Wanderung zum Albertbiwak von der Kölbreinsperre

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T3 anspruchsvoll 3:30 h 7,8 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
990 hm 490 hm 2.751 m

Details

Beste Jahreszeit: Juli bis Oktober
  • Hüttenzustieg

Das Albertbiwak (2.420 m) liegt in der Ankogelgruppe in der Nähe der Schmalzscharte im Salzburger Lungau. Am schnellsten ist die kleine Biwakhütte aus dem Maltatal in Kärnten von der Kölbreinsperre zu erreichen. Obwohl nur als Notunterkunft gedacht, ist das kleine Hüttchen doch sehr behaglich.

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In der Nähe der Kölbreinsperre liegt die Osnabrücker Hütte (2.022 m), die sich ebenfalls für einen Besuch empfiehlt. Sie ist Ausgangspunkt schöner Touren im Bereich der Ankogelgruppe.

Anfahrt

Auf der Tauernautobahn A10 bis zur Ausfahrt Gmünd. Weiter durch das Maltatal zur Malta-Hochalm-Straße und auf dieser zum Parkplatz an der Kölbreinsperre.

Parkplatz

Parken an der Kölbreinsperre.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Spittal-Millstättersee und weiter mit dem Postbus zur Kölbreinsperre.

Albertbiwak
Hütte • Salzburg

Albertbiwak (2.428 m)

Das Albertbiwak (2.428 m) steht in der Ankogelgruppe im Salzburger Lungau. Das offene Biwak befindet sich im Blockwerk unterhalb der Schmalzscharte, unweit des unteren Schwarzsees und der Grenze zu Kärnten. Die kleine Notunterkunft ist ganzjährig geöffnet. Sie sollte im Winter aufgrund der rundum herrschenden Lawinen-Gefahr aber gemieden werden. Das Biwak ist ein reines Matratzenlager für in Not geratene Alpinisten – aufgrund seiner lebensrettenden Funktion sollte sorgsam damit umgegangen werden.  Das Biwak ist aus drei Tälern, das Maltatal in Kärnten, das Grossarl- und das Lungauer Murtal in Salzburg zugänglich. Wer sich für den Ursprung des Flusses Mur interessiert, sollte den Weg von Muhr über die Stickleralm in die Schmalzgrube, wo die Mur entspringt, und zum Biwak machen. Wer sich für die gezähmte Kraft des Wassers und Wasserkraft begeistert, besucht den Kölnbrein- und davor liegenden Galgenbichlspeicher und steigt dann über den Weinschnabel an Oberem und Unteren Schwarzsee vorbei zum Biwak auf. Und wer neugierig ist ober der Schödersee vorhanden oder nicht vorhanden ist, kommt durch das Grossarltal und über Hüttschlag herauf in das Schödertal. Der See kommt bei Schneeschmelze und ergiebigem Regen oder ist bei Trockenheit nicht existent.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
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