Die 10 höchsten Berge der Alpen – Höhe, Lage und Hintergrundwissen

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6 Min.
16.05.2024

Foto: mauritius images / neil harrison / Alamy

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Mont Blanc und Dufourspitze gehören dazu, aber schafft es das Matterhorn auch unter die Top Ten? Entdecke die zehn höchsten Viertausender der Alpen samt Höhe, Lage und spannenden Fakten.

Die zehn höchsten Berge der Alpen befinden sich ausschließlich in den Westalpen. Insgesamt gibt es 82 Viertausender in den Alpen, die meisten davon in Frankreich, Italien und der Schweiz. Der höchste Berg ist der Mont Blanc mit 4.806 Metern, aber auch das Täschhorn auf Platz zehn vermag mit seiner spitzen Form zu beeindrucken. Das berühmte Matterhorn hingegen schafft es mit seinen 4.478 Metern nicht unter die Top Ten. Wir stellen dir in Folge die zehn höchsten Alpengipfel samt Daten, Lage und spannender Zusatzinfos vor.


Ranking: Die 10 höchsten Gipfel der Alpen

1. Mont Blanc (4.806 m), Frankreich/Italien

2. Mont Blanc de Courmayeur (4.748 m), Frankreich/Italien

3. Dufourspitze (4.634 m), Schweiz

4. Nordend (4.608 m), Schweiz/Italien

5. Zumsteinspitze (4.563 m), Schweiz/Italien

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6. Signalkuppe (4.554 m), Schweiz/Italien

7. Dom (4.545 m), Schweiz

8. Liskamm (Ostgipfel; 4.532 m), Schweiz/Italien

9. Weisshorn (4.505 m), Schweiz

10. Täschhorn (4.491 m), Schweiz

Die Auflistung folgt der Klassifikation der Alpinismusvereinigung UIAA.


1. Mont Blanc (4.806 m)

  • Höhe: 4.806 m

  • Lage: Frankreich/Italien, Mont-Blanc-Gruppe

Ob der Mont Blanc der höchste Berg Europas ist, darüber scheiden sich die Geister. Mit seinen 4.806 Höhenmetern ist er aber unbestritten der höchste Berg der Alpen und der Europäischen Union. Da er an der fanzösisch-italienischen Grenze liegt, trägt er auch einen italienischen Namen: Monte Bianco. Erstbestiegen wurde er am 8. August 1786 von Jaques Balmat und Michael-Gabriel Paccard.


2. Mont Blanc de Courmayeur (4.748 m)

  • Höhe: 4.748 m

  • Lage: Frankreich/Italien, Mont-Blanc-Gruppe

Der Mont Blanc de Courmayeur erhebt sich an der Südostschulter des Mont Blanc, etwa 800 m vom Mont Blanc-Hauptgipfel entfernt, getrennt durch den nur unmerklich eingeschnittenen Sattel Col Major. Dennoch wird er von der UIAA als eigenständiger Viertausender-Gipfel gewertet.


3. Dufourspitze

  • Höhe: 4.634 m

  • Lage: Schweiz/ Walliser Alpen

Die Dufourspitze ist mit 4.634 m der höchste Berg der Schweiz und nach dem Mont Blanc die zweithöchste Erhebung im Alpenraum. Die klassische Hochtour von Zermatt führt über die Monte-Rosa-Hütte (2.883 m) und gilt als erheblich anspruchsvoller als der Mont Blanc-Normalweg. Die Erstbesteigung der Dufourspitze im Jahr 1855 markierte den Beginn des „Goldenen Zeitalters des Alpinismus“: Berge wurden fortan nicht mehr (nur) aus wissenschaftlicher Neugier bestiegen, sondern aus sportlichem Ehrgeiz und reiner Liebe zum Gebirge.

Schweiz: Dufourspitze in den Walliser Alpen

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Bergportrait: Dufourspitze (4.634 m)

Die Dufourspitze ist mit 4.634 m der höchste Berg der Schweiz und nach dem Mont Blanc (4.810 m) die zweithöchste Erhebung im Alpenraum. Wir stellen sie euch im Detail vor.

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4. Nordend (4.608 m)

  • Höhe: 4.608 m

  • Lage: Schweiz/Italien, Walliser Alpen

Das Nordend im Monte Rosa Massiv steht zwar etwas im Schatten seiner Nachbarin, der Dufourspitze, ist aber immerhin mit 4.608 m der zweithöchste Gipfel in der Schweiz und besticht durch seine elegante, pyramidenförmige Erscheinung. Der Berg liegt an der Grenze zwischen Italien und der Schweiz und wird meist von Zermatt aus über die Monte-Rosa-Hütte bestiegen.


