Turtmannhütte

2.519 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

März bis September

Vom 4. Wochenende im März bis zum 1. Wochenende im Mai und vom 1. Wochenende im Juni bis zum 3. September-Wochenende.

An Auffahrt (25. Mai) geschlossen. Pfingsten geöffnet. 

Telefon

+41 27 932 14 55

Homepage

http://www.cas-prevotoise.ch/cabanes/turtmannhtte.php

Betreiber/In

Magdalena & Fredy Tscherrig

Räumlichkeiten

Matratzenlager
74 Schlafplätze

Lage der Hütte

Die Turtmannhütte des Schweizerischen Alpenclubs (SAC) gilt als vorbildlich bewirtschaftetes Haus und wird seit Jahrzehnten von der Bergführer-Familie Tscherrig bewartet. Die Hütte liegt im ruhigen Turtmanntal, einem Seitental des Rhonetals, das zwischen dem Mattertal und dem Val d'Anniviers nach Süden zieht. Brunegg- und Turtmanngletscher, das Diablonmassiv, das 4.000 m hohe Bishorn sowie die mächtige Barrwand bilden hier eine gewaltige Kulisse.

Die Geologie ist so vielfältig wie nirgendwo sonst. Griffiger Gneis, plattige Serpentin- und steile Kalk- und Marmorklettereien sind hier zu finden. Ausreichend Material für Kletterer also: Im hüttennahen Klettergebiet „Brunegg“ befinden sich über 160 mit Bohrhaken eingerichtete Routen in 15 verschiedenen Sektoren. Von der 1-Seillängenroute bis zur 11-Seillängen-Klettertour, von 3 - 7c ist alles vorhanden, Klettertopos gibt es auf der Hütte.

Vor dem Bau der Seilbahn von Turtmann nach Oberems sowie der Straße von Oberems nach Gruben 1958 war die Turtmannhütte die abgelegenste aller SAC-Hütten. Um sie zu erreichen mussten von Turtmann aus rund 18 km Distanz und 1.900 Hm überwunden werden. Der Zeitbedarf dafür lag bei etwa neuneinhalb Stunden. Heute ist die Anreise in’s Turtmanntal nicht mehr so anstrengend, dafür orginell: Am kleinen Bahnhof von Turtmann verlässt man den Regionalzug aus Visp, nimmt den Bus Richtung Ergisch, steigt an der Talstation in die Luftseilbahn um und schwebt in zehn Minuten in den Weiler Oberems. Von der Bergstation schließlich fährt im Sommer drei- oder viermal täglich ein Kleinbus ins Tal hinein, zu der Handvoll Häuser von Gruben.

LEBEN AUF DER HÜTTE

Das Hüttenwartehepaar Magdalena und Fredy Tscherrig bewirtschaften bereits in dritter Generation die Hütte. Die abgeschiedene Lage erfordert Engagement und Einfallsreichtum von den Gastgebern, um ausreichend Nächtigungszahlen für einen rentablen Betrieb zu sichern. So erwies sich die Idee, das 3.610 m hohe Barrhorn als den höchsten Wanderberg der Alpen zu vermarkten, als sehr erfolgreich. Klettergärten, mit Fixseilen und Tritteisen gesicherte Übergänge zur Tracuit- und zur Topalihütte und Bergwochen für Schulklassen und andere Gruppen entwickelten sich ebenfalls zu Anziehungspunkten.

In der Sommersaison wird die Turtmannhütte nicht aus der Luft versorgt, wie die meisten SAC- Hütten, sondern über eine familieneigene Transportseilbahn. «Darum können wir im Sommer sogar frische Produkte für die Zubereitung des Nachtessens verwenden. Büchsensuppen dienen nur als eiserne Reserve», sagt Magdalena Tscherrig. Alle Suppen sind hausgemacht, das Gemüse und der Salat stammen - wann immer möglich - aus dem familieneigenen Garten des Hüttenwartehepaares, das Schweizerfleisch wird vom Hausmetzger bezogen.

