Hütten

5 geöffnete Winterhütten für den Februar

Hütten-Tipps • 23. Januar 2017

Wir finden ja, dass man seine Ferien nirgends schöner verbringen kann als am Berg. Wer uns Recht gibt und noch auf der Suche nach geeigneten (sowie geöffneten) Hütten für den Februar ist, dem empfehlen wir 5 Hütten im Großraum Bayern, die garantiert einen Einkehrschwung wert sind.

Rohrkopfhütte in Bayern
Foto: Alexander Thurm
Die Rohrkopfhütte (1.320 m) in den Ammergauer Alpen in Bayern

1. Albert-Link-Hütte, 1.053 m

Bayerische Voralpen / Bayern

Albert-Link-Hütte
Die Albert-Link-Hütte ist eine Berghütte der Sektion München des Deutschen Alpenvereins (DAV). Sie liegt auf 1.053 m Seehöhe auf der weitläufigen Valepper Alm, gesäumt von sanft ansteigenden, bewaldeten Bergflanken. Die Hütte befindet sich südlich des Spitzingsees, rund fünfzig Kilometer von München entfernt in den Bayerischen Voralpen in Deutschland.  Familien und Bergurlauber mit einer Vorliebe für alpenländische Kulinarik finden ganzjährig rund um die Valepper Alm facettenreiche Betätigungsfelder. Die kinderfreundliche Umgebung macht die Albert-Link-Hütte zu einer beliebten Berghütte für Familienurlaube auf der Alm.  Das Rotwandgebiet und das Stolzenberg-Brecherspitzgebiet laden zu Bergtouren, Schitouren und zum Schneeschuhwandern ein. Alpinschifahrer sind im Winter über den hüttennahen Schlepplift direkt an das Stümpfling-Schigebiet angebunden und die Langlaufloipe führt unmittelbar an der Hütte vorbei.  Im Sommer stehen Bergsportlern ausgedehnte Mountainbiketouren in der Region und ein echter Kletterklassiker an den Ruchenköpfen zur Auswahl. Der nahegelegene Spitzingsee und der Schliersee laden zum Baden in idyllischer bayerischer Berglandschaft ein.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet

Die familienfreundliche Albert-Link-Hütte (1.053 m) ist idealer Stützpunkt für all jene, die das Mangfallgebirge erkunden oder sich im nahe gelegenen Skigebiet Spitzing austoben wollen. Auch eine Langlaufloipe befindet sich unmittelbar an der Hütte. Wer sich eher fürs Winterwandern erwärmen kann, muss seine Schneeschuhe nicht selbst auf die Hütte schleppen, sondern kann sie direkt vor Ort ausleihen. Nach einem Tag in den Bergen erwarten einen auf der Albert-Link-Hütte selbstgebackenes Brot aus dem Ofen, geräucherter Käse und Speck. Übrigens wurde die Hütte 2003 für ihre vorbildliche Bewirtschaftung mit dem Umweltgütesiegel des Alpenvereins ausgezeichnet und ist außerdem Mitglied im DAV-Programm „So schmecken die Berge“.


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So schmecken die Berge
Über 100 Alpenvereinshütten sind bereits an der Inititative „So schmecken die Berge“ beteiligt. Damit verpflichten sie sich, ihre Produkte aus einem Umkreis von 50 km und möglichst aus ökologischer Berglandwirtschaft zu beziehen. Bei „So schmecken die Berge“ gilt: so lokal und regional wie möglich. Wir stellen euch einige der an der Inititative beteiligten Hütten vor. Die gesamte Liste findet ihr hier.

