:30 h; von der Bergstation am Schnalstaler Gletscher bis Rifugio Bellavista: 1 h; von der Schöne-Aussicht-Hütte bis Hochjoch-Hospiz: 2:30 h)

Leben auf der Hütte

Im Sommer wie im Winter suchen Alpinisten, Tourengeher und Wanderer, die von Vent heraufsteigen, das Haus auf. Denise und Thomas Pirpamer bieten ihren Tagesgästen verschiedene hausgemachte Spezialitäten. Nächtigungsgästen wird Halbpension mit einem dreigängigen Abendessen - Suppe, Hauptgericht, Dessert - und Frühstück vom Buffet empfohlen. Gäste schlafen in Zimmern oder im Matrazenlager und können auch duschen. Hüttenwirt Thomas ist staatlich geprüfter Berg- und Skiführer und hilft gerne bei der Planung und Durchführung von Touren in die hochalpine Gipfelwelt oberhalb des Hospizes.

Gut zu wissen

Auf der Hütte gibt es Münz-Duschen, 20 Zimmerbetten und 50 Matratzenlager-Plätze. Handy-Empfang vorhanden. Kostenpflichtiges WiFi vorhanden. Schlafplätze sollten im Vorfeld reserviert werden. Hüttenschlafsack mitbringen. Kein Gepäcktransport auf die Hütte möglich. Nur Barzahlung. Unversperrter Winterraum vorhanden. Übernachtung mit Hund ist vor einem Schutzhaus-Besuch mit dem Hüttenwirt abzuklären.

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Vernagthütte (2.755 m) in 2 h Gehzeit zu erreichen. Weiters:Schutzhütte Schöne Aussicht /Rif. Bella Vista (2.842 m, 2:30 h); Brandenburger Haus (3.277 m, 3:30 h); Breslauerhütte (2.844 m, 4:30 h); Similaunhütte (3.019 m, über Hauslabjoch: 5 h; über Saykogel: 6 h); Martin-Busch-Hütte (2.501 m, über Saykogel: 6h).

Gipfelbesteigungen und Touren: Guslarspitze (3.151 m, 2 h); Mutspitze (3.257 m, letzter Gipfelanstieg Kletterei und nicht ganz einfach, 3 h); Saykogel (3.360 m, 4 h); Kesselwandspitze (3.414 m, 4 h); Kreuzspitze (3.457 m, 4 h); Vordere Hintereisspitze (3.437 m, 4 h); Fineilspitze (3.516 m, 4:30 h; Gletscherausrüstung erforderlich); Fluchtkogel (3.500 m, 4:30 h; Gletscherausrüstung erforderlich); Mittlere Hintereisspitze (3.451 m, 4:30 h); Hintere Hintereisspitze (3.486 m, 4:30 m); Weißkugel (3.737 m, 6 h; Gletscherausrüstung erforderlich);

Anfahrt

Aus dem Norden
Variante 1 - Bad Tölz - Achenpaß - B181 - Jenbach - A12 Innsbruck Richtung Bregenz - Abfahrt Ötztal - B186 - weiter durch das Ötztal bis nach Vent Rofenhöfe (53 km)

Variante 2 - Pfronten - Reutte - Fernpass - Imst - A12 Richtung Innsbruck - Abfahrt Ötztal nach Roppener Tunnel oder B171 Tiroler Straße bis Ötztal (Vignettenfrei) - B186 - Vent Rofenhöfe

Variante 3: München -Garmisch Partenkirchen - Ehrwald - Lermoss - Fernpass- Imst - A12 Richtung Innsbruck - Abfahrt Ötztal nach Roppener Tunnel oder B171 Tiroler Straße bis Ötztal (Vignettenfrei) - B186 - Vent Rofenhöfe

Variante 4: München - Garmisch Partenkirchen - Mittenwald - Scharnitz - Seefeld in Tirol - Telfs - A12 Richtung Bregenz - Abfahrt Ötztal oder B171 Tiroler Straße bis Ötztal (Vignettenfrei) - B186 - Vent Rofenhöfe (53 km)

Aus dem Westen
Von Vorarlberg nach Tirol über den Arlbergpass oder durch den Arlbergtunnel (S16) - Landeck - Autobahn A12 Richtung Innsbruck - Abfahrt Ötztal nach Roppener Tunnel - B186 - weiter durch das Ötztal bis nach Vent Rofenhöfe (53 km)

Aus dem Osten
Von München und Salzburg zuerst auf der A8, dann auf der A93 bis nach Kufstein, anschließend auf der A12 Richtung Bregenz, über Innsbruck bis Abfahrt Ötztal, dann weiter auf B186 bis Vent Rofenhöfe; von Wien und Linz auf der A1 nach Salzburg und dann wie oben beschrieben weiter.

