Gießener Hütte

2.215 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juli bis September

Mobil

+43 676 943 91 42

Telefon

+43 4733 336

Homepage

http://www.giessener-huette.de

Betreiber/In

Julia & Otmar Baier

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
24 Zimmerbetten 42 Schlafplätze 12 Schlafplätze

Details

  • Winterraum
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Handyempfang
  • Mit Kindern auf Hütten

Lage der Hütte

Die Gießener Hütte (2.215 m) liegt in den südlichen Hohen Tauern in der Ankogel-Gruppe. Sie ist Ausgangspunkt für alpine Bergwanderungen und Hochtouren auf Gipfel wie die Hochalmspitze, Schneewinkelspitze, Gussenbauerspitze, Säuleck und den „Hausberg“ Winterleitenkopf. Die Hochalmspitze ist übrigens der höchste Gipfel östlich des Großglockners. Die Hütte ist vom Bergsteigerdorf Malta aus gut zu erreichen.

Kletterer gehen zum Südpfeiler der Hochalmspitze oder zur Südost-Schulter der Großen Gößspitze. Einsteiger machen an Reibungsplatten und Verschneidungen in unmittelbarer Hütten-Nähe ihr ersten vertikalen Schritte. Ein halbe Stunde von der Hütte entfernt, wartet auf Sportkletterer ein Klettergarten mit leichten und schwierigen Routen. Ferratisti, also Klettersteig-Geher, lassen ihrer Leidenschaft am Detmolder Grat und am Steig „Alter Hase“ freien Lauf.

Am Fallbach-Klettersteig in Koschach beißen sich mitunter sogar Profis ihre eisernen Zähne aus. Aprops Zähne-ausbeißen: eine Delikatesse für Bergradfahrer ist die Auffahrt durch das Maltatal in den Gößgraben bis zum Stausee und der Gießener Hütte auf jeden Fall. Rad-Fetischisten fahren zuerst bis zur Kölnbreinsperre, erholen sich entlang des Stausees auf dem ebenen Weg zur Osnabrücker Hütte, fahren bis Koschach ab. Dann gönnen sie sich noch den Gößgraben bis zum Stausee und legen noch mit der Auffahrt zur Hütte nach. Belohnung: eine rasante Talfahrt bis Gmünd ohne nennenswert in die Pedale steigen zu müssen.

Kürzester Weg zur Hütte

Durch das Maltatal Richtung Kölnbreinspeicher und in den Gößgraben. Bei Koschach nach Malta geht es links in den Graben. Die Fahrt endet am Gößkarspeicher. Vom Parkplatz des Stausees (1.690 m) führt ein Fahrweg, der recht bequem zu begehen ist, zur Gießener Hütte.

Gehzeit: 1:30 h

Höhenmeter: 525 m

Alternative Route
Von Koschach/Gasthof Zirmhof oder Alpenhotel Pflüglhof (853 m, durch gesamten Gößgraben; 6 h)

Leben auf der Hütte

Otmar und Elisabeth Baier samt Kindern sorgen in der Gießener Hütte für das Wohl ihrer Gäste. Otmar ist auch staatlich geprüfter Bergführer und führt Touren auf die Hochalmspitze und die umliegenden Gipfel. Er kennt nicht nur alle Klettersteige und -routen rund um die Hütte. Otmar hat sie auch eingerichtet. Und man ist bei ihm an der richtigen Adresse wenn man beispielweise auf den Zsigmondykopf oder den Kordonspitz will. 

Bei Julia ist man an der richtigen Adresse wenn es um kulinarische Routen durch die Mittagsrast oder um das Auffüllen leerer Energiespeicher geht. Kaiserschmarrn, ja oder nein. Wenn ja, wieviel Kaiserschmarrn. Wenn kein Kaiserschmarrn, welche Suppe. Brettljause oder Schweinsbraten? Julia kocht lokal- und regionstypische Gerichte.

Gut zu wissen

Auf der Gießener Hütte können Gäste duschen und in die Sauna gehen. Mobilfunk-Verbindung und Trockenraum vorhanden. Zum Schlafen stehen 24 Zimmer-Betten und 42 Lager-Plätze zur Verfügung. Ob mit Hund genächtigt werden kann, muss mit der Familie Baier vorab geklärt werden.

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Arthur-von-Schmid-Haus (2.281 m) am Dösener See, die in 3:30 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Celler Hütte (2.240 m, 4 h); Osnabrücker Hütte (2.022 m, 6 h); Hannoverhaus (2.565 m, 7:30 h); Reisseckhütte (2.287 m, 8 h).

