Brancahütte

2.487 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

März bis September

Von März bis September bewirtschaftet, ein Winterraum steht zur Verfügung.

Telefon

+39 0342 935 501

Homepage

www.rifugiobranca.it/berghutte

Räumlichkeiten

Matratzenlager
120 Schlafplätze

Details

  • Wi-Fi
  • Dusche
  • Gepäcktransport
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Im Herzen des Nationalparks Stilfserjoch, vor dem mächtigen Forni-Gletscher, liegt die Brancahütte. Mountainbiker, Wanderer, Bergsteiger und Kletterer, Schneeschuhwanderer, Skitourengeher und sogar Langläufer – der Nationalpark ist für sie alle ein wahres Paradies. 

Die Brancahütte ist von März bis September bewirtschaftet und mit einem Winterraum ausgestattet. Ein wenig unterhalb der Hütte liegt ein kleiner See. Der Hausberg der Hütte, der Palon de la Mare (3.703 m), eignet sich zu jeder Jahreszeit für traumhafte und vor allem einfache Begehungen, weil man den spaltenreichen Forni-Gletscher dabei nicht betreten muss.

Ein wahrer Skitouren-Geheimtipp ist nach wie vor die Cima di Pejo (3.549 m), die fantastische Ausblicke und eine grandiose Abfahrt garantiert. Ungemein eindrucksvoll ist auch der eiszeitliche Exkursionsweg auf dem Forni-Gletscher. Man marschiert von der Hütte entlang der Endmoräne bergauf, überquert den Gletscher und ist in rund 3 h wieder beim Ausgangspunkt.

Auch die nur 30 min entfernten Schützengräben aus dem Ersten Weltkrieg sind einen Besuch wert.

Kürzester Weg zur Hütte

Von Bormio aus fährt man nach Santa Catarina und folgt der Beschilderung Richtung Brancahütte. Die Straße – im Winter sind Ketten notwendig – endet bei einem Parkplatz nahe des Gasthauses Ghiacciaio del Forni (2.178 m).

Von hier aus gibt es zwei gleich lange Möglichkeiten die Hütte zu erreichen: über einen breiten, ausgeschilderten Weg, der auch im Winter und mit Kindern begangen werden kann, oder man marschiert flach im Talboden bis quasi direkt unterhalb der Hütte (ebenfalls ausgeschildert), um dann das Ziel relativ steil über die Moränenhänge in Angriff zu nehmen.

Gehzeit: jeweils rund 1:15 h

Höhenmeter: 309 m

Alternative Routen
noch kürzer (rund 45 min) ist der Weg, wenn man bei der Fornihütte (Rifugio Forni) auf 2.176 m startet. Diese ist aber speziell im Winter oft nur schwer über die schmale Bergstraße zu erreichen.

Außerdem: vom Martelltal und von Sulden über den Cevedale-Gletscher.

Leben auf der Hütte

Die Zugehörigkeit zur Lombardei spiegelt sich kulinarisch wieder. Die Qualität der Speisen ist sagenhaft gut, sogar herrliche Fischgerichte finden sich auf der Karte. Groß auch die Auswahl an erlesenen Weinen, das Bier kommt vom Fass.

Die Hütte verfügt über schöne Gaststuben, eine Bar, herrliche Sitzplätze im Freien und Spielmöglichkeiten für Kinder. Am Abend sorgen Gesellschaftsspiele für  Unterhaltung. Außerdem gibt’s eine Bücherecke.

Gut zu wissen

Getrennte Wasch- und Duschräume, getrennte WC-Anlagen. Der Handyempfang ist gut, es gibt aber auch ein Telefon für die Gäste. Die Hütte verfügt über eine Zentralheizung sowie über einen Trockenraum.

Übernachtungen mit Hunden müssen im Vorfeld abgeklärt werden, Gepäcktransport auf die Hütte ist auf Anfrage möglich.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist die Pizzini-Hütte auf 2.706 m, die in 1:30 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Casati-Hütte (3.269 m, 3 h); Alpini-Hütte (2.877 m, 4 h).

