Gruttenhütte

1.620 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis Oktober

Grundsätzlich von Pfingsten bis Mitte Oktober.

Telefon

+43 5358 2242

Homepage

www.gruttenhuette.at

Betreiber/In

Ernst Erhart

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
50 Zimmerbetten 102 Schlafplätze 4 Schlafplätze

Details

  • Schlüssel für Winterraum erforderlich
  • Winterraum
  • Hunde erlaubt
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Die Gruttenhütte (1.620 m) steht auf der sonnigen Südseite des Kaisergebirges am Fuß der Ellmauer Halt in Tirol. Sie ist das höchst gelegene Schutzhaus am Wilden Kaiser. Die traumhaft liegende Hütte ist Ziel- und Rastpunkt von Wanderern, Klettersteig-Gehern, Kletterern aber auch von Skitouren-Gehern und Schneeschuh-Wanderern.

Der Aufstieg von der Wochenbrunner Alm, 540 Höhenmeter, ist auch mit Kindern zu schaffen. Die Rast auf der Gruttenhütte wird mit einem herrlichen Ausblick in den Süden und an klaren Tagen bis zur Großvenediger-Gruppe belohnt. Wer weiter geht, kann das auf den Höhenwegen Jubiläums-Steig, Kaiserschützen-Steig und Wilder-Kaiser-Steig tun. Wer auf der Hütte bleibt, soll wissen mit welchen Gipfeln man sich gerade umgibt und zwar mit der bereits genannten Ellmauer Halt, dem Treffauer, Tuxeck, den Karlspitzen, der Törlspitze, der Kleinen und der Goinger Halt. 

Mit Ski steigt man von Gruttenhütte über das Kübelkar und die Roten-Rinn-Scharte auf des Kaisers Haupt. 

Kürzester Weg zur Hütte

Der schnellste Weg startet auf dem Parkplatz bei der Wochenbrunner Alm oberhalb von Ellmau auf 1.080 m. Von der Alm steigt man auf dem beschilderten Weg zunächst auf einem Forstweg, dann durch Mischwald und nach einer Schotterfeld-Querung in Serpentinen und durch felsiges Gelände zur Hütte. Der Weg ist auch für Familien mit Kindern ab 6 Jahren zu gehen.

Gehzeit: 1:30 h

Höhenmeter: 540 m

Alternative Routen
Von der Wochenbrunner Alm über die Gaudeamus Hütte (1.080 m, durch das Klamml; 1:50 h); von Ellmau (820 m, über Riedlhütte und Krumbacheck; 2:30 h), von Going (772 m, über Gaudeamus Hütte und Klamml; 3:30 h); von Scheffau (752 m, über Buchauer Alm und Riedlhütte; 3: 45 h).

Leben auf der Hütte

Die Gruttenhütte wurde 1900 eröffnet. Seither wurde sie mehrmals erweitert. 1922 wird das Josef-Dorn-Haus, das erste Schlafhaus, angebaut. 1938 das zweite Schlafhaus, das Emil-Kempfle-Haus. Dabei entstand ein stattliches Gebäude-Ensemble. Die Hütte blieb aber einfach, rustikal und gepflegt. Im Sommer 2017 steht ein Umbau und deshalb eingeschränkter Gastbetrieb an. 

In der Bewirtschaftungszeit kann man sich auf der Hütte regionale Knödelvariationen, Holzofen-Krustenbraten, Salatplatten und Topfenstrudel schmecken lassen. Auf Anfrage bekommt man bei Hüttenwirt Erhart Ernst jun. ein Bergfrühstück oder einen Bergbrunch.

Übungsklettersteige und Geocaching-Routen schaffen in der Hüttenumgebung für Familien mit Kindern Abwechslung.

Gut zu wissen

Hüttenschlafsack und Handtücher müssen mitgebracht werden. Es gibt drei Waschbecken für alle, keine Duschen und kein Warmwasser. Der Handy-Empfang ist gut. Bezahlt wird bar. Reservierungen sind zwingend notwendig und nur bei positiver Bestätigung gültig. Stornieren kann man seinen Schlafplatz bis drei Tage vor Anreise, ansonsten wird eine Leerbett-Gebühr von € 10 verrechnet. Übernachtung mit Hunden sind nach vorheriger Absprache möglich. 

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütten: Gaudeamushütte (1.267 m) in 1 Stunde Gehzeit zu erreichen. Weiters: Riedlhütte (1.268 m, 1:45 h); Babenstuberhütte (2.300 m, 2:30 h; Notunterkunft!); Stripsenjochhaus (1.577 m, 3:30 h); Anton-Karg-Haus (829 m, 3:30 h); Kaindlhütte (1.318 m, 6 h).

Gipfel und Touren: Hinterer Goinger Halt (2.195 m, 2:30 h); Ellmauer Halt (2.344 m, 2:30 h); Hintere Karlspitze (2.281 m, 3 h); Vordere Karlspitze (2.260 m, 3 h); Treffauer (2.305 m, 3:30 h); Tuxeck (2.226 m, 3:30 h); Kletteren: Leuchsturm, Kopftörlgrat; Klettersteige: Klamml (Schwierigkeit B/C); Übungsklettersteig Ellmau (B/C, bei Gaudeamus Hütte).

