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März-2019-Favoriten: Die 5 beliebtesten Hütten

Hütten-Tipps • 1. April 2019

Im März zog es euch Hütten-technisch stark in südliche Gefilde – auch wenn der Winter dort diese Woche nochmal ein Gastspiel gibt, wirft die Wandersaison eindeutig ihren Schatten voraus. Den Anfang macht aber ein Bayerisches Unikat. Das waren die meistgesuchten Hütten des Monats auf Bergwelten.com.

Rifugio Lagazuoi (2.778 m) Dolomiten
Foto: mauritius images/ Tom Tom
Das Rifugio Lagazuoi (2.778 m) ist eine der höchstgelegensten Berghütten der Dolomiten

Platz 5: Tegernseer Hütte, 1.650 m

Bayern/ Bayerische Voralpen

Tegernseer Hütte
Die Tegernseer Hütte (1.650 m) ist nicht zuletzt ob der grandiosen Lage und ebensolcher Aussicht einen Besuch wert. Trittsichere und schwindelfreie Bergwanderer sowie Mountainbiker erreichen diesen in einer engen Scharte zwischen den Gipfeln des Ross- und des Buchsteins im Mangfall-Gebirge gelegenen Stützpunkt über verschiedene Wege und genießen von der Terrasse den Blick bis weit auf den Alpenhauptkamm und das Karwendel bis zur Zugspitze. Vom westseitig gelegenen Balkon aus schaut man auf das Alpenvorland und den Starnberger See. Dass die Hütte meist auch als Alderhorst bezeichnet wird, hat wahrlich seinen Grund. Für Kletterer ist das Gebiet ein Paradies, finden sich hier doch nicht weniger als 90 Kletterrouten mit den Schwierigkeitsgraden 3+ bis 9+ lt. UIAA. Achtung: Im Jahr 2020 finden umfangreiche Baumaßnahmen statt, so dass nur ein eingeschränkter Notbetrieb mit Suppen und Getränken angeboten werden kann.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

Was für eine grandiose Lage: Die beliebte Tegernseer Hütte liegt in einer engen Scharte zwischen den Gipfeln des Ross- und des Buchsteins im Mangfall-Gebirge – die Aussicht von ihrer Terrasse reicht bis zur Zugspitze. Zu den häufigsten Gästen zählen schwindelfreie Bergwanderer und Mountainbiker. Am 11. Mai erwacht die Tegernseer wieder aus dem Winterschlaf.

Platz 4: Rifugio Lagazuoi, 2.778 m

Venetien, Dolomiten

Rifugio Lagazuoi
Hütte • Venetien

Rifugio Lagazuoi (2.778 m)

Die Lagazuoi-Hütte (2.778 m) ist eine der höchstgelegensten Berghütten der Dolomiten. Die Terrasse ist weltberühmt für ihre unglaubliche Aussicht auf die Dolomitengipfel, die zum UNESCO-Weltnaturerbe gehören. 
Geöffnet
Jan - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

Höchste Zeit, dass diese Hütte Mal auf die Bühne gehoben wird! Das zwischen Cortina d'Ampezzo und dem Gadertal auf einer Höhe von 2.778 m gelegene Rifugio Lagazuoi ist eine der höchstgelegensten Berghütten der Dolomiten. Von ihrer Terrasse aus genießt man eine schier unglaubliche Aussicht auf die Dolomitengipfel – ein echtes UNESCO-Weltnaturerbe. Ab 8. Juni hat die Lagazuoi-Hütte wieder als Stützpunkt für ausgiebige Wanderungen geöffnet.

Platz 3: Drei Zinnen Hütte, 2.405 m

Südtirol/ Dolomiten

Drei Zinnen Hütte
Hütte • Trentino-Südtirol

Drei Zinnen Hütte (2.405 m)

Es gibt wohl keine andere Hütte in Südtirol, die so häufig als Ziel auserkoren wird – im Sommer kommen täglich bis zu 2000 Besucher zur Drei Zinnen Hütte (2.405 m). Das liegt einerseits an der sehr geräumigen Hütte selbst, andererseits (vor allem) an der Lage am Fuße des Paternkofels, die einen unsagbaren Blick auf die berühmten Drei Zinnen (2.999 m, 2.973 m, 2.875 m) eröffnet. Die Wahrzeichen der Dolomiten scheinen von der Hütte aus zum Greifen nahe. Die Erstbesteigung der Drei Zinnen (genauer der Großen Zinne) fand 1869 statt. Heute zählen die Große, die Westliche und die Kleine Zinne bei Kletterern zu den gefragtesten Gipfelzielen der Alpen, wobei auch der Paternkofel (2.744 m), bekannt durch den Innerkofler-De-Luca Klettersteig, und der Toblinger Knoten (2.617 m) beliebte Ziele von Alpinisten sind. Wer nicht ganz so hoch hinaus möchte, dem sei die kindertaugliche Umrundung der Drei Zinnen von der Hütte aus (in beide Richtungen möglich) ans Herz gelegt: Drei Zinnen Hütte – Lange Alm – Auronzohütte – Lavaredohütte – Paternsattel – Drei Zinnen Hütte. Eine wunderschöne, sehr einfache Wanderung mit wenig Höhenunterschied (400 m, rund 4 h Gehzeit). Es geht auf einem Schotterweg vorbei an kleinen Bergseen – auch die folgenden Berge hat man dabei gut im Blick: Rautkofel (2.737 m), Schwalbenkofel (2.800 m), Schwabenalpenkopf (2.687 m), Morgenkopf (2.464 m), Toblinger Knoten (2.617 m), Sexten Stein (2.539 m), Paternkofel (2.744 m) und Passportenkopf (2.701 m). Besonders beliebt ist das Gebiet auch bei Mountainbikern, die aus einem schier unerschöpflichen Reservoir an Routen wählen können. Ab dem Paternsattel herrscht im Naturpark allerdings ein Radfahrverbot. Ähnliches gilt im Winter für Skitourengeher und Schneeschuhwanderer. Für Letztere zählt der Aufstieg aus dem Fischleintal durch das Altensteiner Tal zur Hütte zu den schönsten Unternehmungen in den Sextener Dolomiten.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