5. Zumsteinspitze

  • Höhe: 4.563 m

  • Lage: Schweiz/Italien, Walliser Alpen

Die Zumsteinspitze im östlichen Walliser Grenzkamm zählt mit 4.563 m zu den ganz Großen der Alpen. Daran ändern auch ihre prominenten Nachbarn, die Dufourspitze (4.634 m) und die Signalkuppe (4.554 m), nichts. Der Aufstieg selbst ist durch die Nähe zur Margheritahütte vergleichsweise einfach: Hat man erst einmal die Signalkuppe und die dort befindliche Hütte erreicht, gestalten sich die paar verbleibenden Höhenmeter hinauf auf den Gipfel der Felspyramide relativ einfach.

Monte-Rosa-Massiv: Signalkuppe mit Margheritahütte, Zumsteinspitze, Jagerhorn, Dufourspitze und Nordend

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Bergportrait: Zumsteinspitze (4.563 m)

Die Zumsteinspitze gehört mit 4.563 m zu den ganz Großen der Alpen. Sie liegt an der Grenze von Italien und der Schweiz, nur einen Steinwurf entfernt von der höchstgelegenen Schutzhütte Europas, der Margheritahütte. Wir stellen euch den Viertausender im Detail vor.

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6. Signalkuppe

  • Höhe: 4.554 m

  • Lage: Schweiz/Italien, Walliser Alpen

Die 4.554 m hohe Signalkuppe liegt im östlichen Walliser Grenzkamm im Monte-Rosa-Massiv an der Grenze zu Italien. Ihr italienischer Name lautet „Punta Gnifetti“ – nach dem Erstbesteiger Giovanni Gnifetti. Ihr Gipfel beheimatet die höchstgelegene Schutzhütte Europas, die Margheritahütte.

Das Monte Rosa-Massiv: Ganz links im Bild die Signalkuppe mit der Margheritahütte

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Bergportrait: Signalkuppe (4.554 m)

Die Signalkuppe (4.554 m) liegt im Monte-Rosa-Massiv an der Grenze zu Italien. Sie beheimatet auf ihrem Gipfel die höchstgelegene Schutzhütte Europas, die Margheritahütte. Wir stellen euch den Viertausender im Detail vor.

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7. Dom (4.545 m)

  • Höhe: 4.545 m

  • Lage: Schweiz, Walliser Alpen

Der Dom ist mit 4.545 Metern der höchste Berg, der komplett auf Schweizer Boden steht. Der Normalweg auf den Gipfel gilt als vergleichsweise einfach, je nach Bedingungen darf die Nordflanke aber nicht unterschätzt werden.

Glückliche Gesichter am Gipfel des Doms

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Der Dom: höchster Berg der Schweiz

Der Dom (4.545 m) ist der höchste Berg, der vollständig auf Schweizer Boden steht. Wer ihn besteigen will, muss sich den Gipfel erarbeiten – aber jeder Schritt ist es wert. Hier findest du die schönsten Wanderungen, Vorbereitungstouren, Gletscherwege und Tipps für die Besteigung über Normalweg und Festigrat.

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8. Liskamm (Ostgipfel; 4.532 m)

  • Höhe: 4.532 m

  • Lage: Schweiz/Italien, Walliser Alpen

Der Liskamm hat zwei selbstständige Gipfel: Den Ostgipfel (4.532 m) und den etwa einen Kilometer entfernten Westgipfel (4.479 m). Er liegt im zentralen Walliser Grenzkamm – östlich des Matterhorns – an der Grenze von Italien und der Schweiz. Sein gewaltiger Grat ist berüchtigt: Über fünf Kilometer lang, stark überwechtet, begrenzt von einer eisgepanzerten Nordostwand.

Überschreitung: Bergsteiger am Grat des Liskamms im Walliser Grenzkamm

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Bergportrait: Liskamm (4.532m)

Der Liskamm ist 4.532 m hoch und liegt im zentralen Walliser Grenzkamm an der Grenze von Italien und der Schweiz. Sein gewaltiger Grat ist berüchtigt: Über fünf Kilometer lang, stark überwechtet, begrenzt von einer eisgepanzerten Nordostwand. Wir stellen euch den Viertausender im Detail vor.

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9. Weisshorn (4.505 m)

  • Höhe: 4.505 m

  • Lage: Schweiz, Walliser Alpen

Das Weisshorn in den nordwestlichen Walliser Alpen gilt als einer der schönsten Gipfel im Alpenraum. Optisch präsentiert es sich als formvollendete Pyramide mit grandiosen Graten. Die Besteigung hat es aber in sich: 3.000 Meter gilt es vom Tal bis auf die 4.505 m hohe Spitze zu bewältigen. Als Stützpunkt dient die Weisshornhütte auf 2.932 m.

