Untersberg und Schellenberger Eishöhle

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T3 anspruchsvoll 4:30 h 6,9 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
580 hm 580 hm 1.852 m

Details

Beste Jahreszeit: Juni bis September
  • Einkehrmöglichkeit
  • Familientour
  • Rundtour
Wandern • Oberösterreich

Plassen

Anspruch
T3
Länge
7,7 km
Dauer
5:00 h

Abenteuer am und im Berg

Weil der Zustieg zur Toni-Lenz-Hütte für Kinder konditionell schon eine anspruchsvolle Sache darstellt und der darauffolgende Besuch der Schellenberger Eishöhle dann zu viel des Guten wäre, empfiehlt es sich, dieses Ziel „von oben“ mithilfe der Untersbergbahn anzugehen: Auf die spektakuläre Seilbahnfahrt folgt dann nach kurzem Anstieg gleich der aussichtsreiche Gipfel des Salzburger Hochthrons, bevor es durch Latschen und Geröll hinab in die Mittagscharte geht, wo für Kinder ein wirklich spannendes Paradies beginnt: Über steile Leitern und Treppen überwindet der Thomas-Eder-Steig hier teilweise durch Stollen und Tunnel die senkrechten Südwände des Untersberg, bevor er über das letzte breite, aber dennoch ausgesetzte Wegstück den Wandfuß erreicht. Abermals ins Innere des Berges geht es dann geführt in die Eishöhle, in der durch das faszinierende und im Sommer außergewöhnliche Element Eis bizarre Formationen zu entdecken sind. Auf der nahe gelegenen Toni-Lenz-Hütte kann man sich dann stärken, bevor der Aufstieg zur Seilbahn nochmals etwas Kraft und Konzentration kostet.

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Besonderes Highlight dieser Tour ist die Besichtigung der einzigen Eishöhle Deutschlands mit ihren bizarren Eisformationen tief im Inneren des Berges. Die Höhle hat ca. von Anfang Juni bis Anfang Oktober geöffnet. Eintritt nur im Rahmen einer Führung (10–16  Uhr). Eigene Stirnlampen nicht vergessen! Die Höhle ist unbeleuchtet und wird ansonsten von den Führern mit Magnesiumdochten erhellt. Helme werden zur Verfügung gestellt.

Diese Tour stammt aus dem Buch „ErlebnisWandern mit Kindern: Chiemgau - Berchtesgaden“ von Sabine Kohwagner und Susanne Pusch erschienen im Bergverlag Rother.

Anfahrt

Von Berchtesgaden kommend über die B 305 Richtung Salzburg, gut 1  km nach der Grenze nach der Ortseinfahrt St. Leonhard an der Ampel links, und unmittelbar danach wiederum links der Ausschilderung zum Parkplatz der Untersbergbahn folgen. Über die A 8 (D)/A 10 (A) (Vignettenpflicht!) zur Ausfahrt 8 Grödig Richtung Berchtesgaden, nach knapp 1,5  km im Ort Sankt Leonhard an der Ampel rechts und unmittelbar danach links der Ausschilderung zum Parkplatz der Untersbergbahn folgen.           

Parkplatz

Talstation Untersbergbahn, 456  m 

Öffentliche Verkehrsmittel

Vom Hauptbahnhof Salzburg mit der Buslinie 25 direkt zur Talstation; vom Bahnhof Berchtesgaden mit der RVO-Buslinie 840. 

Untersbergbahn: Im Sommer täglich 8.30–17.30  Uhr im 30-Minuten-Takt. Familien zahlen für das erste Kind den Kinderpreis, alle weiteren Kinder (6 –13 Jahre) fahren frei; Kinder unter 6 Jahren frei.

Toni-Lenz-Hütte am Untersberg
Auf der Ostseite, also der bayerischen Seite, des vor den Toren der Stadt Salzburg gelegenen Untersbergs, liegt etwas unterhalb der legendären Schellenberger Eishöhle entfernt, die Toni-Lenz-Hütte (1.450 m). Beliebt ist dieser Stützpunkt bei Bergwanderern, wobei mindestens zwei Stunden Gehzeit bis hierher eingerechnet werden müssen. Darüber hinaus dient die Hütte als Stützpunkt für größere Touren auf dem Untersberg und als Ausgangspunkt für Erkundungen der einzig erschlossenen Eishöhle Deutschlands. Dass dieses Naturwunder als Schauhöhle zugänglich gemacht wurde, ist Toni Lenz zu verdanken. Daher rührt der Hüttenname.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet
Aussicht vom Zeppezauerhaus
Hütte • Bayern

Zeppezauerhaus (1.663 m)

Am Zeppezauerhaus kann man Bergluft einsaugen und wird die Stadtluft los. Es steht am Hausberg der Stadt-Salzburger, am Untersberg im Süden der Mozartstadt. Der Untersberg ist eine Landmarke. Für die Stadt selbst, für die Berchtesgadener Alpen, deren nördlicher Ausläufer der Untersberg ist und für den Rand der Nördlichen Kalkalpen. Das 1883 eröffnete Zeppezauerhaus ist als Wander-, Alpin- und Kletterzentrum am Rande des urbanen Großraumes der Stadt Salzburg verankert. Die Schutzhütte ist nicht nur durch die bevorzugte Lage sondern auch durch die leicht Erreichbarkeit attraktiv. Zum Zeppezauerhaus bricht man schon einmal spontan auf. Während die Einen zur Schutzhütte heraufsteigen, fahren diejenigen, die gerade nicht gehen wollen, nicht mehr so gut auf ihren beiden Beinen sind oder die ihrer Kinder wegen Wege in die Berge abkürzen müssen ohne auf Berg-Erlebnisse verzichten zu wollen, mit der Untersbergbahn hinauf. Der Untersberg lädt alle "Bergler" zu sich ein, hat für sie alle Platz, Wege und bietet ein vielfältiges, alpines Betätigungsfeld. Er ist ein Gastgeber, der niemanden ausschließt. Auch wenn er die Salzach flußabwärts in das Salzburger Becken wie eine uneinnehmbare Festung wirkt, fällt er nach Bad Reichenhall und das Reichenhaller Becker sanft und einladend ab.  
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

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