Lyfi Alm

2.165 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis Oktober
Dezember bis März
11:30 - 18:30 Uhr

Winter: Anfang Dezember bis Anfang März von Donnerstag bis Sonntag und abhängig von der Witterung geöffnet.

Sommer: von Juni bis Ende Oktober durchgehend und abhängig von der Witterung geöffnet.

Mobil

+39 333 277 01 00

Telefon

+39 0473 744 708

Homepage

www.lyfialm.it

Betreiber/In

Familie Eberhöfer

Räumlichkeiten

Zimmer
18 Zimmerbetten

Details

  • Spielplatz
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Die Lyfi Alm (2.165 m) liegt im Talschluss des Martelltals im Nationalpark Stilfersjoch. Das Tal geht in die zur Ortlergruppe gehörende Cevedale-Gruppe, gekrönt vom Monte Cevedale, der Zufallspitze, über. Die Alm ist ein wunderbarer Flecken Erde, der im Sommer wie im Winter ein perfekter Ort ist, um dem Alltag in die Berge und auf nahezu geradem Wege zum Lyfihorn zu entfliehen.

Das Martelltal zieht in der warmen Jahreszeit Mountainbiker, Wanderer und Hochtouren-Geher, denen sich eine Gipfelwelt jenseits der 3.000-Meter-Marke bietet, an. Im Winter trifft man hier Schneeschuhwanderer, Rodler, Skitourengeher, Langläufer und auch Biathleten. In der prachtvollen alpinen Landschaft südlich des Etschtales scheint an über 300 Tagen im Jahr die Sonne.

Eine der schönsten Höhenwanderungen im hinteren Martelltal ist jene von der Lyfi Alm über die Peder-Stieralm, die Enzianhütte zur Zufallhütte und vorbei an einem kleinen See bis zur Martellerhütte. Schneeschuh-Wanderer schwärmen von der Route Enzianalm – Peder-Stieralm – Lyfi Alm. Der Forstweg zur Almhütte hat sich bei Schnee als beliebte Rodelbahn etabliert.

Kürzester Weg zur Hütte

Der Weg zur Hütte beginnt im Talschluss des Martelltales vor dem Alpengasthof Enzian (2.051 m), ist ohne nennenswerten Schwierigkeiten und auch mit Kinderwägen zu begehen. Der Weg ist auch ein Abschnitt des Marteller Höhenweges.

Gehzeit: 45 min

Höhenmeter: 114 m

Alternative Route
Vom Zufritthaus (1.880 m, über Mullisteig, 45 min); von Tial (1.767 m, über Marteller Höhenweg; 2:30 h)

Leben auf der Hütte

Die Lyfialm ist eine richtige Alm. Über den Sommer halten sich über 90 Kühe, Kälber und auch Schweine dort auf. Ein Vergnügen für Kinder. Ab und zu dürfen sie beim Schweinefüttern helfen, können Eichhörnchen locken und raten ob die Spuren im Wald von Hirschen oder Rehe stammen. Junge Gäste, die genug von Wiese und Wald haben, können sich am Spielplatz vor der Hütte ausleben. Und sollte das Wetter gerade nicht einladend sein, können sie drinnen spielen.

Kulinarisch setzt die Familie Eberhöfer, die das Almhaus seit 2011 bewirtschaften, auf bodenständige Speisen wie Knödel, Schmarrn und Schöpsernes. Die Milch der Almkühe wird zu erfrischenden Spezialitäten wie die Marteller Erdbeermilch. Auf Anfrage und Vorbestellung gibt es Fondue, süßen Milchreis, Milchsuppe und herrliches Muas wie zu Großmutters Zeiten. Zu genießen in der urigen Gaststube oder auf der Panorama-Veranda.

Gut zu wissen

Die Hütte verfügt über drei Zimmer, in denen zwei bis sechs Gäste übernachten können. Ausgestattet sind diese Zimmer mit holzgetäfelten Wänden, Stockbetten und Einzelbetten. Jedes Zimmer verfügt über ein eigenes Bad mit Dusche, Waschbecken und WC. Am zweiten Advent-Wochenende kann man an der Hütte eine lebende Krippe sehen.  Gepäcktransport auf die Hütte auf Anfrage. Handy-Empfang gut, nur Barzahlung. Übernachtungen mit Hund sind mit der Familie Eberhöfer vor einem Besuch zu klären.

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstliegende Hütte: Enzianhütte (2.051 m), die in 40 Minuten erreichbar ist. Weiters: Zufallhütte (2.265 m, 1:15 h); Martellerhütte (2.610 m, 3 h); Jausenstation Stallwies (1.934 m, 3,5 h).

Gipfel und Touren: Pederköpfl (2.585 m, 50 min); Kalvenwand (3.061 m, 2:30 h); Lyfispitze (3.352 m, 3:30 h); Schildspitz (3.461 m, 4:30 h); Plattenspitze (3.422 m, 5:45 h); Schluderspitz (3.230 m, 6:30 h).

