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Hütten

10 Einkehr-Hütten für den Nationalfeiertag

• 24. Oktober 2019

Die Hütten-Saison neigt sich allmählich dem Ende zu, doch einige Stützpunkte halten für ihre Gäste weiterhin offen und verwöhnen mit Schmankerln, dass einem ganz warm ums Herz wird. Wir stellen euch 10 heimelige Hütten in Österreich und Bayern vor, in denen am österreichischen Nationalfeiertag am 26. Oktober (und darüber hinaus) noch eingekehrt werden kann.

Die Erfurter Hütte im Rofangebirge (Tirol)
Foto: mauritius images/ Konrad Wothe
Die Erfurter Hütte im Rofangebirge (Tirol)
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1. Bertahütte, 1.567 m

Kärnten/ Karawanken

Auf 1.567 m Seehöhe, mitten am Ferlacher Sattel, zwischen dem allseits beliebten Mittagskogel und der Ferlacher Spitze, findet man die urige Bertahütte. Seit Mai 2016 wird die Alpenvereinshütte von den Wirtsleuten Gisela und Ferdi Messner bewirtschaftet.  Neben dem atemberaubenden Anblick des Mittagskogels, den man hautnah von der Terrasse aus betrachten kann, überzeugt das Team der Bertahütte auch mit allerlei selbstgemachten Spezialitäten. Unbedingt probieren sollte man den stets beliebten Apfelstrudel vom Holzofen (Geheimrezept) von Hüttenchefin Gisela. Die kleine, aber feine Karte bietet ebenfalls noch andere, regionale Köstlichkeiten in Form von allerlei belegten Broten, Suppen in Emailschüsseln für Zwischendurch oder aber auch Käs (ebenfalls in vegan erhältlich) - als auch Fleischnudel an. Der Großteil der angebotenen Speisen wird von den Hüttenwirten selbst hergestellt. Dass trifft auch auf die angebotenen Schnäpse zu. Direkt von der Hütte aus gelangt man innerhalb von zwei Stunden auf den 2.145 m hoch gelegenen Mittagskogel. Für einen etwas kürzeren Ausflug empfiehlt sich die Ferlacher Spitze. Der Aufstieg ist zwar recht steil, aber die Aussicht wird jeden Wanderer die Sprache verschlagen. Für alle motivierten, die sich nicht von der Hütte und dem traumhaften Panorama mit Ausblick auf die Karawanken sowie einen herrlichen Blick auf die Draustadt Villach trennen wollen, stehen zwei separate Schlafsäle zur Verfügung (um Voranmeldung wird gebeten).
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

Die urgemütliche Schutzhütte in den Kärntner Karawanken mit herrlichem Blick auf Mittagskogel und Ferlacher Spitze ist einfach zu Fuß zu erreichen. Wirtin Gisela ist seit Jahren in der Gastronomie tätig und verwöhnt ihre Gäste mit allerlei Köstlichkeiten wie z.B. dem legendären Apfelstrudel, Reindling, Schweinsbraten und Speck – genau richtig für frische Herbsttage.

Offen bis: Bei Schönwetter wird die Saison bis 2. November verlängert

2. Hesshütte, 1.699 m

Steiermark/ Ennstaler Alpen

Die Hesshütte (1.699 m) steht am Ennsecksattel zwischen Hochtor und Hochzinödl in den Gesäusebergen in den Ennstaler Alpen. Sie liegt mitten im Nationalpark Gesäuse und ist über vier Zustiege aus drei Gesäuse-Orten erreichbar: von Hieflau, von Johnsbach und von Gstatterboden. Die anspruchsvollsten Aufstiege führen von Gstatterboden über den legendären Peternpfad und den Wasserfallweg zur Hütte. Der Klassiker, oder sagen wir Normalweg zur Hütte, ist der Anstieg aus Johnsbach vom Gasthof Kölbl weg. Gleichgültig aus welcher Richtung man zur Hütte empor steigt, der Lohn für den zurückgelegten Weg ist mehrfach: eine prachtvolle Ostalpen-Hütte, die imposanten Gesäuse-Berge und im Falle einer sternenklaren oder sogar Vollmond-Nacht, ein Himmel und ein Panorama, das so schnell nicht zu vergessen ist.  In welcher alpinen Gesellschaft hält sich die Hesshütte auf: die Planspitze im Norden, die Hochtor-Gruppe im Westen, die Jahrlingmauer im Süden und der Zinödl im Osten sind jahraus, jahrein die ständigen Begleiter der Hütte. Schon die Anstiegswege zur Hütte sind richtige Bergtouren. Nur rund um die Hesshütte gehen die Wege weiter. Darunter sind auch eine Reihe verwegener Klettereien. So reicht der Hochtor-Ostgrat, der Rossschweif, bis zur Hütte herunter. Der "Normalweg" von Johnsbach ist allerdings familientauglich, vorausgesetzt, die heranwachsenden Alpinisten sind bereit, mindestens drei Stunden Fußmarsch in Kauf zu nehmen.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

Alle Wege führen auf die Hesshütte, könnte man meinen. Gleich von vier Seiten ist der prachtvoll auf dem Ensecksattel inmitten des Nationalparks Gesäuse gelegene Stützpunkt zu erreichen. Für einen Besuch gibt es auch gute Gründe: Wirt Reinhard Reichenfelser verwöhnt seine Gäste nicht nur mit selbst gemachten Speisen, sondern auch mit dem hütteneigenen Bier, dem Hess-Bräu.