Am Fuße des Paternkofels, wo die allseits beliebte Hütte steht, scheinen die berühmten Drei Zinnen zum Greifen nahe. Von dort bieten sich allerlei Tourenmöglichkeiten in die faszinierende Welt der Dolomiten. Am 29. Juni hat das Warten ein Ende, und die Drei Zinnen Hütte endlich wieder geöffnet.

Platz 2: Dolomitenhütte, 1.616 m

Tirol/ Gailtaler Alpen

Dolomitenhütte
Die Dolomitenhütte (1.616 m) in Osttirol wird gerne auch als „Adlerhorst“ bezeichnet und ist eine äußerst moderne, gut ausgestattete und bewirtschaftete Hütte in den Lienzer Dolomiten. Sie liegt spektakulär auf einem hohen Felsen mit herrlichem Ausblick auf die Dolomitenspitzen und die umliegende Bergwelt. Sie ist sowohl für Bergwanderer, Mountainbiker und Kletterer, als auch für Skitourengeher und Schneeschuhwanderer bestens als Stützpunkt geeignet. Aufgrund der einfachen Erreichbarkeit nutzen auch Familien und Genusswanderer die Hütte als Tagesausflugsziel und Einkehr.
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet

Die Osttiroler Dolomitenhütte – Sieger unserer Wertung der beliebtesten Hütten 2018 – ist auch im neuen Jahr nicht vom Podium zu stoßen. Irgendetwas müssen Hüttenwirtin Scarlett Olesova und ihr Team definitiv richtig machen. Das Hüttenleben wird sich bald wieder nach draußen verlagern – von der urgemütlichen Kaminstube auf die beiden direkt an den Abgrund angrenzenden Sonnenterrassen. Dort werden Gäste mit regionalen Schmankerln, selbst gemachten Kuchen, frisch gezapftem Bier sowie einer großen Auswahl an Kaffeespezialitäten verköstigt.

Platz 1: Schutzhaus Latzfonser Kreuz, 2.305 m

Südtirol/ Sarntaler Alpen

Schutzhaus Latzfonser Kreuz mit der Wallfahrtskirche
Hütte • Trentino-Südtirol

Schutzhaus Latzfonser Kreuz (2.305 m)

Auf einem Übergang vom Eisack- ins Durnholzer Tal thront direkt neben der Pilgerstätte Latzfonser Kreuz und der höchstgelegenen Wallfahrtskirche Europas das Schutzhaus Latzfonser Kreuz (2.305 m). Von hier aus blickt man auf die Rieserfernergruppe, Hohe Geisel, Peitlerkofel, Tofana, Geislerspitzen, Marmolada, Langkofel, Plattkofel, Palagruppe, Kesselkogel, Rosengarten, Schlern Latemar, Schwarz- und Weißhorn. Einst diente die Hütte Pilgern als Unterkunft, heute sind die Gäste hauptsächlich Sportbegeisterte. Mountainbiker, Bergsteiger und Wanderer, im Winter Schneeschuhwanderer und Skioturengeher finden ein reichhaltiges Betätigungsfeld vor. So lassen sich binnen 2 h Gehzeit gleich drei Gipfel besteigen: die Kassianspitze (2.581 m) und ihre beiden Nebengipfel Ritzlar (2.528 m) und Samspitze (2.563 m), als Bonus streift man den wunderschönen Kassiansee. Eine lohnende Tour ist auch jene über die Runggerersaltnerhütte (2.002 m) zum Radlsee und weiter auf die Königsangerspitze (2.436 m), ehe es über die Lorenzischarte (2.198 m) und die Fortschellscharte (2.299 m) zurück zur Hütte geht (Gehzeit 6 h). Will man im Rahmen der Sarntaler Hufeisen in einer Mehrtageswanderung den Ost- und den Westkamm der Sarntaler Alpen durchqueren, kommt man ebenfalls am Schutzhaus vorbei. Von der Saltnerhütte, die etwas oberhalb der Klausnerhütte liegt, führt ein Kreuzweg in fünfzehn Stationen bis zur Kirche.
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

Ein malerisches Duo: Das Schutzhaus Latzfonser Kreuz thront direkt neben der höchstgelegenen Wallfahrtskirche Europas. Von hier aus blickt man auf berühmte Gipfel wie die Geislerspitzen, die Marmolada oder den Langkofel. Während früher in der Hütte hauptsächlich Pilger zu Gast waren, sind es heute Mountainbiker, Bergsteiger und Wanderer. Lange müssen sie nicht mehr warten: Die neue Pächter-Familie Gietl startet die neue Saison (sofern das Wetter mitspielt) am 25. Mai.

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