16.100 Touren,  1.700 Hütten  und täglich Neues aus den Bergen
Kanufahren auf der Salza
Foto: Alfons Zaunhuber

Die Steirische Salza – Wildwassereldorado und Wanderparadies

• 28. Mai 2021

Die steirische Salza beeindruckt nicht nur durch ihr türkises Wasser, die Wildnis und Naturbelassenheit des Flusses und seiner Umgebung, sondern auch durch Schluchten und eindrucksvolle Felsformationen. Die Salza ist somit nicht nur Ausgangspunkt für Wassersportler oder Wanderer, sondern auch ein Gebiet der Ruhe und Kraft für Erholungssuchende.

Kajak, Rafting und mehr

Wunderschön und eindrucksvoll – das Befahren der Salza in der Nationalparkregion Gesäuse
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Für Kajakfahrer ist die Salza ein Paradies. Sie eignet sich für Einsteiger und vor allem für Genießer, weil die technischen Schwierigkeiten nie den 3. Schwierigkeitsgrad übersteigen. Was die landschaftliche Schönheit betrifft, können der Salza nur wenige Flüsse das Wasser reichen. Mit 5 Wildwasserabschnitten und 5 Nebenbächen gibt’s für eine Woche Obersteiermark mehr als genug zu tun.

Rafting-, Kajak- und Canyoningtouren können beim lokalen Anbieter Liquid Lifestyle oder Black Sheeps gebucht werden.

Wandern

Alternativ zum Wassersport bieten sich Wanderungen und Mountainbiketouren an. So gibt es viele kurze Wanderungen, die direkt in Wildalpen starten. Bekannt vor allem die landschaftlich einmalig schöne Palfauer Wasserlochklamm, die sich für einen Ausflug mit der ganzen Familie eignet.

Wer anspruchsvollere Touren sucht, fährt ins nahe gelegene Hochschwabmassiv oder ins eindrucksvolle und markante Gesäuse (ca. eine halbe Stunde entfernt).

  • Hütten in der Umgebung

    Schöne Wanderungen lassen sich auch zu den Hütten in der Umgebung unternehmen. Dafür sollte man allerdings einiges an Kondition mitbringen, denn die Zustiege sind in vielen Fällen relativ lang.

    Weitere Tipps für Aktivitäten

    Campingplätze

    In Wildalpen

    Direkt im Ort Wildalpen gibt es zwei Campingplätze, die beide direkt an der Salza liegen und über einen Strand am Fluss verfügen. Beide Campingplätze sind sehr naturverbunden und natürlich gestaltet.

    Campingplatz Weiberlauf in Palfau

    Unterhalb von Palfau und hoch über der Salza befindet sich der Campingplatz Palfau – mit eigenem Salzastrand und Paddler-Ausstieg. Zudem liegt der Campingplatz in direkter Nähe zum Ennsradweg. Das ca. 2 Hektar große Areal bietet genügend Platz für Stellplätze für Wohnmobile oder Wohnwagen und Zelte in drei Etagen. Darüber hinaus gibt es acht Holzchalets für je vier Personen mit Aufenthaltsraum.

    Campingplatz Saggraben zwischen Palfau und Großreifling

    Der Campingplatz Saggraben liegt direkt an der Hauptausstiegsstelle der Salza und eignet sich daher besonders als Ausgangspunkt für Rafting- und Kanutouren. Alle Stellplätze des Campingplatzes sind mit einem Stromanschluss versehen. Wer lieber nicht im Zelt übernachten will, dem stehen zwei Familienhütten für je fünf Personen und Bettenlager mit insgesamt 24 Betten zur Verfügung.

     

    Essen und Trinken

    • Ein Tipp der Einheimischen ist die Wasserlochschenke in Palfau mit ihren legendären Ofenkartoffeln.
    • Für alle Wildwassersportler darf der Besuch im Paddlerstüberl nicht fehlen – der beste Platz, um Heldengeschichten zu hören und zu erzählen.
    • Weniger rustikal ist das Hotel Bergkristall.
    Die steirische Salza ist ein Wildwasserparadies der Superlative. Hier paddelt man im glasklaren Wiener Trinkwasser durch beeindruckende Schluchten. 
    Foto: Nationalpark Gesäuse
    Die steirische Salza ist ein Wildwasserparadies der Superlative. Hier paddelt man im glasklaren Wiener Trinkwasser durch beeindruckende Schluchten. 

    Lage

    Die Salza, ein rund 90 km langer, in großen Abschnitten noch unverbauter Fluss entspringt in niederösterreichischen Ulreichsberg und mündet bei Großreifling in die Enns.
    Vom Mariazellerland heranplätschernd, bildet sie eine Trennlinie zwischen den Ybbstaler Alpen im Norden und dem mächtigen Hochschwabmassiv im Süden.

    Die großartige Wasserqualität der Salza schätzen nicht nur die Wassersportler, sondern auch die Bewohner Wiens. Seit 1910 liefert die 2. Wiener Hochquellenwasserleitung täglich bis zu 200.000 Kubikmeter Trinkwasser über 180 km in die Bundeshauptstadt.

    Anreise

    Die Anreise erfolgt von Wien über St. Pölten und Lilienfeld; von Linz gelangt man über die Ausfahrt Ybbs und weiter auf der Bundesstraße bis nach Wildalpen. Hier kann man einen Abstecher zum Erlaufsee oder zum eiskalten Lunzersee machen. Von Graz via Leoben und Eisenerz, von Salzburg über die Phyrnautobahn oder das Ennstal. Wenn man von Osten anreist, empfiehlt sich ein Besuch der bekannten Wallfahrtskirche in Mariazell.
    Am schönsten ist sicherlich die Anreise von Südwesten durch das Gesäuse. Eine Nacht im Kölblwirt und eine Wanderung auf die Hesshütte oder auf einen der vielen Gesäuse-Gipfel darf hier nicht fehlen.

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