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Burgen und Weingärten

5 Wanderungen im Kanton Basel-Landschaft

• 2. März 2022

Burg küsst Wein: Wir stellen euch 5 Wanderungen mit zahlreichen Einkehrmöglichkeiten im Kanton Basel-Landschaft vor.

Luftaufnahme der Burgruine Waldenburg im Kanton Basel-Landschaft
Foto: mauritius images / Michael Szönyi / imageBROKER
Die Burgruine Waldenburg im Kanton Basel-Landschaft
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1. Zur Ruine Waldenburg

Herrliche Wanderung mit einem unschlagbaren Panorama: Von den Jurahügeln der Belchenflue im Oberbaselbiet eröffnen sich immer wieder großartige Weitblicke über die halbe Schweiz, auf die Alpen und den Schwarzwald. Die Tour ist nicht nur landschaftlich, sondern auch kulturell interessant, führt sie doch unter anderem an den historischen Schützengräben der Fortifikation Hauenstein entlang, die ehemals wichtigste Verteidigungslinie der Schweizer Armee im Ersten Weltkrieg.

Ausgangspunkt der Wanderung ist Läufelfingen im Bezirk Sissach. Zunächst folgt man einem Waldweg in Richtung Muren, ehe der Anstieg auf den Ifleterberg in Angriff genommen wird. Über den Sattel Challhöchi (848 m) erreicht man den Kamm der Belchenflue und kurz darauf ihren höchsten Punkt, eine Aussichtsplattform auf 1.099 m. Der Abstieg zum Chilchzimmersattel (991 m) führt unter den Fluen Spitzen-, Geiss-, Lach- und Gerstenflue entlang und endet schließlich an der hochmittelalterlichen Ruine der Waldenburg oberhalb des gleichnamigen Städtchens.

2. Muttenz - Pratteln

Kultur küsst Wein: Die kurze Wanderung im Osten von Basel führt aus Muttenz Dorf zunächst zu den drei mittelalterlichen Ruinen am Wartenberg mit einem fantastischen Blick ins Elsass. Auf dem „Rebenweg Lehrpfad“ wandert man weiter in Richtung Egglisgraben – hier sollte man unbedingt im Restaurant Egglisgraben einkehren! Der Abstieg erfolgt über Weinberge nach Pratteln, wo mit dem ehemaligen Weiherschloss Pratteln ein letzter lohnender Höhepunkt wartet.

3. Schloss Wildenstein

Romantische Wanderung inmitten der malerischen Landschaft südlich des Liestals: Aus Bubendorf wandert man vorbei an bis zu 500 Jahre alten Eichen und weiter über den Murenberg, ehe man das mittelalterliche Schloss Wildenstein, die einzige noch erhaltene Höhenburg des Baselbiets, erreicht. Nur fünf Gehminuten entfernt befindet sich der Sormatt-Wasserfall, der den kurzen Abstecher allemal wert ist. Nach der Querung zweier Bäche bietet sich mit dem Abendsmatt eine Einkehrmöglichkeit an, die man sich keinesfalls entgehen lassen sollte. Das Restaurant befindet sich auf einem Bauernhof und kredenzt feine Speisen aus eigener Produktion. Der sanfte Abstieg führt schließlich durch Felder nach Lampenberg, dem Ziel der Wanderung.

4. Zwingen - Aesch

Durch die pittoreske Weinlandschaft des hügeligen Juras: Aus Zwingen im Bezirk Laufen folgt man der Birs, einem Nebenfluss des Rheins, bis zum malerischen Schloss Zwingen. Ein kurzer Anstieg führt zum Dorf Blauen und weiter über das südexponierte – und damit meist sonnige – Naturschutzgebiet Blauenweide, aus dem sich immer wieder lohnende Blicke ins Laufental erschließen.

Vom Blattepass (577 m) steigt man schließlich zur mittelalterlichen Ruine Frohberg ab und erreicht bald darauf das Weinbaugebiet Klus, wo man sich mit einem feinen Tropfen für die knapp dreistündige Wanderung belohnen kann. Entlang des Chlusbachs ist es nun nur noch ein Katzensprung nach Aesch Dorf, dem Ziel der Wanderung. Die gesamte Route ist übrigens einheitlich als „Via Jura Nr. 80“ markiert.

5. Arlesheim - Frenkendorf

Im Gempenplateau ist nicht nur Vereinigungspunkt fünf kleiner Täler, es beherbergt auch die Arlsheimer Ermitage, einen der bedeutendsten englischen Landschaftsgärten der Schweiz. Die Wanderung aus Arlesheim wartet mit einer ganzen Palette an Höhepunkten auf: Natürliche Grotten, panoramareiche Aussichtspunkte, Weiher, Berghügel – um nur einige zu nennen. Ausgehend von Arlesheim wandert man zunächst entlang des Weihers über die Schartenflue (759 m) mit grandiosem Blick in die Vogesen und den Schwarzwald bis zur Schauenburgflue mit Blick weit hinein ins obere Baselbiet.

Zwei Einkehrmöglichkeiten liegen bereits am Weg: Das Bergrestaurant Gempen und das Restaurant Schönmatt. Gut gestärkt folgt man einer Asphaltstraße bis zur Ruine der Höhenburg Neu-Schauenburg aus dem 12. Jahrhundert, ehe sich für dessertfreudige Naschkatzen mit dem Restaurant Bienenberg eine weitere Einkehrmöglichkeit bietet. Das letzte Wegstück der Wanderung führt hinunter in den Dorfkern von Frenkendorf, dem Ziel der Wanderung.

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