Top 5

November-Favoriten 2018: Die 5 beliebtesten Hütten

Hütten-Tipps • 5. Dezember 2018

Auch im November, den viele Hütten für eine Betriebspause nutzen, war bei euch von Hütten-Müdigkeit keine Spur! Stützpunkte zum Skitourengehen, Schneeschuhwandern und Rodeln stehen bereits hoch im Kurs, aber seht selbst! Das waren die meistgesuchten Hütten auf Bergwelten.com im Vormonat.

Auch im Winter ein Traum-Ziel: Die Dolomitenhütte (1.616 m) in Osttirol
Foto: Ramona Waldner
Auch im Winter ein Traum-Ziel: Die Dolomitenhütte (1.616 m) in Osttirol

Platz 5: Kloaschaualm, 887 m

Bayern/ Bayerische Voralpen

Kloaschaualm
Hütte • Bayern

Kloaschaualm (887 m)

Die Selbstversorgerhütte Kloaschaualm (887 m) des Deutschen Alpenvereins liegt in den Schlierseer Bergen im Mangfallgebirge in den Bayerischen Alpen. Sie ist umgeben von Wiesenflächen im Kloaschertal, einem Seitental in der Nähe von Bayrischzell, zwischen Ursprungpass und Elendsattel. Die Hütte ist über einen Forstweg recht einfach zu erreichen. Das macht sie zu einem idealen Ziel großer und kleiner Naturliebhaber und Bergfreunde. Für Kinder ist die Hütte und ihre Umgebung bestens geeignet. Im ist die Kloaschaualm-Hütte Ausgangspunkt von Ski-, Langlauf- und Schneeschutouren in die Valepp, ins Spitzing oder zur Erzherzog-Johann-Klause an. Im Sommer sind von ihr aus Wanderungen zur, zum Beispiel, Rotwand zu machen. Mountainbiker starten von der Hütte aus zur Tour rund um die Rotwand oder zur Sudelfeld Trainjoch-Runde.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger

Skitouren, Langlaufen, Schneeschuhwandern – all das ist rund um die Kloaschaualm im bayerischen Mangfallgebirge möglich. Nur versorgen muss man sich in der charmanten Almhütte selbst. Ein Holzherd ist vorhanden – etwas Strom kommt aus der Photovoltaik-Anlage (im Winter eingeschränkt), das Wasser aus dem Brunnen. Hüttenromantik pur!

Ganzjährig geöffnet

Platz 4: Drei-Zinnen-Hütte, 2.405 m

Südtirol/ Dolomiten

Drei Zinnen Hütte
Hütte • Trentino-Südtirol

Drei Zinnen Hütte (2.405 m)

