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Februar-Favoriten 2020: Die 5 beliebtesten Hütten

Hütten-Tipps • 2. März 2020

Eure Hütten-Favoriten des Vormonats zeugen von zwei Gefühlslagen: dem Wunsch, nochmals den Winter – samt Rodelspaß – auszukosten und der Vorfreude auf die nicht mehr allzu ferne Wandersaison. Das waren die meistgesuchten Stützpunkte auf Bergwelten.com.

Die Schwarzwasserhütte im Vorarlberger Kleinwalsertal
Foto: Foto: mauritius images/ Timm Humpfer Image Art
Die Schwarzwasserhütte im Vorarlberger Kleinwalsertal

Platz 5: Schwarzwasserhütte, 1.620 m

Vorarlberg/ Allgäuer Alpen

Die Schwarzwasserhütte liegt im Vorarlberger Kleinwalsertal – idyllisch eingebettet zwischen Grünhorn, Hoher Ifen und Steinmandl. Im Winter zieht sie vor allem Schneeschuh-Wanderer und Skitourengeher an – für alle anderen lohnt es sich, eine Rodel mitzunehmen. Neben den zünftigen Brotzeiten bei Gästen besonders beliebt: die selbst gebrannten Schnäpse von Hüttenwirtin Nicole Kinzel.

Platz 4: Schatzerhütte, 2.004 m

Südtirol/ Dolomiten

Sie sei das Paradies auf Erden, meinen manche Bergfreunde über die Schatzerhütte (2.004 m). Das ist nicht nur der faszinierenden Lage der Hütte zwischen Aferer Geisler und Peitler Kofels geschuldet, sondern auch der ursprünglichen Gemütlichkeit und der herausragenden Qualität der Küche. Hüttenwirt und Küchenchef Franz Pernthaler stand früher in hochdekorierten Restaurants im Tal am Herd. Tourentipp: Eine einfache Skitour führt in rund 3 h auf den Gabler.

Platz 3: Falkenhütte, 1.848 m

Tirol/ Karwendel

Auf die legendäre Falkenhütte am Fuße der Laliderer Wände (Gründungsjahr 1924!) darf man dieses Jahr besonders gespannt sein. Sie öffnet nämlich nach einer umfangreichen Generalsanierung wieder ihre Pforten! Wanderer kommen hier, mitten im Naturpark Karwendel, ebenso auf ihre Kosten wie Mountainbiker und Kletterer. Und das leibliche Wohl? Bis Ende Februar konnten sich neue Pächter für die Falkenhütte bewerben – ab Mai 2020 soll sie unter neuer Führung wieder Gäste empfangen.

Platz 2: Drei-Zinnen-Hütte, 2.405 m

Südtirol/ Dolomiten

Es gibt wohl keine andere Hütte in Südtirol, die so häufig als Ziel auserkoren wird – im Sommer kommen täglich bis zu 2000 Besucher zur Drei Zinnen Hütte (2.405 m). Das liegt einerseits an der sehr geräumigen Hütte selbst, andererseits (vor allem) an der Lage am Fuße des Paternkofels, die einen unsagbaren Blick auf die berühmten Drei Zinnen (2.999 m, 2.973 m, 2.875 m) eröffnet.

Die Wahrzeichen der Dolomiten scheinen von der Hütte aus zum Greifen nahe. Die Erstbesteigung der Drei Zinnen (genauer der Großen Zinne) fand 1869 statt. Heute zählen die Große, die Westliche und die Kleine Zinne bei Kletterern zu den gefragtesten Gipfelzielen der Alpen, wobei auch der Paternkofel (2.744 m), bekannt durch den Innerkofler-De-Luca Klettersteig, und der Toblinger Knoten (2.617 m) beliebte Ziele von Alpinisten sind.

Wer nicht ganz so hoch hinaus möchte, dem sei die kindertaugliche Umrundung der Drei Zinnen von der Hütte aus (in beide Richtungen möglich) ans Herz gelegt: Drei Zinnen Hütte – Lange Alm – Auronzohütte – Lavaredohütte – Paternsattel – Drei Zinnen Hütte. Eine wunderschöne, sehr einfache Wanderung mit wenig Höhenunterschied (400 m, rund 4 h Gehzeit).

Es geht auf einem Schotterweg vorbei an kleinen Bergseen – auch die folgenden Berge hat man dabei gut im Blick: Rautkofel (2.737 m), Schwalbenkofel (2.800 m), Schwabenalpenkopf (2.687 m), Morgenkopf (2.464 m), Toblinger Knoten (2.617 m), Sexten Stein (2.539 m), Paternkofel (2.744 m) und Passportenkopf (2.701 m).

Besonders beliebt ist das Gebiet auch bei Mountainbikern, die aus einem schier unerschöpflichen Reservoir an Routen wählen können. Ab dem Paternsattel herrscht im Naturpark allerdings ein Radfahrverbot. Ähnliches gilt im Winter für Skitourengeher und Schneeschuhwanderer. Für Letztere zählt der Aufstieg aus dem Fischleintal durch das Altensteiner Tal zur Hütte zu den schönsten Unternehmungen in den Sextener Dolomiten.

Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

Der panoramareiche Stützpunkt am Fuße des Paternkofels eröffnet viele Touren in die umliegende Welt der schroffen Dolomiten-Gipfel. Die wohl berühmtesten, die Drei Zinnen, lassen sich auch von der Hütten-Terrasse aus wunderbar bestaunen. Aber erst wieder ab dem 27. Juni 2020, wenn euer Langzeit-Favorit wieder die Pforten öffnet.

Platz 1: Dolomitenhütte, 1.616 m

Tirol/ Gailtaler Alpen

Eine andere Dolomitenhütte steht in Osttirol – und sie ist bei euch sogar noch einen Tick beliebter. So erhaben, wie sie auf ihrem hohen Felsen thront und Traumausblicke auf die Gipfel der Lienzer Dolomiten bietet, so schwer ist sie vom obersten Stockerlplatz zu stoßen – und zwar das ganze Jahr über. Im Winter punktet das ganzjährig geöffnete Wohlfühl-Refugium mit einer zum Teil beleuchteten Rodelstrecke, in der warmen Jahreszeit locken zahlreiche wunderschöne Rundwanderungen und ein eigener Klettergarten mit über 60 Sportkletter-Routen.

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