GUT ZU WISSEN

Daunendecken, Hüttenschlafsack obligatorisch. Geschlechtergetrennte Waschtröge mit fließendem kaltem Wasser.

TOUREN UND HÜTTEN IN DER UMGEBUNG

Übergänge zur Topalihütte (5 h).

Bergwanderung zum Barrhorn (3,610 m, 5 h).

Hochtouren zur Les Diablons (3.609 m, 7 h).

Anfahrt

Von Montreaux nach Martigny und weiter Richtung Visp durch das Rhonetal bis nach Turtmann. Alternativ über den Rhonegletscher oder den Grimselpass ins Tal. Im Dorf Turtmann die Abzweigung Turtmanntal nehmen und Richtung Oberems fahren. Nach Oberems immer auf derselben Strasse nach Gruben und weiter bis zum Strassenende in Senntum fahren. 

Parkplatz

Senntum

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn bis zum Bahnhof Turtmann. Von dort zu Fuss bis zur Luftseilbahnstation Turtmann-Oberems (15 min). Von Oberems fährt ein Bus nach Gruben und nach Anfrage auch bis Ende Strasse (Senntum). Die Anfahrtreise vom SBB Bahnhof bis Senntum dauert ca. eine Stunde. Informationen zu Abfahrtszeiten der Luftseilbahn und dem Bus Oberems-Gruben erteilt gerne die Seilbahnstation (+41 27 932 15 50).

Die Cabane du Mountet liegt auf einer Höhe von 2.886 m oberhalb des Zinalgletschers im Val d’Anniviers. Die Hütte befindet sich im Besitz der CAS Sektion Diablerets im Kanton Wallis und wird zur Unterscheidung von der auf der anderen Seite des Zinalgletschers gelegenen Cabane Petit Mountet oft auch als Cabane du Grand Mountet bezeichnet. Die Hütte ist ein guter Ausgangspunkt für hochalpine Unternehmungen und der Zustieg erfolgt über Gletscher oder fixe Seile. Der kürzeste Anstieg zur Hütte beginnt in Zinal und es muss mit ca. 5 h gerechnet werden.
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Schönbielhütte ist eine Schutzhütte des Schweizer Alpenclubs SAC (Sektion Monte Rosa) und befindet sich im südlichen Wallis an der Grenze zu Italien in den Walliser Alpen. Bereits 1875 stand hier die erste Hütte, 1890 wurde sie nach einem Lawinenabgang vollkommen zerstört und weiter oberhalb neu errichtet. Die aktuelle Version des Hauses stammt aus dem Jahre 1955. Umzingelt von Klassikern der Alpen wie dem Matterhorn (4.478 m), dem Dent Blanche (4.357 m) oder dem Dent d'Hérens (4.171 m) ist die Hütte optimaler Ausgangspunkt atemberaubender hochalpiner Touren wie der Haute Route. Über das Zmutttales erfolgt der fantastische Aufstieg zu Fuß (von Zermatt in nur 4 Stunden) entlang der Matterhorn-Nordwand zur Hütte.  
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Cabane de Tracuit liegt auf 3.256 m am Rand des Turtmann Gletschers, südöstlich der Les Diablons. Die im Kanton Wallis liegende Hütte ist im Besitz der CAS Sektion Chaussy. Die Cabane ist eine der meist besuchten Hütten der Schweiz. Aus technischer Sicht und Gründen des Umweltschutzes musste die 1929 erbaute ursprüngliche alte Hütte im Jahr 2013 einem Neubau weichen. Die alte Hütte war mit den Besuchermassen maßlos überfordert. Die neue Cabane de Tracuit bietet 116 Schlafplätze, verteilt auf mehrere Schlafsäle und entspricht dem derzeitigen Stand der Technik. Der Hüttenzustieg zur Tracuithütte ist einer der längsten in der Schweiz. Er erfordert alpine Erfahrung und im Sommer mindestens 4:30 h Gehzeit. Im Winter mindestens 6:30 h.
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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