Im Gelände bewegt man sich im Wohnzimmer der Tierwelt – als guter Gast sollte man sich rücksichtsvoll verhalten. Schon in der Tourenplanung kann man auf Schutz- und Ruhezonen achten.
Am Berg gilt: sich von Wildtieren fernhalten, Hunde an die Leine nehmen, Futterstellen umgehen. Um das Revier der Tiere nicht unnötig oft zu kreuzen, soll man sich an bestehende Aufstiegs- und Abfahrtsrouten halten.
Beginnt die Dämmerung, ist es für Wildtiere Zeit, Futter zu suchen. Frühmorgens, abends und nachts sollte man daher den Wald meiden, um sie nicht zu stören. Im Hochwinter gilt das vor 10 Uhr und nach 16 Uhr auch auf Gipfeln, Graten und Rücken.
Und zu jeder Tageszeit gilt: Bitte Lärm vermeiden. Auch wenn einem bei mancher Abfahrt ein Freudenjuchzer auskommt, sollte man sich eher ruhig verhalten.
Unter der schützenden Schneedecke warten zarte Pflänzchen auf den Frühling. Die scharfen Skikanten aber sind eine Gefahr für junge Bäumchen. Deshalb sollte man Wiederaufforstungsflächen und Jungwälder meiden.
Gibt es Forststraßen, ist es besser, diese zu nutzen, als quer durch den Wald zu stapfen. Schmilzt der Schnee, sollte man die frisch ausgeaperten Grasflächen umfahren.
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