2. Rohrkopfhütte, 1.320 m

Ammergauer Alpen / Bayern

Rohrkopfhütte
Hütte • Bayern

Rohrkopfhütte (1.320 m)

Die Rohrkopfhütte (1.320 m) befindet sich am Schwangauer Tegelberg bei Füssen im bayerischen Allgäu und mitten im kleinen, aber feinen Skigebiet der Tegelbergbahn. Sowohl im Sommer und Winter ist die Hütte ein beliebter Einkehrort für Wanderer, Skifahrer und Winterfreunde. Aber auch Sehenswürdigkeiten wie die Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau befinden sich in der Nähe. Vor allem der Kulturpfad Schutzengelweg, der bei der Talstation beginnt und bei der Hütte vorbeiführt, lässt die Herzen von Wanderfreunde höher schlagen. Durch diverse Schautafeln ist der Weg sehr interessant und informativ gestaltet. Die Tafeln informieren über die Römer, die Königsfamilie und die wirtschaftlichen Verhältnisse in früheren Zeiten.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet

Die Rohrkopfhütte liegt am Schwangauer Tegelberg bei Füssen im bayerischen Allgäu inmitten des kleinen, aber lohnenden Skigebiets der Tegelbergbahn. In der gemütlichen Stube werden ausschließlich Speisen mit Zutaten aus der Region serviert. Wieder gestärkt kann man dann ins Kulturprogramm starten und Schloss Neuschwanstein sowie Hohenschwangau besichtigen. Außer donnerstags, denn da ist Hüttenabend auf der Rohrkopfhütte. Heißt: Bis 22:00 Uhr kann man kaltes Bier aus dem Fass mit Blick auf die Winterlandschaft der Ammergauer Alpen genießen.


3. Priener Hütte, 1.410 m

Chiemgauer Alpen / Bayern

Priener Hütte
Hütte • Bayern

Priener Hütte (1.410 m)

Die Priener Hütte steht im Naturschutzgebiet Geigelstein oberhalb der Niederkaseralm in den Chiemgauer Alpen, nahe der Grenze zu Tirol. Das Haus, das 1974 auf 100 Schlafplätze ausgebaut und mit einer Großküche sowie Duschen ausgestattet wurde, hat 365 Tage im Jahr geöffnet. Im Sommer kommen gern Wanderer, Mountainbiker und Familien mit Kindern, im Winter Skitourengeher, Schneeschuhwanderer und Schlittenfahrer, die auf dem Forstweg nach Sachrang rodeln können. Das Haus ist Station der Chiemgau-Tour, auf der drei Tage lang von Hütte zu Hütte gewandert wird. Außerdem ist die Priener Hütte Teil der Via Alpina sowie des Adlerweges.   
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet

Die Priener Hütte liegt im Naturschutzgebiet Geigelstein oberhalb der Niederkaseralm in den Chiemgauer Alpen und bietet berghungrigen Besuchern 365 Tage im Jahr Unterschlupf. Im Winter lockt die Hütte gleichermaßen Skitourengeher wie Winterwanderer – und nicht zuletzt: passionierte Rodler, die über den Forstweg hurtig nach Sachrang abfahren können. Schlitten kann man sich praktischerweise direkt an der Hütte ausleihen. Ein Wiederaufstieg lohnt sich jedenfalls, denn auch die Priener Hütte ist am Projekt „So schmecken die Berge“ beteiligt und setzt ihren Gästen folglich ausschließlich regionale Produkte vor.