Schweiz: Weisshorn in den Walliser Alpen

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Bergportrait: Weisshorn (4.505 m)

Der Diamant im Wallis: Das Weisshorn gilt vielen als schönster Berg im Alpenraum. Seinen Gipfel will man sich verdienen: Über 3.000 Höhenmeter gilt es vom Tal bis auf 4.505 Meter zu bewältigen. Wir stellen euch diesen besonderen Viertausender im Detail vor.

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10. Täschhorn (4.491 m)

  • Höhe: 4.491 m

  • Lage: Schweiz, Walliser Alpen

Der Gipfel des Täschhorns liegt nicht nur 4.491 m über dem Meer, sondern auch inmitten des zweithöchsten Gebirgsmassivs der Schweiz: der Mischabelgruppe in den Walliser Alpen. Zwischen Alphubel im Süden und Dom im Norden, ziehen sich die Flanken des Täschhorns im Osten nach Saas-Fee und im Westen nach Täsch und Randa ins Tal und bilden die charakteristische spitze Form des Bergs.

Alphubel, Täschhorn und Dom

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Bergportrait: Täschhorn (4.491 m)

Leicht macht es das Täschhorn seinen Besteigern nicht, wer aber erst einmal auf dem Gipfel steht, wird mit traumhaften Aussichten auf die umliegenden Gipfel für die Strapazen entlohnt. Wir stellen euch den Viertausender im Wallis im Detail vor. Plus: Tourentipp von Bergwelten-Buchautorin Marlies Czerny!

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Knapp nicht in die Liste der Top Ten schaffen es der Westgipfel des Liskamms mit 4.479 m und das Matterhorn mit 4.478 m. Beide Gipfel liegen in den Walliser Alpen.


Das Matterhorn und die höchsten Berge der Schweiz

Das berühmte Matterhorn schafft es mit 4.478 m. knapp nicht in die Liste der zehn höchsten Alpengipfel, ebenso wie der Westgipfel des Liskamms mit 4.479 m. Weniger beeindruckend sind diese Berge nicht – vor allem das Matterhorn fasziniert mit seiner markanten Form und einer dramatischen Ersteigungsgeschichte. Mehr zum unangefochtenen Wahrzeichen der Schweiz erfährst du im Artikel:

Matterhorn

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Bergportrait: Matterhorn (4.478 m)

Es ist das Wahrzeichen der Schweiz – und weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt: das Matterhorn (4.478 m). Sein markantes Erscheinungsbild macht es unverwechselbar und zum Gipfeltraum unzähliger Bergsteiger. Wir stellen euch den Charakter-Berg im Detail vor.

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Möchtest du die höchsten Berge der Schweiz näher kennenlernen? Hier geht's zum Artikel:

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Die höchsten Berge der Schweiz im Porträt

Sie sind das Herzstück des Alpenraums: Die insgesamt 82 Viertausender der Alpen. Allein 48 von ihnen liegen in der Schweiz. Den bekanntesten und interessantesten haben wir ein Bergportrait gewidmet. Hier findet ihr diese gesammelt und nach Höhe sortiert vor.

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Die höchsten Berge Österreichs

Wie du unschwer erkennen kannst, befindet sich keiner der zehn höchsten Alpengipfel in Österreich. Es gibt dort auch keine Viertausender – der höchste Gipfel, der Großglockner, misst 3.798 m. Dennoch ist er ein wahrer „Alpendiamant“ dessen Besteigung ein unvergessliches Erlebnis darstellt. Mehr zum „Dach“ und den weiteren höchsten Gipfeln Österreichs erfährst du hier:

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Die höchsten Berge Österreichs

Welche sind die höchsten Berge Österreichs und welche die der 9 Bundesländer? Wir verraten es euch! Weil die Einteilung letzterer aber gar nicht so leicht ist, sind wir auf insgesamt 15 Gipfel gekommen. Diese umfassen sowohl die höchsten Berge des Landes, von denen die meisten Grenzberge sind, als auch jene, die sich gänzlich auf der Landesfläche von nur einem Bundesland befinden.

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Warum befinden sich die höchsten Gipfel alle in den Westalpen?

Dass die höchsten Berge der Alpen alle im Westen liegen, ist das Resultat der Alpidischen Orogenese (Alpenfaltung). Sie begann vor etwa 135 bis 100 Millionen Jahren in der Kreidezeit und dauert im Prinzip bis heute an, auch wenn ihre Hauptphase abgeschlossen ist. Die Alpen entstanden, weil die Afrikanische Kontinentalplatte (präziser: die Adriatische Mikroplatte) nach Norden driftete und mit der Europäischen Platte kollidierte. Die Westalpen wurden durch eine frontale, maximale Knautschzone geformt, während im Osten die Erdkruste nach der Kollision seitlich auswich.