Aus dem Süden
Von Italien über Bozen kommend Richtung Brenner (Mautstraße) - Brenner Autobahn über Mautstelle Schönberg Richtung Innsbruck - von Innsbruck auf A12 Richtung Bregenz bis Anfahrt Ötztal - weiter auf B186 bis Vent Rofenhöfe

Parkplatz

In Vent an der Talstation des Wildspitz-Liftes (Skigebiet) - Parkplatz Sektion P8 für Tourengeher und Wanderer. Achtung: Parkplatz direkt beim Lift ist gebührenpflichtig. Anschließender kleiner Parkplatz vor der Kapelle gebührenfrei. Weiters direkt vor den Rofenhöfen, hier befindet sich ein kleiner Parkplatz auf der linken Straßenseite. Bei den Höfen selbst ist es im Sommer nicht gestattet zur parken.

Öffentliche Verkehrsmittel

Von München Hauptbahnhof verkehren IC- und EC-Züge direkt nach Innsbruck. Ansonsten reist man per Bahn von München über Kufstein, Wörgl und mit Umsteigen nach Innsbruck an. In Innsbruck wird in einen Regionalzug nach Landeck-Zams gewechselt und bis Ötztal-Bahnhof gefahren. Ohne Zwischenstopp von Innsbruck nach Ötztal-Bahnhof geht es mit dem ÖBB-Railjet, der nach Zürich fährt. Dieser Zug ist Reisenden, die von Budapest, Wien, Linz und Salzburg nach Vent und auf die Vernagthütte wollen, zu empfehlen.

Von Bozen fahren die Züge über den Brenner nach Innsbruck. Von Graz kann man "zügig" über Bischofshofen, Zell am See, Kitzbühel, Wörgl und Jenbach nach Innsbruck reisen. Und von Lienz über das Pustertal, Fortezza/Franzensfeste und dem Brenner nach Innsbruck und weiter ins Ötztal.

Vom Ötztal-Bahnhof fahren entweder ein Postbus oder Busse der Ötztaler Verkehrsgesellschaft das Tal bergwärts bis Sölden. Dort ist ein Umstieg in den nach Vent und bis zum Hotel Similaun fahrenden Bus notwendig.

Die geräumige Martin-Busch-Hütte (2.501 m, früher Samoar-Hütte) liegt im Herzen der Ötztaler Alpen (Tirol) im Talschluss vom Niedertal. Der Zustieg erfolgt in den meisten Fällen vom Bergsteigerdorf Vent aus. Im Sommer bietet die Hütte einen idealen Stützpunkt für zahlreiche Bergtouren und Gipfelbesteigungen. Auch ambitionierte Mountainbiker finden in der Gegend ein reiches Betätigungsfeld vor. Im Hochwinter wird die Hütte zwar nicht bewirtschaftet (erst ab Anfang März), die Betreiber stellen aber einen unversperrten Winterraum zur Verfügung. Zur Freude von Skitourengehern – die umliegenden Ötztaler Gletscher lassen traumhafte (und größtenteils anspruchsvolle) Skihochtouren zu. Die Martin-Busch-Hütte ist zudem Etappenziel des Ötztal Treck. Kürzer, aber nicht minder schön, ist die Venter Hüttenrunde durch die Ötztaler Alpen.
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Vorarlberg

Wiesbadener Hütte (2.443 m)

Eindrucksvoll gelegen am Ende des Ochsentales in der Silvretta in Vorarlberg, zieht die Hütte auf 2.443 m Wanderer und Kletterer nicht zuletzt wegen des eindrucksvollen Panoramas an. 200 m von der Hütte entfernt befindet sich ein Klettergarten, auf dem sich auch Anfänger versuchen können. Beliebt auch bei Mountainbikern. Im Winter locken atemberaubende Skitouren.
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Tirol

Vernagthütte (2.755 m)

Die Vernagthütte (2.755 m), 1901 erbaut, liegt im Herzen der Ötztaler Alpen im oberen Vernagttal zwischen Guslar- und Vernagtferner auf einem reizenden, von Moränenwällen eingerahmten Wiesenfleck. Sie ist eine Aussichtsterrasse in eindrucksvoller, hochalpiner Umgebung. Talort ist das gemütliche Bergsteigerdorf Vent am Ende des Ventertals, einem Seitental des Ötztals. Bergwanderer, Ski- und Hochtourengeher erreichen vom Ventertal aus unberührte, großartige Ziele. Im Sommer und im Winter ist die Vernagthütte deshalb ein idealer Ausgangspunkt für Touren auf Dreitausender der Ötztaler Alpen mit ihren weiten Gletscherhängen. Die Wildspitze, Tirols Höchster, ist von hier aus zu besteigen. Und trotz ihres hochalpinen Standortes ist der Zustieg zur Vernagthütte auch für Genusswanderer ein Erlebnis.
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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