Wanderungen zu Bergseen sind immer eine gute Idee – egal ob, am See eine Hütte steht oder nicht, der See strahlt eine angenehme Ruhe aus und lädt zur Rast ein. Auch für Kinder sind Bergseen immer ein tolles Ziel, denn das Wasser ist nicht nur erfrischend, sondern entlang des Ufers gibt es auch viel zu entdecken.
Die Wanderung zum Hundstalsee von Stigelreith in den Stubaier Alpen in Tirol ist etwas ganz Besonderes. Auf dem Weg liegt eine urige Alm, die zur Einkehr einlädt und am weiter oben liegenden See steht ein aus Steinen geschichteter Apollontempel, der einzigartig in den Alpen ist und gemeinsam mit dem stillen See einen echten Kraftplatz darstellt.
Der Wangenitzsee liegt auf 2.465 Metern in der unberührten Gebirgslandschaft des Nationalparks Hohe Tauern. An seinem Ufer steht die höchstgelegene Schutzhütte der Schobergruppe, die
Wangenitzseehütte. Von Döllach führt eine schöne Wanderung durch das Wangenitztal hinauf zum See und zur Hütte.
Schladminger Tauern, Steiermark
Die Schladminger Tauern sind besonders wasserreich und fast auf jeder Bergwanderung trifft man auf Wasserfälle, Bäche und Seen. Der Duisitzkarsee im Obertal bei Schladming gehört zu einem der größeren und besonders idyllischen Seen in der Region. Der Wanderweg führt von der Eschachalm in rund 1.5 Stunden zum See – eine Distanz, die auch mit Kindern gut zu bewältigen ist. Am See stehen zudem zwei urige Berghütten – die
Duisitzkarseehütte und die
Farlechhütte.
Besonders intensiv erlebt man einen Bergsee, wenn man direkt am Ufer rund um ihn herum wandern kann. Dabei sieht man den See aus unterschiedlichen Perspektiven und immer wieder wird man schöne Rastplätze direkt am Wasser finden. Ein besonderes Erlebnis vor allem auch für Kinder.
Der Eibsee in Bayern liegt der mächtigen Zugspitze zu Füssen und wird von eine wildromantischen Landschaft umgeben. Ein leichter Wanderweg führt rund um den See, in dem man an warmen Sommertagen sogar schwimmen kann.
Der Pragser Wildsee ist ein absoluter Klassiker und dementsprechend viel besucht. Die ihn umgebende Bergnatur der Dolomiten und der See selbst sind aber so wunderschön, dass man ihn auf jeden Fall einmal besucht haben sollte.
Dachsteinmassiv, Oberösterreich
Steht man Ufer des Vorderen Gosausees, genießt man wohl einen der schönsten Talschlussblicke der Alpen: mächtig baut sich der vergletscherte Dachstein auf, der sich bei schönem und windstillem Wetter im See spiegelt. Ein leichter Wanderweg führt rund um den Gosausee mit Verlängerungsmöglichkeit zur Gosaulacke.
Gipfeltouren oder ausgedehnte Bergtouren führen nicht selten an schönen Bergseen vorbei, die zur Rast einladen. Oft genießt man zudem vom Gipfel einen schönen Blick auf den Bergsee, der weit unten in der Sonne glitzert. Führt der Abstieg wieder am See vorbei, darf man sich darauf freuen, an dessen Ufer die Bergschuhe samt Socken auszuziehen und ins kühle Wasser zu steigen, was nach der Tour einfach herrlich erfrischend ist.
Diese anspruchsvolle Bergtour führt aus dem Wildlahnertal über den wunderschönen Ramsgruben See hinauf auf die 2.602 m hohen Schoberspitzen hoch über dem
Bergsteigerdorf St. Jodok, Schmirn- und Valsertal. Der Abstieg führt entweder auf dem selben Weg retour oder über die
Geraer Hütte und das Steinerne Lamm.
Die Südseite der Ötztaler Alpen rund um das Matschertal mit dem
Bergsteigerdorf Matsch im Vinschgau gilt als eines der naturbelassensten Gebirgstäler überhaupt. Mitten in dieser grandiosen Bergnatur versteckt liegt die Seenplatte der Saldurseen, bestehend aus gleich sieben Seen. Eine anspruchsvolle Rundtour führt zur
Oberetteshütte auf 2.677 m und zu den Seen.
Die glasklaren Bergseen Trübsee, Engstlensee, Tannensee und Melchsee spielen die Hauptrolle auf dieser vielleicht schönsten Seenwanderung in den Urner Alpen. Dazu kommen die einzigartige Bergnatur und gleich mehrere Einkehrmöglichkeiten.