Es gibt wohl keine andere Hütte in Südtirol, die so häufig als Ziel auserkoren wird – im Sommer kommen täglich bis zu 2000 Besucher zur Drei Zinnen Hütte (2.405 m). Das liegt einerseits an der sehr geräumigen Hütte selbst, andererseits (vor allem) an der Lage am Fuße des Paternkofels, die einen unsagbaren Blick auf die berühmten Drei Zinnen (2.999 m, 2.973 m, 2.875 m) eröffnet. Die Wahrzeichen der Dolomiten scheinen von der Hütte aus zum Greifen nahe. Die Erstbesteigung der Drei Zinnen (genauer der Großen Zinne) fand 1869 statt. Heute zählen die Große, die Westliche und die Kleine Zinne bei Kletterern zu den gefragtesten Gipfelzielen der Alpen, wobei auch der Paternkofel (2.744 m), bekannt durch den Innerkofler-De-Luca Klettersteig, und der Toblinger Knoten (2.617 m) beliebte Ziele von Alpinisten sind. Wer nicht ganz so hoch hinaus möchte, dem sei die kindertaugliche Umrundung der Drei Zinnen von der Hütte aus (in beide Richtungen möglich) ans Herz gelegt: Drei Zinnen Hütte – Lange Alm – Auronzohütte – Lavaredohütte – Paternsattel – Drei Zinnen Hütte. Eine wunderschöne, sehr einfache Wanderung mit wenig Höhenunterschied (400 m, rund 4 h Gehzeit). Es geht auf einem Schotterweg vorbei an kleinen Bergseen – auch die folgenden Berge hat man dabei gut im Blick: Rautkofel (2.737 m), Schwalbenkofel (2.800 m), Schwabenalpenkopf (2.687 m), Morgenkopf (2.464 m), Toblinger Knoten (2.617 m), Sexten Stein (2.539 m), Paternkofel (2.744 m) und Passportenkopf (2.701 m). Besonders beliebt ist das Gebiet auch bei Mountainbikern, die aus einem schier unerschöpflichen Reservoir an Routen wählen können. Ab dem Paternsattel herrscht im Naturpark allerdings ein Radfahrverbot. Ähnliches gilt im Winter für Skitourengeher und Schneeschuhwanderer. Für Letztere zählt der Aufstieg aus dem Fischleintal durch das Altensteiner Tal zur Hütte zu den schönsten Unternehmungen in den Sextener Dolomiten.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

Am Fuße des Paternkofels, wo die allseits beliebte Hütte steht, scheinen die berühmten Drei Zinnen zum Greifen nahe. Von dort bieten sich allerlei Tourenmöglichkeiten in die faszinierende Welt der Dolomiten. Ein scheinbar zeitloser Sehnsuchtsort – tatsächlich einkehren kann man in der Hütte allerdings erst wieder im Sommer 2019.

Ab Juni 2019 geöffnet

Platz 3: Albert-Link-Hütte, 1.053 m

Bayern/ Bayerische Voralpen

Albert-Link-Hütte
Die Albert-Link-Hütte ist eine Berghütte der Sektion München des Deutschen Alpenvereins (DAV). Sie liegt auf 1.053 m Seehöhe auf der weitläufigen Valepper Alm, gesäumt von sanft ansteigenden, bewaldeten Bergflanken. Die Hütte befindet sich südlich des Spitzingsees, rund fünfzig Kilometer von München entfernt in den Bayerischen Voralpen in Deutschland.  Familien und Bergurlauber mit einer Vorliebe für alpenländische Kulinarik finden ganzjährig rund um die Valepper Alm facettenreiche Betätigungsfelder. Die kinderfreundliche Umgebung macht die Albert-Link-Hütte zu einer beliebten Berghütte für Familienurlaube auf der Alm.  Das Rotwandgebiet und das Stolzenberg-Brecherspitzgebiet laden zu Bergtouren, Schitouren und zum Schneeschuhwandern ein. Alpinschifahrer sind im Winter über den hüttennahen Schlepplift direkt an das Stümpfling-Schigebiet angebunden und die Langlaufloipe führt unmittelbar an der Hütte vorbei.  Im Sommer stehen Bergsportlern ausgedehnte Mountainbiketouren in der Region und ein echter Kletterklassiker an den Ruchenköpfen zur Auswahl. Der nahegelegene Spitzingsee und der Schliersee laden zum Baden in idyllischer bayerischer Berglandschaft ein.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet

Im Winter ist es auf der Valepper Alm besonders schön. Das Rotwandgebiet lädt zu Skitouren und zum Schneeschuhwandern ein. Alpinskifahrer sind über den hüttennahen Schlepplift direkt an das Stümpfling-Skigebiet angebunden und die Langlaufloipe führt unmittelbar an der Hütte vorbei. Langläufer genießen auch ein eigenes Ski- und Wachsservice, zudem gibt es einen Schneeschuhverleih. Unabhängig vom Sport: der berühmte Kaiserschmarrn und das selbstgebackene Holzofenbrot der Albert-Link-Hütte schmeckt allen gut!