Offen bis: 26. Oktober

3. Ybbstaler Hütte, 1.343 m

Niederösterreich/ Ybbstaler Alpen

In den Ybbstaler Alpen oberhalb von Lunz am See gelegen ist die ehemalige Jagdhütte ein beliebter Treffpunkt für Wanderer und Tourengeher. Jetzt im Herbst herrscht rund um die Hütte eine geradezu friedliche Ruhe. Inge und Paul Wurzer sind bis Ende Oktober täglich für ihre Gäste da und bereiten für sie mit viel Liebe köstliche regionale Schmankerl zu. Wie wäre es z.B. mit einem köstliches Holzofenbratl oder der Mostviertler Brotsupp’n?

Offen bis: 26. Oktober durchgehend

4. Bosruckhütte, 1.036 m

Oberösterreich/ Ennstaler Alpen

Direkt am 2.244 m hohen Pyhrgas gelegen, wird die Bosruckhütte gerne von Wanderern und Mountainbikern aufgesucht. Auf der Karte stehen neben Brettljausn und Co auch selbstgemachte Strudel und Bauernkrapfen.

Offen bis: 27. Oktober durchgehend

5. Albert-Link-Hütte, 1.053 m

Bayern/ Bayerische Voralpen

Die prächtige Hütte ist in nur 15 Minuten Gehzeit vom Parkplatz Spitzingsee zu erreichen. Kulinarisch besonders beliebt sind das selbst gebackene Holzofenbrot, Wildspezialitäten und geräucherte Schmankerln (z.B. Käse und Speck) – die gibt es auch zu kaufen.

Offen bis: Ganzjährig (Montag Ruhetag)

6. Dümlerhütte, 1.495 m

Oberösterreich/ Totes Gebirge

Die Umgebung der Dümlerhütte, ein wunderschöner Lärchenwald, zeigt sich im Herbst von ihrer schönsten Seite. Auf der Sonnenterrasse kann man sich kulinarisch verwöhnen lassen oder bei einem guten Glaserl Wein die glasklare Oktoberluft genießen. In der Prunftzeit röhren rund um die Dümlerhütte auch oft die Hirsche!

Offen bis: 3. November

7. Erfurter Hütte, 1.834 m

Tirol/ Rofangebirge

Die Erfurter Hütte liegt im Rofan in prächtiger Aussichtslage auf dem Mauritzköpf. Die Vielfalt an Tourenmöglichkeiten hält von familientauglichen Wanderungen über genussreiche Touren bis hin zu Steigen für ambitionierte Kletterfexe für jeden etwas bereit. Abends belohnt man sich am besten mit einem der regional hergestellten Schnäpse.

Offen bis: Bei Schönwetter bis 3. November Tagesbetrieb

8. Prielschutzhaus, 1.420 m

Oberösterreich/ Totes Gebirge

Das Prielschutzhaus liegt an den Südhängen der Prielgruppe, mit Großem und Kleinen Priel. Der Zustieg von Hinterstoder ist zwar fordernd, aber landschaftlich auch besonders reizvoll. Belohnt wird die sportliche Leistung mit Schmankerl der österreichischen Küche und selbstgemachten Mehlspeisen.

Offen bis: 27. Oktober (wenn kein Wintereinbruch)

9. Werfener Hütte, 1.969 m

Salzburg/ Tennengebirge

Die höchste bewirtschaftete Schutzhütte im Salzburger Tennengebirge ist Ausgangspunkt für zahlreiche Plateau-Überschreitungen, Gipfelbesteigungen und Panoramarundwege. Auf der Speisekarte finden sich neben regionaler Hüttenkost auch nepalesische Spezialitäten, was dem Sherpa Mingma zu verdanken ist. Das Dal Bhat (Gemüse, Linsen und Reis) gilt auf der Werfener Hütte mittlerweile als Standardgericht – wer gerne Momos (gefüllte Teigtaschen) isst, sollte sich vorher dafür anmelden.

Offen bis: 27. Oktober von Donnerstag bis Sonntag

10. Höttinger Alm, 1.487 m

Tirol/ Karwendel

Die Anfänge der Höttinger Alm gehen auf das 15. Jahrhundert zurück. Heute gilt sie vor allem den naturliebenden Innsbruckern als Institution, ist sie doch von der Tiroler Hauptstadt aus erfreulich schnell zu erreichen. Besucher werden mit einer Traumaussicht und feinen Knödel-Köstlichkeiten (von Speck- über Kaspress- bis Spinatknödel) belohnt.

Offen bis: täglich bis zum 17. November

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