E.T.-Compton-Hütte

1.585 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Anfang Juni bis Ende September. Je nach Witterung kann die Saison auch früher beginnen.

Telefon

+43(0)676/7308051

Homepage

www.alpenverein.at/etcomptonhuette/

Betreiber/In

Mario Fischer

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager
8 Zimmerbetten 11 Schlafplätze

Details

  • Seminarraum
  • Spielplatz
  • Wi-Fi
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Gepäcktransport
  • Handyempfang
  • Mit Kindern auf Hütten
  • So schmecken die Berge
  • Umweltgütesiegel

Lage der Hütte

Die Edward-Theodore-Compton-Hütte (1.585 m) liegt in der Reißkofelgruppe, einer Untergruppe der Gailtaler Alpen, und im sogenannten Drauzug. Die Hütte ist nach dem deutsch-englischen Alpenmaler und Bergsteiger E.T. Compton (1849 - 1921) benannt. Der Alpinist Compton machte mindestens 27 Erstbesteigungen, darunter der Torre di Brenta in der Brentagruppe.  

Die 1928 eröffnete Hütte ist aus von Berg und Greifenburg im Drautal für kleine, große, gemütlich und sportliche Wanderer sowie für Mountainbiker zu erreichen. Und auch aus Weißbriach im Gitschtal gelangt man zu dem urigen Gailtaler-Alpen-Schutzhaus recht komfortabel. Aus dem Gailtal, von Reisach und Gundersheim, ist der Aufstieg kürzer aber deftiger. Trittsichere und schwindelfreie Geher durchsteigen die Südflanke des Reißkofels, dem „König der Gailtaler Alpen“, entweder direkt oder kraxeln in Richtung Kleiner Reißkofel empor.

Kürzester Weg zur Hütte

Vom Bahnhof Berg im Drautal (598 m) macht man sich auf der Amlacher Landstraße auf den Weg in Richtung Hütte und nimmt die Abzweigung nach Ebenberg. Über Ebenberg (851 m) geht es auf den Reissgrabensteig. Der Steig durch den Reissgraben, der nach längeren Regenphasen seinem Namen Ehre macht und reißenden Wasser zu Tale und in die Drau befördert, kann auf dem Forstweg denn man bei Ebenberg verlassen hat, umgangen werden. Steig und Forstweg führen zur Hütte. Auf dem Forstweg stampft man über die Unter Pließalm (1.529 m) hoch. 

Gehzeit: 2:30 h

Höhenmeter: 987 m

Alternative Route
Von Weißbriach im Gitschtal über Gösseringgraben und Pfarreben (817 m, 3:30 h)

Leben auf der Hütte

Die E.T-Compton-Hütte stand und steht immer noch für sehr gutes Essen. Die urige und familienfreundliche Hütte ist bekannt für erstklassige Wildgerichte und Hausmannskost. Und sie geht noch eine gewisse Zeit als Geheimtipp durch. Ein Kleinod ist die Hütte auf jeden Fall. Herausgeputzt, adrett und malerisch steht sie unter den Wänden des Reißkofels, macht ihrem Namensgeber alle Ehre. Seit Sommer 2016 wird sie von Peter Raunig bewirtschaftet. Zuvor war er fünf Jahre auf der Grünburger Hütte. Peters Großmutter hatte 30 Jahre das Niedersachsenhaus geführt. 

Die vier Doppelzimmer haben Hotel-Niveau. Auch das Badezimmer hat einen, für hütten-versierte Wandersleute ungewohnten Komfort. Als „das wahrscheinlich schönste Hüttenbad Österreichs, komplett mit Kinderstockerl, Heizung, frischen Badetüchern“ wurde es unlängst beschrieben. In den Zimmern und Lagern gibt es jeden Tag frische Bettwäsche. Für Kinder ist die Hütte ein Paradies. Ein eigenes Kinderholzhaus, Sandkiste, Kindertische und viel Spielzeug lassen sie den Weg hinauf vergessen. Luxus unterm Reißkofel.

Gut zu wissen

Die E.T.-Compton-Hütte hat alles was das wandernde, kletterende und Rad fahrende Herz auf Tour so braucht: Trinkwasser, ein geheiztes Bad mit frischen Handtüchern, unvergleichliches Essen. Duschen ist gratis. Ebenso der Gepäcktransport. In einer separaten Stube können Seminare gemacht werden. Handy-Empfang gegeben. Barzahlung. E-Bike-Ladestation! Für Fossilien-Sucher interessant. Stromversorgung mittels Photovoltaik-Anlage. Wasser aus der eigenen Quelle. 

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Bliessalm/Pliessalm (1.724 m, nicht bewirtschaftet), die in 1 h Gehzeit zu erreichen ist. Weitere Hütten: Weissbriacher Hütte (1.567 m, 2:15 h; Selbstversorgerhütte); Reisskofel-Biwak (1.799 m, 4:45 h),

Gipfel und Touren: Dristallkofel (2.200 m, 2 h); Kleiner Reißkofel (2.158 m, 2:15 h); Reißkofel (2.371 m;  3:15 h); Sattelnock (2.033 m, 4:30 h); Gitschtaler Almenrundwerg (Weißbriach - Gösseringgraben - Padiaursteig - Kleiner Reißkofel - Sattelnock - Kumitsch - Möselalm - Weißbriach); Gailtaler Höhenweg.

Anfahrt

Berg und Greifenburg im Drautal liegen auf der B100, der Drautal Straße, die Lienz und Spittal an der Drau miteinander verbindet. So erreicht man aus Südtirol und dem Pustertal wie auch über die A10 Tauern-Autobahn die beiden Orte mit dem Auto. 