Ab dem 25.12. geöffnet

Platz 2: Rotwandhaus, 1.737 m

Bayern/ Bayerische Voralpen

Rotwandhaus
Hütte • Bayern

Rotwandhaus (1.737 m)

Das Rotwandhaus (1.737 m) ist eine große, bewirtschaftete und familienfreundliche Berghütte im Mangfallgebirge in den Bayerischen Voralpen. Sie liegt etwas südöstlich des Spitzingsees direkt an der Rotwand in Bayern und ist bekannt für ihre Gastfreundlichkeit und herausragende Küche. Von der herrlichen Sonnenterrasse zieht sich der Panoramablick von der Zugspitze bis zum Großglockner. Die Hütte ist sowohl für Bergwanderer und Kletterer, als auch für Skitourengeher, Schneeschuhwanderer und Mountainbiker ein idealer Stütz- und Ausgangspunkt. Besonders für Kletterer ist der Ruchenkopf mit seinen zahlreichen Touren in allen Schwierigkeitsgraden interessant, während für Wanderer vor allem die Gipfel Miesing und Auerspitze lohnend sind. Skitourengehern ist besonders die Tour Rotwand Reibn zu empfehlen. Aufgrund der einfachen Erreichbarkeit ist sie auch als Tagesausflugsziel gut geeignet.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet

Und wieder eine Hütte im bayerischen Magfallgebirge: Das Rotwandhaus liegt unweit des Spitzingsees direkt an der Rotwand und ist für seine traumhaften Panoramaausblicke und seine ausgezeichnete regionale Kulinarik bekannt – kein Wunder, ist doch Hüttenwirt Peter Weihrer ein gelernter Koch. An Skitouren und Schneeschuhwanderungen mangelt es rund um das Rotwandhaus nicht. Der Fahrweg zur Hütte kann im Winter auch mit der Rodel befahren werden.

Ab 26.12. geöffnet

Platz 1: Dolomitenhütte, 1.616 m

Tirol/ Gailtaler Alpen

Dolomitenhütte
Die Dolomitenhütte (1.616 m) in Osttirol wird gerne auch als „Adlerhorst“ bezeichnet und ist eine äußerst moderne, gut ausgestattete und bewirtschaftete Hütte in den Lienzer Dolomiten. Sie liegt spektakulär auf einem hohen Felsen mit herrlichem Ausblick auf die Dolomitenspitzen und die umliegende Bergwelt. Sie ist sowohl für Bergwanderer, Mountainbiker und Kletterer, als auch für Skitourengeher und Schneeschuhwanderer bestens als Stützpunkt geeignet. Aufgrund der einfachen Erreichbarkeit nutzen auch Familien und Genusswanderer die Hütte als Tagesausflugsziel und Einkehr.
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet

Bergwelten-User und die Osttiroler Dolomitenhütte – das scheint eine innige Liebesbeziehung zu sein! Wie im Vormonat thront sie über ihrem markanten Fels-Abhang und ganz oben auf dem Podest unserer Top-5-Wertung. Im Winter gibt es neben der Traumaussicht und dem Schmankerl-Essen noch einen weiteren guten Grund für einen Besuch: Rodelfans ziehen ihre Schlitten in rund 2 Stunden hoch (Alternative: Rodeltaxi) und sausen nach der Einkehr über die beleuchtete Rodelstrecke zurück ins Tal.

Ganzjährig außer November geöffnet

Das Magazin

Ein ausführliches Portrait der Dolomitenhütte findet ihr im aktuellen Bergwelten Magazin (Dezember/Januar 2018/19). Überall im Zeitschriftenhandel oder ganz bequem per Abo für Österreich und Deutschland erhältlich.

Bergwelten Magazin (Dezember/Januar 2018/19)
Foto: Bergwelten
Jetzt erhältlich: Bergwelten Magazin (Dezember/Januar 2018/19)

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