Gipfel und Touren: Winterleitenkopf (2.518 m, 1:45 h; Auf- und Absteig: 2,5 h); Säuleck (3.086 m, über Mallnitzer Scharte; 4:30 h Gehzeit); Hochalmspitze (3.360 m, Detmolder Grat; 6 h; Auf- und Abstieg: 10 h); Schneewinkelspitze (3.015 m, Detmolder Grat; 4 h; Auf- und Abstieg: 7 h)

Touren: Hochalmrunde (5 Etappen; 66 km; 26 Stunden Netto-Gehzeit; Hm/Aufstieg: 4.914; Hm/Abstieg: 3.742)

Anfahrt

Über die A10 Tauern-Autobahn zur Abfahrt Gmünd und weiter auf der Maltataler Landesstraße in das Tal, durch das Bergsteigerdorf Malta. AmBeginn der mautpflichtigen Malta-Hochalm-Straße nach Koschach und in den Gößgraben abzweigen.

Aus Süd- und Osttirol reist man über das Puster-, Drau- oder Mölltal bis zum A10-Knoten Spittal und weiter nach Gmünd ins Maltatal an.

Parkplatz

Parkplatz: Gößkarspeicher

Öffentliche Verkehrsmittel

In das Kärntner Maltatal fahren von Mitte Juli bis Mitte September täglich zweimal Busse, um Touristen zum Kölnbreinspeicher und Bergsteiger zu Zustiegen Richtung Ankogel und Hochalmspitze zu bringen. Die Postbusse Nr. 5130 und 5132, die zwischen dem Bahnhof Spittal-Millstättersee in Kärnten und St. Michael/Lungau, fahren in das Maltatal. Im Bus 5130 an der Haltestelle Koschach Zirmhof aussteigen. Den Gößgraben Richtung Hütte gehen oder mit dem Mountainbike von Gmünd kommend aufwärts fahren.

Nach Spittal an der Drau gelangt man mit internationalen Zugsverbindungen aus München, Salzburg - durch Eisenbahn-Tauerntunnel und Tauernschleuse in Mallnitz - sowie aus Klagenfurt und Villach. Aus Südtirol und Osttirol reist man mit Regionalzügen von und über Lienz an. 

Hütte • Salzburg

Niedersachsenhaus (2.471 m)

Das Niedersachsenhaus (2.471 m) sitzt, im wahrsten Sinne des Wortes, auf der Riffelscharte, direkt zwischen Gasteiner- und Raurisertal im Salzburger Teil der Goldberggruppe. Dessen exponierte Lage beschenkt Besucher mit einem grandiosen alpinen Rundumblick. Wanderer und Bergsteiger können auf der Hütte ihren Blick, willkürlich beginnend beim Sonnblick über Hocharn, Ritterkopf, Steinernes Meer, weiter zum Tennengebirge über den Dachstein bis zum Schareck, richtig schweifen lassen. Alpinisten, deren Leidenschaft auch Gipfelraten und -erkennen ist, werden ihre Freude auf der Hütte haben. Zugestiegen wird entweder vom mondäneren Bad Gastein/Sportgastein oder vom urtümlicheren, stilleren Kolm Saigurn. Beide Zustiegsseiten haben ihre Reize und sind für erwachsene Bergliebhaber und junge, nachwachsende Bergfans attraktiv. Seit 2017 wird die Hütte von Hermann Maislinger bewirtschaftet.
Geöffnet
Jul - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Kärnten

Celler Hütte (2.240 m)

Die Celler Hütte in den Hohen Tauern sitzt auf einem kleinen Felsplateau hoch über dem Seebachtal bei Mallnitz in Kärnten. Sie wurde 1995 komplett saniert und mit Holzschindeln verkleidet. Geöffnet ist sie nur von Ende Juni bis Anfang Oktober. Sie dient als Stützpunkt für Wander- und Klettertouren in den Hohen Tauern.
Geöffnet
Jul - Sep
Verpflegung
Selbstversorger
Die Hugo-Gerbers-Hütte (2.347 m) steht in der südwestlichen Kreuzeckgruppe über dem Oberdrautal in Kärnten. Sie punktet mit Abgeschiedenheit sowie einem fantastischen Ausblick auf die Gailtaler und Karnischen Alpen. Die über 100 Jahre alte Hütte liegt am Kreuzeck-Höhenweg. Das Schutzhaus befindet sich weitestgehend im Original-Zustand. Das hat auch damit zu tun, dass die Kreuzeck-Gruppe, eine Untergruppe der Hohen Tauern, ursprünglicher und weniger erschlossen als die Tauern-Geschwister bleiben durfte. Die Gruppe wird auch gerne als "vergessenes Paradies" oder "Imperium der Stille" tituliert. Alle Gipfel der Gruppe bleiben unter der 3.000-Meter-Marke. Wenige Schutzhütten, zahllose kleine Bergseen und weite Wege charakterisieren die Gruppe, womit sie eine richtige Trekking- und Backcountry-Region ist Die Hütte ist Ziel von konditionsstarken Wanderern, von Schneeschuh-Gehern und eventuell von Skibergsteigern auf ihren Touren zu Scharnik und Hochkreuz. Tagesausflügler wie Familien mit Kindern kommen auch von der Weneberger Alm herauf. Sie alle verbindet die Freude an alpinen Wegen abseits viel begangener Trampelpfade.
Geöffnet
Jul - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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