Eine Auswahl der zahlreichen Gipfelbesteigungen von der Brancahütte aus – zu Fuß und/oder mit Tourenski: Cime dei Forni (3.233 m, 4 h); Monte Confinale (3.370 m, 5 h); Cima Manzina (3.318 m, 5 h); Cima S. Giacomo (3.261 m, 3 h); Pizzo Tresero (3.594 m, 4 h); Punta S. Matteo (3.678 m, 4 h); Cime di Pejo-Taviela (3.612 m, 4 h); Monte Vioz (3.645 m, 4 h); Palòn de la Mare (3.708 m, 4 h); Monte Cevedale (3.769 m, 4 h); Monte Pasquale (3.553 m, 4 h); Gran Zebrù (3.859 m, 5:30 h).

Anfahrt

Von Bormio nach Santa Catarina, danach steil bergauf der Beschilderung Richtung Brancahütte folgen. Im Winter sind Ketten notwendig.

Parkplatz

Parkplatz nahe des Gasthauses Ghiacciaio del Forni.

Speziell von geübten Kletterern, Hoch- und Skitourengehern ist die im Jahr 2002 generalsanierte Hütte in den Südtiroler Ortler-Alpen ein vielbesuchter Stützpunkt nahe der Königspitze und des Cevedale-Gletschers. Die Hütte ist einfach zu erreichen, für Touren in der Umgebung sind aber Können und die richtige Ausrüstung gefragt. Schon die Tour auf den Hausberg, die Königspitze (3.859 m), ist bis zu 42 Grad steil und sollte mit einem ortskundigen Bergführer in Angriff genommen werden. Das gilt für nahezu alle Gipfel der Region, darunter auch der Cevedale, mit 3.769 m der höchste von der Hütte aus erreichbare. ​Die schwierige Zwei-Gipfel-Skihochtour führt auf den Cevedale und den Palon de la Mare durch vergletschertes Gelände. Neben der normalen Ausrüstung sind Steigeisen und Seile hier Pflicht. Von März bis September geöffnet und zudem mit einem Winterraum ausgestattet ist die Hütte im Sommer auch bei Mountainbikern beliebt.
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Trentino-Südtirol

Similaunhütte (3.019 m)

Die Similaunhütte (3.018 m) verdankt ihre Beliebtheit einem uralten Mann. Sie liegt auf dem Übergang vom Schnalstal ins Ötztal und in der Nähe des Tiesenjochs – dort, wo „Ötzi“ gefunden wurde. Die Hütte ist ein idealer Ausgangspunkt für fantastische Gipfelbesteigungen auf den Similaun (3.606 m) und die Fineilspitze (3.516 m) sowie für Eis- und Alpinkurse, die in der Region angeboten werden. Dank der berühmten Eismumie ist die Hütte längst nicht mehr nur Anlaufstelle für Bergsteiger, Kletterer, Schneeschuhwanderer und Skitourengeher, sondern auch Ziel für Tagestouristen, von denen viele mit dem Mountainbike kommen. Besonders imposant sind die Gletscherwanderungen zur Schönen Aussicht und zum Hochjoch Hospiz. Im Winter beginnt hier für Skitourengeher die zweite Etappe der berühmten Venter Skirunde auf die Fineilspitze.
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Vorarlberg

Wiesbadener Hütte (2.443 m)

Eindrucksvoll gelegen am Ende des Ochsentales in der Silvretta in Vorarlberg, zieht die Hütte auf 2.443 m Wanderer und Kletterer nicht zuletzt wegen des eindrucksvollen Panoramas an. 200 m von der Hütte entfernt befindet sich ein Klettergarten, auf dem sich auch Anfänger versuchen können. Beliebt auch bei Mountainbikern. Im Winter locken atemberaubende Skitouren.
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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