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Best of Hütten

Die 10 beliebtesten Hütten 2017

• 27. Dezember 2017

Welche Hütten wurden 2017 auf Bergwelten.com am öftesten aufgerufen? Wir verraten es euch! Die 10 beliebtesten Hütten des Jahres.

Dolomitenhütte
Foto: Dolomitenhütte
Die Dolomitenhütte auf 1.616 m in den Lienzer Dolomiten
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10. Büllelejochhütte, 2.528 m

Südtirol/ Dolomiten

Die Büllelejochhütte (2.528 m) ist die kleinste und am höchsten liegende Schutzhütte in den Sextner Dolomiten im Naturpark Drei Zinnen in Südtirol. Sie steht mitten in der Sextner Sonnenuhr. Einer Berg-Sonnenuhr, die von den Gipfeln Neuner, Zehner, Elfer, Zwölfer und Einser gebildet wird. Die urige Hütte befindet sich zwischen Zwölfer und Einser, gegenüber von Zehner und Elfer, direkt an der Grenze zwischen den Provinzen Belluno und Bozen/Südtirol. Besucher werden, aufgrund dieser Lage, mit einem einzigartigen Panorama beschenkt. Die Oberbachernspitze ist der Hausberg der Hütte. Der Aufstieg nimmt etwa 35 Minuten in Anspruch. 150 leicht zu bewältigende Höhenmetern machen den Gipfel leicht erreichbar. Die Aussicht auf die Sextner Dolomiten, Marmarole, Monte Cristallo, Sorapis, Anteloa sowie Richtung Großglockner und Großvenediger ist umwerfend. Nordseitig fällt der Berg 700 Höhenmeter senkrecht ab. Tipp: Auf den Bauch legen und das Kribbeln, das Nordwände auslösen, genießen. Die Drei Zinnen, das Wahrzeichen der Dolomiten, liegen etwa 1:30 h Gehzeit entfernt. Hier sind Kletterer, Klettersteig-Geher, Wanderer, Mountainbiker sowie alpine Spaziergänger und Falneure zuhause. Im Sommer, speziell im August rund um Ferragosto, brummt die Region rund um die Drei Zinnen wegen ihrer Besucher-Dichte wie ein Bienenstock. Die Hütte ist über den Weg Nr. 104 von der Auronzohütte relativ leicht erreichbar.
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

Die kleinste und am höchsten gelegene Schutzhütte in den Sextner Dolomiten schafft es auf Platz 10. Hier oben treffen Kletterer auf alpine Spaziergänger und Kaiserschmarrn auf italienische Spaghetti.


9. Lindauer Hütte, 1.744 m

Vorarlberg/ Rätikon

Von Gipfeln des Rätikons umrahmt, liegt die Lindauer Hütte wunderschön am Ende des Gauertals im Vorarlberger Montafon. Auch vom Essen wird viel geschwärmt.


8. Egger Alm, 1.422 m

Kärnten/ Karnischer Hauptkamm

Eine der „urigsten“ Almen in Kärnten, die viele allein wegen der eigenen Käseherstellung besuchen. Die Egger Alm ist aber auch ein guter Ausgangspunkt für Touren, etwa auf den Aussichtsberg Poludnig (1.999 m).


7. Peter-Wiechenthaler-Hütte, 1.752 m

Salzburg/ Berchtesgadener Alpen

Sowohl wanderfreudige Familien als auch ambitionierte Bergsteiger fühlen sich auf der Peter-Wiechenthaler-Hütte oberhalb von Saalfelden in Salzburg wohl. Hüttenwirtin Christiane Feller bekocht ihre Gäste mit Pinzgauer Schmankerln.


6. Adolf-Nossberger-Hütte, 2.488 m

Kärnten/ Schobergruppe

Von Stammgästen auch „Nossi“ genannt, liegt die Adolf-Nossberger-Hütte paradiesisch mitten im Nationalpark Hohe Tauern. Umgeben von drei Bergseen und 15 Dreitausendern.


5. Staufner Haus, 1.634 m

Bayern/ Allgäuer Alpen

Das Staufner Haus liegt nur knapp unterhalb des Hochgratgipfels mit herrlichem Blick auf den Bodensee. Wen wundert es, dass die Hütte so beliebt ist, noch dazu wo dort traditionelle Leckereien wie Allgäuer Kässpatzen aufgetischt werden.


4. Similaunhütte, 3.018 m

Südtirol/ Ötztaler Alpen

Nahe des Tiesenjochs gelegen, wo einst „Eismann Ötzi“ gefunden wurde, dient die Similaunhütte als Stützpunkt für imposante Gletscherwanderungen, Skitouren und Gipfelbesteigungen – u.a. auf den 3.606 m hohen Similaun.