Reisach im Gailtal ist auf der B110, der Plöckenpass-Straße vom Drautal und aus Friaul-Julisch Venetien erreichbar. In Kötschach-Mauthen zweigt man aus der B110 sowohl aus dem Norden (Oberdrauburg) wie aus dem Süden (Plöckenpass) in das Gailtal und auf die B111, die Gailtal Straße, nach Reisach ab.

Von der A10 oder der A2 reist man über Villach und Richtung Arnoldstein an, verlässt die Autobahn in Richtung Hermagor-Pressegger, Weissensee und Nassfeld. Auf der B111 geht es über Hermagor Richtung Kötschach-Mauthen nach Reisach. 

In das Gitschtal, das Drau- und Gailtal miteinander verbindet, und nach Weißbriach kommt man über die B100 bei Greifenburg und die B111 bei Hermagor. Beide Orte sind durch die B87, die Weissensee Straße, miteinander verbunden.

Parkplatz

Im Ort Berg, Ortsteil Tratten; Greifenburg - Gasthof Leitner, Bahnhof Greifenburg; Weißbriach - Naturpark-Bus-Haltestelle Praditz, Talstation Skigebiet Gitschtal; Reisach - Reißkofelbad, Reisacher Joch Alm. 

Öffentliche Verkehrsmittel

Nach Berg und Greifenburg kommt man mit der S-Bahn-Linie 1, die zwischen Spittal an der Drau und Lienz verkehrt. Spittal ist mit internationalen, überregionalen und regionalen Zugverbindungen - IC, EC, EN, Railjet - zu erreichen. 

Die Anreise nach Reisach erfolgt mit der S-Bahn-Linie 4 bis Hermagor und die Weiterfahrt nach Reisach mit Bussen, die im Stundentakt in Richtung Kötschach-Mauthen unterwegs sind.

Sollte der Weg zur E.T.-Compton-Hütte von Weißbriach im Gitschtal beginnen, muss man entweder von Villach nach Hermagor mit der S 4 oder von Spittal mit der S1 nach Greifenburg fahren. Zwischen Hermagor und Techendorf am Weissensee betreibt das Reisebüro Wastian einen privaten Bus-Linien-Verkehr mit Halt in Weißbriach. Zwischen Greifenburg und Hermagor verkehrt weiters die, ebenfalls privat geführte, Buslinie 5068 mit Halt in Weißbriach. 

Rund um den Weissensee ist im Sommer wie im Winter der Naturparkbus mit Stationen in Hermagor, Greifenburg, Weißbriach und den Talstationen der Bergbahnen in der Region - Nassfeld, Techendorf - unterwegs.

Hütte • Tirol

Porzehütte (1.942 m)

Die Porzehütte (1.942 m) steht auf dem Karnischen Hauptkamm, auf dem Gemeindegebiet der Osttiroler Gemeinde Obertilliach. Sie ist eine junge Hütte. 1976 erbaut, hat sie sich rasch als Anlaufstelle am Karnischen Höhenweg etabliert. Aus Obertilliach geht es über das Obertilliacher Tal und dem Klapfsee zum Schutzhaus. Die Hütte ist einfach und für jedermann zu Fuß zu erreichen. Wer ein wenig gehen will, fährt bis zum Klapfsee. Die Zufahrt ist bis zum Parkplatz am Klapfsee möglich, ab dort 1 Stunde Fußweg bis zur Hütte. Obertilliach ist ein Bergsteigerdorf des Tiroler Gailtales. Obertilliach ist aber auch ein Stück Filmgeschichte geworden. Szenen des James-Bond-Abenteuers Spectre wurden im Jänner 2015 im Ortskern sowie einem Waldstück neben dem Skigebiet Golzentipp gedreht. Der Ort steht aber auch für Biathlon und Langlauf. Der Norweger Ole Einar Bjorndalen, bis dato, gemessen an Medaillen erfolgreichster Biathlet und Olympionike wohnt in Obertilliach. 
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die kleine Selbstversorgerhütte liegt idyllisch auf 1.567 m inmitten eines Hochplateaus in den Gailtaler Alpen. Sie ist im Sommer wie im Winter der perfekte Ausgangs- und Stützpunkt für Touren, vor allem zur berühmten Garnitzenklamm. Die rund vier Kilometer lange Schlucht ist ebenso sehens- wie erlebenswert. Die Hütte kann man sehr gut mit Kindern nutzen. Im flachen Gelände ringsum grasen im Sommer die Kühe und Schafe. Auch Mountainbiker sind häufige Gäste. Im Winter kann man die Hänge gut hinab rodeln, das Umland eignet sich auch zum Skitourengehen und Schneeschuhwandern. Neben dem Matratzenlager gibt es eine gemütliche Sitzecke und eine Kochgelegenheit.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger
Hütte • Kärnten

Rattendorfer Alm (1.525 m)

In den Karnischen Alpen liegt die Rattendorfer Alm (1.525 m), die über einen Wanderweg mit der Lanzaalm (Italien) verbunden ist. Seit dem 13. Jahrhundert wird im Gailtal auf den Almen traditioneller Käse hergestellt - auch auf der Rattendorfer Alm. Der schmackhafte „Gailtaler Almkäse g.U.“ kann ab Hof gekauft werden. Das Gebiet hatte im 1. Weltkrieg große strategische Bedeutung. Nahe der Front, befand sich ein Versorgungszentrum. Noch heute sieht man Fundament-Reste und Schützengräben. Die Rattendorfer Alm ist für Familien mit Kindern ideal. Kletter- und tierbegeisterte Jugendliche können sich im Areal austoben. Mountainbiker sind willkommen, sehr beliebt ist der Käserundwanderweg mit dem Rad nach Italien. Jedes Jahr findet am letzten Wochenende im Juli der Almkirtag statt.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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