Anfahrt

Autofahrer können von Ellmau aus auf dem mautpflichtigen und durch den Golfplatz Wilder Kaiser führenden Wochenbrunnweg etwa 4,4 km bis zur Wochenbrunn Alm fahren. 

Nach Ellmau kommt man aus dem Westen (Innsbruck, etc.) und Norden (München - A8, A93) über die A12, Inntal-Autobahn, nimmt die Ausfahrt Wörgl Ost und die B178, die Loferer Straße, oder die Ausfahrt Kufstein Süd, die B173, Eiberg Straße, bis Unterfaistneralm und dann ebenfalls die B178 bis Ellmau. 

Aus dem Osten
Über die A10, Tauern-Autobahn, Knoten Pongau/Bischofshofen, B311, Pinzgauer Straße, bis Saalfelden, weiter auf der B164, Hochkönig Straße, bis St. Johann und von dort auf der B178 nach Ellmau, an. 

Aus dem Süden 
Über Lienz in Osttirol, B108, die Felbertauern Straße, bis Mittersill, weiter auf der B161, der Pass Thurn Straße, bis St. Johann und auf der B178 bis Ellmau, sinnvoll. 

Parkplatz

Wochenbrunner Alm (Parkgebühr in der Maut bei der Anfahrt inbegriffen. Bei späterer Einkehr in der Wochenbrunner Alm, bekommt man bei Verzehr einen Teil der Maut gutgeschrieben)

Öffentliche Verkehrsmittel

Bis Ellmau ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln unkompliziert. Von den Bahnhöfen Wörgl, St. Johann in Tirol und Kitzbühel fahren die Postbus-Linien Nr. 4060 - verkehrt zwischen Wörgl und St. Johann - und 4006 - verkehrt zwischen Kitzbühel und Ellmau - in den Ort südlich des Wilden Kaisers. Die drei Bahnhöfe sind mit internationalen, überregionalen und regionalen Zugsverbindungen zu erreichen. 

Richtung Gruttenhütte geht es entweder zu Fuß oder mit dem Mountainbike und Bergtaxi zur Wochenbrunner Alm. Das Bergtaxi fährt im Sommer zum Fixpreis pro Person zur Alm. Allerdings müssen mit diesem Taxi mindestens zwei Personen fahren. Mit dem Mountainbike kann nur bis zur Alm gefahren werden, da der mögliche Weiterweg zur Gaudeamushütte durch ein, auch für Fahrräder geltendes Fahrverbot nicht möglich ist. 

Das Stripsenjochhaus (1.577 m) zählt zu jenen alpinen Schutzhütten, die Wegmarken darstellen. Das Haus steht seiner Umgebung in nichts nach. Es ist genauso imposant wie der Wilde und der Zahme Kaiser. Das Haus sitzt auf dem Stripsenjoch wie eine Burg. Es markiert den Übergang von Kaiserbachtal und Kaisertal. Es ist der Schnittpunkt zwischen Wildem und Zahmem Kaiser. Die Lage macht das Haus zur Drehscheibe, zu einem alpinen Verkehrsknotenpunkt. Hier treffen Wanderer, denen die Namen Fleischbank, Totenkirchl und Predigtstuhl den Atem rauben auf Kletterer, die in diesen Wänden ihre Ängste besiegen, sich weiterentwickeln oder an ihre Grenzen stoßen wollen.  Einfacher und unbeschwerter ist das Stripsenjochhaus von der Griesner Alm zu erreichen. Den Aufstieg schaffen auch Eltern mit Kindern. Mountainbiker kommen vom Walchsee auf das Haus. Allerdings ist für sie am Feldalmsattel Schluß mit dem Bergradln. Das letzte Stück müssen auch sie gehen. Gleitschirm-Flieger kommen auch herauf. Ihr Fluggerät kann auch per Material-Seilbahn zu Berge transportiert werden.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Salzburg

Ingolstädter Haus (2.119 m)

Das Ingolstädter Haus steht auf 2.119 m Seehöhe und ist eine bald 100 Jahre alte Schutzhütte, die zwischen 2006 und 2009 renoviert und vergrößert wurde. Sie steht in den Berchtesgadener Alpen und gehört zur Salzburger Ortschaft Saalfelden im Steinernen Meer. Die Zustiege und die umliegenden Routen sind eher für geübte Wanderer geeignet. Die kargen Felsformationen begeistern Bergsteiger und Kletterer.
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Tirol

Obere Regalm (1.315 m)

Die Obere Regalm thront auf 1.315 Höhenmetern über dem Osttal des Wilden Kaiser Massivs. Über der Baumgrenze liegend, bietet sie einen Ausblick, der von den Kitzbühler Alpen bis zum Großvenediger geht. Die Alm befindet sich direkt am Adlerweg und ist somit von allen Seiten über wundervolle Wanderwege zu erreichen. Die zur Hütte gehörende Almausschank ist während der Sommerzeit und bei trockenem Wetter geöffnet.  
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

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