Brandenburger Haus

3.277 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Telefon

+43 720 920 304

Homepage

http://www.brandenburgerhaus.com/

Betreiber/In

Albrecht Jetter

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
25 Zimmerbetten 70 Schlafplätze 12 Schlafplätze

Details

  • Winterraum
  • Handyempfang
  • Umweltgütesiegel

Lage der Hütte

Das erhabene Brandenburger Haus liegt inmitten der Gletscher der Ötztaler Alpen auf 3.277 m und ist damit eine der höchstgelegenen Schutzhütten des Landes. Der Standort zwischen Gepatsch- und Kesselwandferner erfordert unbedingt Gletscherausrüstung für den Zustieg – das gilt auch für die meisten Touren in die grandiose 3.000er-Gletscher-Bergwelt ringsum.

Die Dahmannspitze (3.401 m) – der Hausberg des Brandenburger Hauses – ist in nur 30 min Gehzeit zu erreichen, weitere beliebte Touren führen auf die Kesselwandspitze (3.414 m, 1:30 h), auf den Fluchtkogel (3.500 m, 1:30 h) und die Weißkugel (3.739 m, 4 h).

Das Brandenburger Haus bietet an die 100 Schlafgelegenheiten, die meisten sind Matratzenlager. Es ist nur in den Sommermonaten bewirtschaftet, im Winter steht Skitourengehern ein unversperrter Winterraum zur Verfügung.

Kürzester Weg zur Hütte

Der Zustieg erfolgt über Vent im Ötztal (1.894 m), das zur Gemeinde Sölden gehört. Anreise nach Vent über die Inntalautobahn und das Ötztal. Von Vent geht man über das Hochjoch-Hospiz, den Deloretteweg und den Kesselwandferner (Gletscher).

Gehzeit: 5:30 h

Höhenmeter: 1.383 m

Alternative Route
Vom Kaunertal/Gepatschhaus (1.928 m) über Gepatschferer (5:30 h).

Leben auf der Hütte

Das zwischen 1905 und 1909 erbaute Brandenburger Haus thront auf dem Südhang der Dahmannspitze über der ewigen Gletscherwelt der Ötztaler Alpen und bietet ein Panorama, das als einzigartig bezeichnet werden kann.

Die überwältigende Aussicht auf die weißen 3.000er-Gipfel lässt das Herz jedes Tourengehers höher schlagen – eine Gletscherausrüstung mit Seil, Eispickel und eventuell Steigeisen ist hier aber für sämtliche Routen unabdingbar.

Die Hüttentechnik wurde Ende der 1990er Jahre auf den neuesten Stand gebracht – eine Solaranlage sorgt seither für Energie. Der Großteil der Lager im Haus besteht aus Matratzen – im Winter bleibt ein Winterraum geöffnet.

Gut zu wissen

Das Brandenburger Haus wurde 1997/98 mit neuer Hüttentechnik in Form von Solarenergie, Holzbrandöfen und Komposttoiletten ausgestattet.
Mobilfunk ist garantiert. Ein unversperrter Winterraum ist vorhanden.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist das Hochjoch-Hospiz in 2.413 m, das in 2 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Rauhekopfhütte (2.731 m, 2 h); Gepatschhaus (1.928 m, 5 h); Vernagthütte (2.755 m, 2:30 h); Weißkugelhütte (2.557 m, 3 h).

Gipfelbesteigungen und Touren: Dahmannspitze (3.401 m, 30 min Gehzeit); Fluchtkogel (3.500 m, 1:30 h); Kesselwandspitze (3.414 m, 1:30 h); Mutspitze (3.257 m, 1:30 h); Weißkugel (3.739 m, 4 h); Weißseespitze (3.526 m, 2:30 h); Vordere Hintereisspitze (3.437 m, 1:30 h); Mittlere Hintereisspitze (3.451 m, 1:30 h); Hintere Hintereisspitze (3.437 m, 1:30 h).

Anfahrt

Über die A12 Inntal-Autobahn bis zur Abfahrt Ötztal. Durch das Ötztal bis ins Bergsteigerdorf Vent.

Parkplatz

Tourengeher-Parkplatz beim Stableinlift

Allein die exponierte Lage der Rauhekopfhütte auf einem Felsriegel über dem Gepatschferner (Tirol) macht sie zu einem ganz besonderen Ziel von Bergwanderern, Hochtouren- und Skitourengehern. Umrahmt wird die einfache Hütte von den häufig über 3000 m hohen Gipfeln der Ötztaler Alpen. Der Zustieg über die stark zerklüftete Zunge des Gletschers ist nicht zu unterschätzen. Wanderern mit geringer Bergerfahrung wird für den Weg zur Hütte dringend ein Bergführer empfohlen.  
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Braunschweiger Hütte (2.759 m) ist das höchstgelegene Etappenziel des Fernwanderweges Nr. 5 und Etappenziel der Via Alpina - gelb. Sie steht am Ende des Pitztales in Tirol. Von hier aus kann man Klettersteige gehen und Wandertouren durch das Ötztal unternehmen. Für die möglichen Zustiege und die umliegenden Bergtouren braucht man Klettersteigerfahrung, teilweise auch Gletscherausrüstung, weshalb sich diese eher für geübte Alpinsportler und nicht für Familien mit Kindern eignet. Folgende Dreitausender-Besteigungen sind u.a. möglich: Innere Schwarze Schneid, Linker bzw. Rechter Fernerkogel oder Wildspitze.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Hildesheimer Hütte (2.899 m) sitzt hoch oben in den Bergen, am Übergang von den Stubaier in die Ötztaler Alpen. Sie liegt in den südlichen Stubaier Alpen über dem, von Sölden und aus dem Ötztal herauf führenden Windachtal. Sie wird von imposanten Gipfeln wie Zuckerhütl, mit 3.507 m der höchste Berg der Stubaier Alpen, Pfaffenschneide (3.498 m), Wildem Pfaff (3.458 m), Stubaier Wildspitze (3.340 m), Schussgrubenkogel (3.211 m), Schaufelspitze (3.333 m) und Gaiskogel (3.129 m) flankiert. Auf die Hildesheimer Hütte gelangt man, im Gegensatz zu den genannten Gipfel, recht einfach. In die Welt dieser majestätischen, hochalpinen Dreitausender brechen aber nur Bergsteiger, Hochtourengeher, Kletterer und Skitourengeher, die Erfahrung mit Gletschergängen haben auf. Weniger Erfahrenen wird die Hinzuziehung von Bergführern zu ihren Touren empfohlen. Die Hütte ist auch Zwischenstation auf der teilweise anspruchsvollen und permanent traumhaft schönen Stille-Wege-Hüttenwanderung, die in Sölden beginnt und nach sieben Tagen ebendort wieder endet.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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