4. Berggasthaus Herzogstand, 1.575 m

Allgäuer Alpen / Bayern

Herzogstandhaus
Der Berggasthof auf dem Herzogstand zwischen Kochelsee und Walchensee ist ein Klassiker für alle Wanderer aus München. Kombiniert mit der Herzogstandbahn ist ein Ausflug dorthin auch für Menschen möglich, die lieber gemütlich als mit Schweiß auf der Stirn in die Berge wollen. Ein Haus mit königlicher Geschichte: König Max II. und König Ludwig II. hatten hier ihre Jagdhäuser. Die Jagdhäuser wurden durch Brände zerstört, der heutige Berggasthof 1991 neu gebaut – auf königlichem Fundament, das den Bränden standgehalten hatte. Von der großen Sonnenterrasse mit Plätzen für bis zu 400 Personen reicht der Ausblick über den Walchensee hinweg von der östlichen Karwendelspitze über Soiernspitz, Stubaier- und Ötztaler Alpen, Wetterstein mit Zugspitze, das Estergebirge bis zu den Lechtaler und Allgäuer Bergen. Steigt man in 45 Minuten auf den Herzogstandgipfel und wandert vielleicht noch weiter auf dem Panoramaweg zum benachbarten Heimgarten hat man auch den Kochelsee und das Flachland im Norden im Blick. Die versicherte Gratwanderung mit den grandiosen Ausblicken ist die vielleicht beliebteste Höhenwanderung der Münchner – alleine ist man da selten. Im Winter ist die Skitour am Rand der Skipiste bis zum Berggasthaus lawinensicher und besonders im Frühwinter sehr beliebt.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet

Der Berggasthof auf dem Herzogstand ist Einkehr-Klassiker für alle Wintersportler aus München. Mit der Herzogstandbahn erreicht man die Hütte auch ganz bequem ohne Schweißperlen auf der Stirn. Wer sich die bayerischen Schmankerln verdienen will, kann mit den Tourenskiern am Rande der Skipiste aufsteigen. Das Haus selbst blickt übrigens auf eine königliche Geschichte zurück: König Max II. und König Ludwig II. hatte hier einst ihre Jagdhäuser, die allerdings zerstört worden sind. Immerhin: Der 1991 neu gebaute Berggasthof steht auf königlichem Fundament.


5. Dr.-Hugo-Beck-Haus, 1.260 m

Kitzbüheler Alpen / Salzburg

Früher Morgen am Dr. Hugo Beck Haus
Im Sommer die Wanderer, im Winter die Skifahrer: Zu jeder Jahreszeit ist das Dr. Hugo-Beck-Haus am Jenner ein beliebter Treffpunkt. In insgesamt 38 Betten finden BergsteigerInnen ein geruhsames Lager für die Nacht vor einer großen Tour. Die große Terrasse bietet einen tollen Blick ins Tal nach Schönau am Königssee und weiter in die Berge der Berchtesgadener Alpen. Das Beck-Haus ist perfekter Ausgangspunkt für Wanderungen im Jennergebiet und Bergtouren im Hagengebirge. In den frühen 60er Jahren wurde das ehemalige Untere Jennerhaus vom Ski-Klub Berchtesgaden erworben. Sportwart Dr. Hugo Beck – nach ihm ist das Haus heute benannt - gelang es in den Nachkriegsjahren durch Skikurse und Trainingswettkämpfe eine wettkampftaugliche „Kampfschar“ heranzubilden, die bei den zahlreichen Wettkämpfen in Deutschland hervorragende Platzierungen erreichten. Und nicht nur daheim: Friedl Däuber wurde 1932 in Cortina d' Ampezzo Slalomweltmeister. Nach entsprechendem Ausbau der unteren Jennerabfahrt wurden im 1965 dort die alpinen Deutschen Meisterschaften durchgeführt. 1967 fand am Jenner das erste Ski-Weltcup-Rennen der Geschichte statt. Bis in die 70er Jahre feierten alpine und nordische Sportler des SKB große internationale Erfolge – so zum Beispiel Christa Zechmeister (Weltcupsiegerin Slalom 1974) und Hermann Weinbuch (Juniorenweltmeister Nordische Kombination 1979).
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet

Das Dr.-Hugo-Beck-Haus am Jenner ist zu jeder Jahreszeit ein beliebter Treffpunkt für Bergsportler und idealer Ausgangspunkt für Touren im Jennergebiet und Hagengebirge. Vor allem donnerstags tummeln sich jede Menge Skitourengeher auf der Hütte, denn da findet allwöchentlich bis 22:00 Uhr ihr berühmter Skitourenabend statt. Die Hütte hat noch bis Ende März geöffnet.


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