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Januar-Favoriten: Die 5 beliebtesten Schweiz-Touren

• 5. Februar 2018

Wir stellen euch wieder die beliebtesten Bergwelten-Touren des vergangenen Monats vor. Diesmal: die 5 meistgeklickten Skitouren in der Schweiz.

Gipfelblick: Aussicht vom Säntis in den Appenzeller Alpen
Foto: mauritius images / Prisma / Patrick Frischknecht
Gipfelblick: Aussicht vom Säntis (2.502 m) in den Appenzeller Alpen
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Platz 5: Zur Jenatschhütte

Albula Alpen / Graubünden

Die Jenatschhütte liegt hoch oben auf 2.652 m in einem der schönsten Skitourengebiete Graubündens. Der Zustieg erfolgt vom Hospiz La Veduta und führt durch das Val d’Agnel hinauf zur Fuorcla d’Agnel auf 2.938 m. Es folgt eine herrliche Abfahrt nach Norden bis zur höchstgelegenen Hütte Graubündens.

Die Jenatschhütte im Detail:

Platz 4: Zur Maighelshütte

Glarner Alpen / Graubünden

Die einfache Skitour zur Maighelshütte auf 2.310 m im Herzen der Gotthardgruppe führt von der Bahnstation Oberalppasshöhe (2.044 m) über den „Leuchtturm“ an der Rheinquelle über den Ostgrat auf den Gipfel des Pazolastocks (2.684 m). Eine Abfahrt später heißt es noch einmal Auffellen: Entlang der Markierungsstangen steigt man schließlich bis zur Maighelshütte auf.

Die Maighelshütte im Detail:

Die Maighelshütte (rätoromanisch: Camona da Maighels), eine Berghütte der Sektion Piz Terri des Schweizer Alpen-Clubs (SAC), liegt auf 2.310 m Seehöhe im Val Maighels, einem Seitenteil der Surselva in der Gotthardgruppe im Schweizer Kanton Graubünden.  Das weitläufige Val Maighels ist gesäumt von moderat ansteigenden Bergflanken. Bergseen durchsetzen diese Region, Wildbäche winden sich durch das satte Grün der Moorlandschaft, die in die felsigen und schneebedeckten Bergkämme und Gipfel übergeht. Die Maighelshütte liegt inmitten dieses attraktiven und gut erschlossenen, alpinen Terrains, das sich ganzjährig als Drehscheibe für Bergsportler etabliert hat. Hier treffen sich Genuss- und Bergwanderer, Mountainbiker, Schi- und Schneeschuhtourengeher.  Das Val Maighels bietet im Winter optimale Ausbildungsmöglichkeiten für Lawinen- und Schitourenkurse und Schitourenlager. Im Sommer eignet sich das Gebiet auch sehr gut für Bergsteigerkurse für Kinder. Felskletterer werden unweit der Hütte fündig. Zwei Klettergärten mit überwiegend einfachen Kletterrouten bieten sich als Übungsgelände an. Mountainbiker genießen auf ihren Touren zwischen Andermatt und dem Oberalppass die entspannende Einkehr auf der Maighelshütte. Hütte-zu-Hütte-Wanderer machen hier Station - auf dem beliebten, 85 Kilometer langen Vier-Quellen-Weg im Gotthardmassiv, der zu den Ursprüngen der vier Flüsse Rhein, Reuss, Ticino und Rhone führt.  Die Hütte ist ein gut gelegener Ausgangs- und Einkehrpunkt für Wanderer, die auf zahlreichen Wanderwegen, vorbei an Bergseen, über aussichtsreiche Pässe und Gipfel die Bergwelt der Gotthardgruppe entdecken wollen. 
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet

Platz 3: Hoher Kasten

Appenzeller Alpen / Appenzell Innerrhoden

Platz 3 gebührt einer Tour, die auch bei instabilen Schneeverhältnissen – zumindest bis zum Kamor – ohne Bedenken begangen werden kann. Aus Brülisau geht es in Richtung Osten zum Rossberg und über diesen weiter gen Kleinrossberg. Einmal rund um das markante Felsband herum und einen kurzen Waldabschnitt später steht man bereits auf dem breiten Nordrücken. Entlang freier Hänge geht es bis zum Kamor (1.751 m) und weiter über den Kastensattel bis auf den Hohen Kasten (1.795 m).

Platz 2: Pazolastock

Glarner Alpen / Graubünden

Und gleich noch einmal findet sich der Pazolastock unter den Top 5: Die Tour führt vom „Leuchtturm“ am Oberalppass in Richtung Süden zur Krete, wo bereits eine erste kurze Abfahrt wartet. Die letzten Meter hinauf zum Gipfel auf 2.740 m sind schnell genommen. Es folgt eine lange, sportliche Abfahrt mit beeindruckendem Blick auf die Urner Alpen.

Platz 1: Säntis

Appenzeller Alpen / Appenzell Inerrhoden

Platz 1 hat sich der König der Ostschweiz gesichert: Die grandiose Skitour auf den Säntis (2.502 m) bietet alles, was erfahrene Tourengeher wünschen: Steilstufen, Spitzkehren, technisch anspruchsvolle Passagen und eine lange, sportliche Abfahrt. Vom Bahnhof in Wasserauen folgt man zunächst der Straße über den Seealpsee zum Berggasthaus Mesmer. Hier sind bereits die ersten Spitzkehren erforderlich. Nach einer weiteren Steilstufe dreht der Weg nach Süden in eine Lücke des Felskamms. Entlang des Kamms geht es über das Gasthaus Alter Säntis zum Skidepot und zu Fuß innerhalb weniger Minuten hinauf auf den Gipfel. Die Abfahrt erfolgt entlang des Aufstiegs.

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