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Über den Peternpfad nach Johnsbach

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
II 8:00 h 12,9 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
1.490 hm 1.240 hm 2.028 m

Details

Beste Jahreszeit: Juni bis Oktober
  • Einkehrmöglichkeit
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Peternpfad im Gesäuse - vom Ennstal über die Haindlkarscharte und die Hesshütte nach Johnsbach. Der mittlerweile legendäre und rundum bekannte Peternpfad bekam seinen Namen vom „Schwarzen Peter“, der einst die Jäger der Region zum Narren hielt. Wie durch ein Wunder konnte der Wilderer den Jägern entkommen und über die Berge ins Johnsbachtal flüchten - er stand daher unter Verdacht, mit dem Teufel im Bunde zu sein, denn eine Überschreitung war damals noch undenkbar. Heute ist dieser schwierige Weg im Gesäuse, mit Kletterstellen im 2. Schwierigkeitsgrad lt. UIAA, Herausforderung für ambitionierte Wanderer und Bergsteiger. 

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Von Johnsbach kommt man mit dem „Xeis-Taxi“ am einfachsten wieder zurück zum Ausgangspunkt der Tour.

Anfahrt

Von Westen
B146 Gesäuse-Bundesstraße Richtung Hieflau, nach ca. 12 km Parkplatz Haindlkarhütte.

Von Osten/Hieflau
B146 Gesäuse-Bundesstraße Richtung Admont, nach Gstatterboden noch ca. 3 km bis Parkplatz Haindlkarhütte.

Parkplatz

Haindlkarhütte an der Gesäuse-Bundesstraße

Öffentliche Verkehrsmittel

Linie 912 Haltestelle Haindlkarhütte.

Im Gesäuse ist man auch ohne eigenes Auto mobil. Ein Anruf unter +43 3613 21 000-99 genügt: Innerhalb der Betriebszeiten kommt man von Mai bis Oktober mit dem Gesäuse Sammeltaxi, vlg. Gseispur, zu jedem beliebigen Ziel im Gesäuse, ganz ohne Fahrplan und Haltestellen. Selbst für eine Anbindung an die Bahnhöfe Liezen, Selzthal und Kleinreifling ist gesorgt.

Die Hesshütte (1.699 m) steht am Ennsecksattel zwischen Hochtor und Hochzinödl in den Gesäusebergen in den Ennstaler Alpen. Sie liegt mitten im Nationalpark Gesäuse und ist über vier Zustiege aus drei Gesäuse-Orten erreichbar: von Hieflau, von Johnsbach und von Gstatterboden. Die anspruchsvollsten Aufstiege führen von Gstatterboden über den legendären Peternpfad und den Wasserfallweg zur Hütte. Der Klassiker, oder sagen wir Normalweg zur Hütte, ist der Anstieg aus Johnsbach vom Gasthof Kölbl weg. Gleichgültig aus welcher Richtung man zur Hütte empor steigt, der Lohn für den zurückgelegten Weg ist mehrfach: eine prachtvolle Ostalpen-Hütte, die imposanten Gesäuse-Berge und im Falle einer sternenklaren oder sogar Vollmond-Nacht, ein Himmel und ein Panorama, das so schnell nicht zu vergessen ist.  In welcher alpinen Gesellschaft hält sich die Hesshütte auf: die Planspitze im Norden, die Hochtor-Gruppe im Westen, die Jahrlingmauer im Süden und der Zinödl im Osten sind jahraus, jahrein die ständigen Begleiter der Hütte. Schon die Anstiegswege zur Hütte sind richtige Bergtouren. Nur rund um die Hesshütte gehen die Wege weiter. Darunter sind auch eine Reihe verwegener Klettereien. So reicht der Hochtor-Ostgrat, der Rossschweif, bis zur Hütte herunter. Der "Normalweg" von Johnsbach ist allerdings familientauglich, vorausgesetzt, die heranwachsenden Alpinisten sind bereit, mindestens drei Stunden Fußmarsch in Kauf zu nehmen.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

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