Anfahrt

Aus Österreich ist das Martelltal im Nationalpark Stilfserjoch über das Inntal zu erreichen. Von Innsbruck geht es über die A13/A22, Brenner-Autobahn, nach Bozen. Dann auf der MeBo, der Schnellstraße, die Bozen und Meran verbindet, nach Meran. Weiter auf der SS38, der Stilfser Straße, Richtung Schlanders nach Goldrain. Von Goldrain bis zum Talschluß des Martelltales. Variante: von der Brenner-Autobahn bei Sterzing abfahren und über die Jaufenpass-Straße nach Meran und auf der SS38 nach Goldrain.

Aus dem Inntal und der A12, Inntal-Autobahn, in das Ötztal abfahren. Auf der B183, der Ötztal Straße, und über das Timmelsjoch in das Passeiertal und bei St. Leonhard auf die Jaufenpass-Straße. Weiter nach Meran und wie bereits beschrieben zum Zufrittsee.

Auf der A12 bis Landeck und auf der B180, der Reschenstraße, über den Reschenpass in das Vinschgau. Auf der Staatsstraße 40 über Malles nach Spondinig. Weiter auf der SS38 über Schlanders und Goldrain in das Martelltal und zum Zufrittsee.

Parkplatz

Martelltal - Alpengasthof Enzian

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Vinschgauer Bahn von Meran nach Goldrain. Weiter mit Bus Nr. 262 in das Martelltal und bis zur Endstation am Talschluss zur Enzianhütte.

Meran ist von Innsbruck entweder mit Regionalzügen oder mit überregionalen Zügen und nach Umsteigen in Bozen zu erreichen.

Hütte • Trentino-Südtirol

Schaubachhütte (2.581 m)

Im Talschluss des Suldentales und nahe der Suldenspitze (3.376 m) im Nationalpark Stilfserjoch gelegen, lassen sich von der Schaubachhütte (2.581 m) aus ganzjährig Hochtouren unterschiedlichen Anspruchs in Angriff nehmen. Als verhältnismäßig einfach gilt die Wanderung auf die Hintere Schöntaufspitze (3.325 m), während die deutlich anspruchsvolleren Gletschertouren auf die Suldenspitze oder den Cevedale (3.769 m) im Winter und im Frühling auch mit Tourenski bewältigt werden können. Nur für geübte Alpinisten empfiehlt sich die Besteigung der Königspitze (3.851 m) über den Ostgrat. Auch Mountainbiker schwören auf die Region. Die extrem schweißtreibende Tour über das Madritschjoch auf über 3.100 m hinunter ins Martelltal gilt als Geheimtipp.
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Graubünden

Heidelberger Hütte (2.264 m)

Die auf Schweizer Boden und im Silvrettagebirge stehende Heidelberger Hütte (2.264 m) ist das Ziel vieler Wanderer, Bergsteiger, Kletterer sowie Schnee- und Skitourengeher. Im Gebiet rund um Ischgl gilt sie für Mountainbiker als das Bike-Ziel schlechthin, allen voran bei Alpen-Überquerungen. Die Hütte wird acht Monate im Jahr bewirtschaftet. Der Zustieg ist einfach und auch für Familien mit Kindern geeignet. Von hier aus können im Sommer wie auch im Winter mehrere Dreitausender bestiegen werden wie beispielsweise die Spitze der Breiten Krone (3.079 m) oder des Piz Tasna (3.179 m).
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Trentino-Südtirol

Stadlalm (1.630 m)

Die Stadlalm (1.630 m) liegt oberhalb von Maiern im Talboden des Lazzachertals, einem kleinen Seitental des Ridnauntales in den Südtiroler Stubaier Alpen. Über einen Wanderweg, der im Winter zu einer flotten Rodelbahn präpariert ist, erreicht man die Hütte und ihre idyllische Lage in gemütlichen 45 Minuten. Die zwei rauchfreien Stuben bieten Platz für insgesamt 50 Personen. Bei Sonnenschein finden auf der einladenden Terrasse vor der Hütte bis zu 60 weitere Personen ein sonniges Plätzchen. Die Alm ist von Anfang Dezember bis Ostern täglich ohne Ruhetag geöffnet. Genau Öffnungszeiten bitte bei den Wirtsleuten erfragen. Übernachten kann man auf der Hütte nicht. Zum Essen gibts, vom Chef persönlich zubereitet, diverse Knödelarten oder Kaiserschmarren, aber auch regionale Süditroler Kost.  Touren und Hütten in der Umgebung Zahlreiche Wander- und Hochtouren-Ziele in der näheren Umgebung, Sommer wie Winter möglich. Die nächste Hütte ist die Aglsbodenalm (1.717 m) sowie das Poschhaus (Moarerbergalm 2.110 m) am Weg zur Schneeberg-Schart.
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet

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