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Buchsteinhaus

1.571 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Mai bis Oktober

Mai bis Ende Oktober geöffnet (je nach Schneelage).

Telefon

+43 6132 26991 30

Homepage

https://buchsteinhaus.naturfreunde.at

Betreiber/In

Andreas Loidl

Räumlichkeiten

Zimmer
50 Betten

Details

  • Seminarraum
  • Künstliche Kletteranlage
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Handyempfang
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Lage der Hütte

Das Buchsteinhaus, das 2010 an gleicher Stelle neu errichtet wurde, liegt auf der Südseite des Buchsteinstockes in den Ennstaler Alpen. Bereits seit dem Jahr 1924 bietet die Schutzhütte, die von den Naturfreunden Ortsstelle Steyr erbaut wurde, Unterkunft für Gesäuse- und Berg-Begeisterte jeden Alters.

Die Hütte liegt auf dem Weg zur Besteigung des Großen Buchsteins (2.224 m) und der St. Gallener Spitze (2.144 m). Gipfel und Hütte wollen verdient sogar regelrecht erobert werden. Der Aufstieg auf das Buchsteinhaus eignet sich junge und heranreifende Alpinisten dann, wenn sie über eine gute Grundkondition verfügen. Das Buchsteinhaus ist auch Wegmarke auf dem Gesäuse-Hüttenrundwanderweg.

Kürzester Weg zur Hütte

An der Ennstal Bundesstraße in Gstatterboden beginnt der Aufstieg zum Buchsteinhaus. Vom Bahnhof Gstatterboden (577 m), Station der früheren Gesäusebahn, folgen Bergsteiger dem Weg Nr. 641 über einen steilen Pfad und zahlreichen Serpentinen bis zur Hütte. Anekdote zum Weg: so lange es das alte Buchsteinhaus noch gab, waren an einer Stelle dieses Zustiegsweges Brennholz aufgeschichtet. Auf einem Schild am Holzstoß bat der Hüttenwirt Wanderer doch zwei, drei Scheite mit auf die Hütte zu bringen.

Gehzeit: 3 h

Höhenmeter: 984 m

Alternative Routen: keine

Leben auf der Hütte

Nachdem man die Letzte der über 20 Serpentinen bezwungen hat, wird man richtig belohnt. Da erwartet einen das Buchsteinhaus mit einer großen Sonnenterrasse und einem überwältigenden Ausblick auf die Hochtor und Admonter-Reichensteingruppe. Abends sieht man, unter Umständen, die Lichter der Hesshütte. Gute Augen erkennen auch die Haindlkarhütte und den Peternpfad.

Hüttenwirt Tschitschi kocht mit Begeisterung für seine Gäste und legt besonders viel Wert auf regionale und lokale Produkte. Die arrangiert er zu kleinen Gaumenerlebnissen wie etwa Linsencurrysuppe. Oder Tschitschi verarbeitet sie für Wildgerichte.. 
 
Das Buchsteinhaus, aus Holz aus dem Steyr-Tal, bietet seinen wandernden, bergsteigende und kletternden Gästen abgesehen von der Panoramaterrasse auch eine gemütliche Stube mit Kachelofen und bestens ausgestattete Bettenlager. Das Betten-Angebot ist unterteilt in drei 12-Betten, ein 8- und ein 6-Bettenlager.

 

Gut zu wissen

Kein WLAN. Kein Handyempfang. Die Stromversorgung erfolgt über eine 3,2-KW-Photovoltaik-Anlage. Über vier Solarpaneele wird das in der Hütte benötigte Wasser in zwei 250-Liter-Boilern auf 60 °C erhitzt. Barzahlung. Übernachtung mit Hund ist im Vorfeld eines Besuchs abzuklären.
 

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütten: Ennstalerhütte (1.543 m); Haindlkarhütte (1.121 m) 

Gipfelbesteigungen: Großer Buchstein (2.224 m, 2,5 h); St. Gallener Spitze (2.144 m, 3,5 h); diverse Klettersteige.

Anfahrt

Von Linz und Graz auf der A9 Pyhrn-Autobahn bis Abfahrt Ardning und weiter auf der B146 nach Admont dann weiter in das Gesäuse bis Gstatterboden. Von Salzburg auf der A10 Tauern-Autobahn und der B146, Ennstal-Bundesstraße, über Schladming und Liezen nach Admont und Gstatterboden.

Von Wien fährt es sich am schnellsten über die A2 Südautobahn, den Knoten Seebenstein auf die S6 Semmering-Schnellstraße bis St. Michael. Dort wechselt auf die A9 Pyhrn-Autobahn. Die Ausfahrt Traboch nehmen und weiter über den Präbichl und Eisenerz ins Gesäuse. Oder nach dem Knoten Selzthal die Ausfahrt Admont-Gesäuse bei Ardning nehmen. Weiter über Hieflau im Osten oder Admont im Westen in den Nationalpark Gesäuse bis Gstatterboden. 

Parkplatz

Parkplätze: Nationalpark Pavillon Gstatterboden; Bahnhof Gstatterboden

Öffentliche Verkehrsmittel

Von Wien, Linz, Salzburg und Graz aus ist der obersteirische Bahnknotenpunkt Selzthal mit nahezu allen Zügen - Eurocity, Intercity, Euronight, Railjet, Regionalzügen - der ÖBB sowie mit Postbussen zu erreichen. Von dort werden Wanderer und Bergsteiger von Mai bis Oktober mit der Gseispur, einem Mobilitätsangebot, zu allen Orten des Nationalparks Gesäuse gebracht. Zureisende können zwischen Bus- oder Taxi-Shuttle, Leihautos und E-Rollern. wählen. Damit soll die sanfte Mobilität in der Nationalparkregion gefördert und gewährleistet werden.

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