  • Im Westen prallte die Adriatische Platte wie ein Rammbock frontal auf Europa. Durch diesen extremen, direkten Druck wurde die Erdkruste maximal gestaucht, übereinandergeschoben und senkrecht in die Höhe gedrückt.

  • Im Osten war der Druck nicht frontal, sondern schräg. Zudem gab es im Osten (Richtung des heutigen Pannonischen Beckens) freien Raum. Anstatt sich extrem aufzutürmen, wich die Erdkruste der Ostalpen seitlich nach Osten aus. Geologen nennen diesen Prozess „Lateral Extrusion“ (Ostalpen-Tektonik).


Die höchsten Berge der Welt

Und wie sieht es weltweit aus? Der höchste Berg der Alpen, der 4.806 m hohe Mont Blanc, würde im Himalaya nicht einmal unter den Top-Tausend aufscheinen. Im Himalaya (sowie den direkt angrenzenden Hochgebirgen wie dem Karakorum) gibt es allein 14 Achttausender und Hunderte von Siebentausendern und Sechstausendern. Mehr über die allerhöchsten Berge der Welt erfährst du hier:

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Die 14 höchsten Berge der Welt

Mount Everest, Nanga Parbat und K2 sind weltberühmt, die übrigen Achttausender stehen mehr oder weniger in ihrem Schatten. Könntest du alle vierzehn höchsten Berge der Welt aufzählen, vielleicht sogar der Höhe nach? Dieser Countdown nach ganz oben hilft dir, dein Wissen aufzufrischen.

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Es gibt aber auch alternative Sichtweisen, welche Erhebungen der Erde die höchsten sind. Misst man etwa vom Fuß eines Bergs oder vom Erdmittelpunkt aus, haben andere Riesen als der Mount Everest die Nase vorn. Hier erfährst du mehr:


FAQs

Wo liegen die höchsten Berge der Alpen?

Die höchsten Berge der Alpen liegen in den Westalpen. Die Top 10 verteilen sich auf die Mont-Blanc-Gruppe sowie die Walliser Alpen in Frankreich, Italien und der Schweiz. Der höchste Gipfel ist der Mont Blanc mit 4.806 Metern.

Welcher ist der höchste Berg der Alpen?

Der Mont Blanc ist mit 4.806 Metern der höchste Berg der Alpen. Er liegt an der Grenze zwischen Frankreich und Italien und ist zugleich der höchste Berg der Europäischen Union.

Welche sind die 10 höchsten Berge der Alpen?

Zu den zehn höchsten Bergen der Alpen zählen Mont Blanc, Mont Blanc de Courmayeur, Dufourspitze, Nordend, Zumsteinspitze, Signalkuppe, Dom, Liskamm (Ostgipfel), Weisshorn und Täschhorn. Alle Gipfel sind höher als 4.490 Meter.

Befinden sich die 10 höchsten Berge der Alpen alle in den Westalpen?

Ja. Die zehn höchsten Berge der Alpen liegen ausschließlich in den Westalpen, vor allem in der Mont-Blanc-Gruppe und den Walliser Alpen an der Grenze zwischen Frankreich, Italien und der Schweiz.

Warum liegen die höchsten Berge der Alpen in den Westalpen?

Im Westen wurde die Erdkruste des heutigen Europas bei der Kollision mit der Afrikanischen Kontinentalplatte vor rund 100 Millionen Jahren stärker zusammengestaucht als im Osten. Dadurch entstanden dort die höchsten Gipfel der Alpen, darunter Mont Blanc, Dufourspitze und Weisshorn.

Wie viele Viertausender gibt es in den Alpen?

Nach der Klassifikation der UIAA gibt es 82 Viertausender in den Alpen. Die meisten davon befinden sich in der Schweiz, Italien und Frankreich.

Gehört das Matterhorn zu den 10 höchsten Bergen der Alpen?

Nein. Das Matterhorn ist 4.478 Meter hoch und verpasst die Top Ten der höchsten Alpengipfel knapp. Dennoch zählt es zu den bekanntesten Bergen der Welt.

Welcher ist der höchste Berg der Schweiz?

Die Dufourspitze im Monte-Rosa-Massiv ist mit 4.634 Metern der höchste Berg der Schweiz. Sie ist zugleich der dritthöchste Berg der Alpen.

Gibt es in Österreich einen Viertausender?

Nein. Österreich besitzt keinen Viertausender. Der höchste Berg des Landes ist der Großglockner mit 3.798 Metern.


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