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Reisseckhütte

2.287 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juli bis September

Telefon

+43 664 412 85 71

Betreiber/In

Johann Pschernig

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager
12 Betten 10 Schlafplätze

Details

  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Gepäcktransport
  • Handyempfang
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Lage der Hütte

Die Reisseckhütte (2.287 m) in der Kärntner Reisseckgruppe ist eine bewirtschaftete Berghütte, auf welcher Wanderer, Kletterer und Familien seit über 20 Jahren von Familie Pschernig bewirtet werden.

Die an der Staumauer des Mühldorfer Sees gelegene Hütte ist ein idealer Ausgangspunkt für Besteigungen der Gipfel Reisseck, Hochkedl und Radlkopf, ausgezeichneter Stützpunkt für Kletterer und ein beliebtes Tagesausflugsziel. Außerdem ist die große Hütte ein Teil des Reißeck-Höhenwegs.

Seit der Stelllegung der Reisseckseilbahn ist die Hütte nur über den ausgeschilderten Fußweg von Mühldorf aus erreichbar, der einiges an Kondition verlangt. 

Kürzester Weg zur Hütte

Über die A10 bis Spittal-Millstättersee und über die B106 nach Mühldorf. Von hier über den beschilderten Wanderweg bis hinauf zur Hütte 

Gehzeit: 6 h

Höhenmeter: 1.659 m

Leben auf der Hütte

Gekocht wird auf der 1908 errichteten Hütte regional und gut-bürgerlich. Auf der Karte stehen Köstlichkeiten wie Brettljause, Schweinsbraten und Kaiserschmarrn. Beliebt sind auch die ausgezeichneten Bauernkrapfen. 

Neben den zahlreichen Gipfeltouren in der Umgebung empfiehlt sich auch eine gemütliche Wanderung zum Mühldorfer Stausee. Außerdem befindet sich etwas unterhalb der Hütte ein kleiner Klettergarten, welcher auch für Kinder geeignet ist. Das große Highlight für Kinder ist jedoch der hauseigenen Streichelzoo.

Gut zu wissen

WC, Duschen mit Warmwasser und Strom vorhanden. Kein WiFi, guter Handy-Empfang. Bezahlt wird in bar. Das Mitbringen von Hunden sollte im Vorfeld abgeklärt werden.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist die Mooshütte in 2.320 m, die in 2 h Gehzeit zu erreichen ist. Weitere: Kaponig-Biwak (2.537 m, 6:30 h); Arthur-von-Schmid-Haus (2.281 m, 9 h); Gießener Hütte (2.215 m, 9 h).

Touren und Gipfelbesteigungen von der Reisseckhütte aus: Großes Reisseck (2.965 m, 3 h); Hochkedl (2.580 m, 1:15 h); Radlkopf (2.744 m, 2 h); Riedbock (2.822 m, 2:30 h); Großer Stapnik (2.892 m, 3:15 h); Zauberernock (2.944 m, 4 h); Hohe Leier (2.772 m, 3 h); Reißeck-Höhenweg;  Kleine Leier (2.662 m, 2:15 h).

Anfahrt

A10 bis zum Knoten Spittal an der Drau / Millstättersee. Weiter Richtung Lendorf. Die A10 wird zur B 100. Bei Lurnfeld auf die B 106 nach Mühldorf abbiegen.

Parkplatz

Parkplatz am Eingang der Barbarossa Schlucht oder in der Nähe des Bahnhofes parken.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn von Spittal an der Drau.

Die Gießener Hütte (2.215 m) liegt in den südlichen Hohen Tauern in der Ankogel-Gruppe. Sie ist Ausgangspunkt für alpine Bergwanderungen und Hochtouren auf Gipfel wie die Hochalmspitze, Schneewinkelspitze, Gussenbauerspitze, Säuleck und den „Hausberg“ Winterleitenkopf. Die Hochalmspitze ist übrigens der höchste Gipfel östlich des Großglockners. Die Hütte ist vom Bergsteigerdorf Malta aus gut zu erreichen. Kletterer gehen zum Südpfeiler der Hochalmspitze oder zur Südost-Schulter der Großen Gößspitze. Einsteiger machen an Reibungsplatten und Verschneidungen in unmittelbarer Hütten-Nähe ihr ersten vertikalen Schritte. Ein halbe Stunde von der Hütte entfernt, wartet auf Sportkletterer ein Klettergarten mit leichten und schwierigen Routen. Ferratisti, also Klettersteig-Geher, lassen ihrer Leidenschaft am Detmolder Grat und am Steig „Alter Hase“ freien Lauf. Am Fallbach-Klettersteig in Koschach beißen sich mitunter sogar Profis ihre eisernen Zähne aus. Aprops Zähne-ausbeißen: eine Delikatesse für Bergradfahrer ist die Auffahrt durch das Maltatal in den Gößgraben bis zum Stausee und der Gießener Hütte auf jeden Fall. Rad-Fetischisten fahren zuerst bis zur Kölnbreinsperre, erholen sich entlang des Stausees auf dem ebenen Weg zur Osnabrücker Hütte, fahren bis Koschach ab. Dann gönnen sie sich noch den Gößgraben bis zum Stausee und legen noch mit der Auffahrt zur Hütte nach. Belohnung: eine rasante Talfahrt bis Gmünd ohne nennenswert in die Pedale steigen zu müssen.
Geöffnet
Jul - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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