3. Berliner Hütte, 2.044 m

Tirol/ Zillertaler Alpen

Die Berliner Hütte (2.044 m) ist keine Hütte, sondern ein denkmalgeschützter alpiner Prachtbau aus einer anderen Zeit. Eine Burg zum Schutz seiner Bewohner vor der Kraft und Energie des Wetters in dieser Höhe. Und ein von Menschenhand geschaffenes Abbild eines Zillertaler Gipfels, für die Ewigkeit gebaut. In der Erschaffung der Berliner Hütte steckt auch der Eroberungswille, der alpine Pioniere auszeichnet. In dem Schutzhaus beschleicht einen das Gefühl, dass man in den Gängen, beim Abendessen oder Frühstück jederzeit auf Hans Dülfer, Paul Preuss, Anderl Heckmair oder Hermann Buhl treffen könnte. Die Berliner Hütte steht auf der Schwarzensteinalm im oberen Zemmgrund in den Zillertaler Alpen. 1879, bei der Eröffnung, stand das Haus nahe der Gletscherzungen von Hornkees und Waxeggkees. Die beiden Gletscher zogen bergwärts. Über Zemmgrund, Berliner Hütte und das vergängliche Gletscher-Eis wachen, wie seit ewigen Zeiten, Dreitausender wie der Große Möseler, Turnerkamp, Rossruggspitze, das Schönbichler Horn, Furtschaglspitze und die Hornspitzen mit der Berliner Spitze zuoberst. Das Haus ist natürlich Ziel und Raststation von bergaktiven Menschen jeder Art, wie Hochtouren-Gehern, Kletterern, Ein-Tages- und Weitwanderern, die etwa auf dem Berliner Höhenweg unterwegs sind, sowie Ski-Bergsteigern und Schneeschuhwanderern. Es sollte aber auch Ziel von Menschen sein, die Berg schauen und aus der Distanz spüren wollen. Und Menschen, die Alpinhütten-Geschichte in sich aufsaugen wollen, die sich für die architektonische Beschaffenheit von Schutzhäusern begeistern können, sollten erst recht auf die Berliner Hütte gehen.   brightcove.createExperiences();
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

Platz 3 der Jahreswertung geht an einen echten Hüttenklassiker. Die denkmalgeschützte Berliner Hütte wurde 1879 eröffnet und hat bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft verloren. Im „Schlossambiente“ gibt es ganz zünftige Tiroler Hausmannskost.


2. Drei-Zinnen-Hütte, 2.405 m

Südtirol/ Dolomiten

Es gibt wohl keine andere Hütte in Südtirol, die so häufig als Ziel auserkoren wird – im Sommer kommen täglich bis zu 2000 Besucher zur Drei Zinnen Hütte (2.405 m). Das liegt einerseits an der sehr geräumigen Hütte selbst, andererseits (vor allem) an der Lage am Fuße des Paternkofels, die einen unsagbaren Blick auf die berühmten Drei Zinnen (2.999 m, 2.973 m, 2.875 m) eröffnet. Die Wahrzeichen der Dolomiten scheinen von der Hütte aus zum Greifen nahe. Die Erstbesteigung der Drei Zinnen (genauer der Großen Zinne) fand 1869 statt. Heute zählen die Große, die Westliche und die Kleine Zinne bei Kletterern zu den gefragtesten Gipfelzielen der Alpen, wobei auch der Paternkofel (2.744 m), bekannt durch den Innerkofler-De-Luca Klettersteig, und der Toblinger Knoten (2.617 m) beliebte Ziele von Alpinisten sind. Wer nicht ganz so hoch hinaus möchte, dem sei die kindertaugliche Umrundung der Drei Zinnen von der Hütte aus (in beide Richtungen möglich) ans Herz gelegt: Drei Zinnen Hütte – Lange Alm – Auronzohütte – Lavaredohütte – Paternsattel – Drei Zinnen Hütte. Eine wunderschöne, sehr einfache Wanderung mit wenig Höhenunterschied (400 m, rund 4 h Gehzeit). Es geht auf einem Schotterweg vorbei an kleinen Bergseen – auch die folgenden Berge hat man dabei gut im Blick: Rautkofel (2.737 m), Schwalbenkofel (2.800 m), Schwabenalpenkopf (2.687 m), Morgenkopf (2.464 m), Toblinger Knoten (2.617 m), Sexten Stein (2.539 m), Paternkofel (2.744 m) und Passportenkopf (2.701 m). Besonders beliebt ist das Gebiet auch bei Mountainbikern, die aus einem schier unerschöpflichen Reservoir an Routen wählen können. Ab dem Paternsattel herrscht im Naturpark allerdings ein Radfahrverbot. Ähnliches gilt im Winter für Skitourengeher und Schneeschuhwanderer. Für Letztere zählt der Aufstieg aus dem Fischleintal durch das Altensteiner Tal zur Hütte zu den schönsten Unternehmungen in den Sextener Dolomiten.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

Wohl keine andere Hütte in Südtirol empfängt im Sommer so viele Gäste – bis zu 2.000 täglich. Kein Wunder bei dieser Lage! Am Fuße des Paternkofels genießt man einen fabelhaften Blick auf die berühmten Drei Zinnen.


1. Dolomitenhütte, 1.616 m

Tirol/ Gailtaler Alpen

Auch Platz 1 geht an eine Dolomitenhütte – allerdings liegt diese in den Lienzer Dolomiten in Osttirol! Ihre spektakuläre Lage auf einem hohen Felsen eröffnet herrliche Ausblicke auf die umliegende Bergwelt, dazu genießt man auf den direkt an den Abhang grenzenden Sonnenterrassen regionale Schmankerln und frisch gezapftes Bier. Ein würdiger Sieger, der jetzt im Winter übrigens auch mit einer teilweise beleuchteten Rodelstrecke hinunter ins Tal auftrumpft.


Wir wünschen ein hüttenreiches Jahr 2018!

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