Lindauer Hütte

1.744 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis Oktober
Dezember bis März

Winter vom 21.12.2019 bis 29.03.2020

Sommer vom 30.05.2020 bis 11.10.2020.

Mobil

+43 664 5033456

Homepage

www.lindauerhuette.com

Betreiber/In

Manfred Sprung

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
103 Zimmerbetten 60 Schlafplätze 24 Schlafplätze

Details

  • Winterraum
  • Kreditkarten
  • EC-Karten
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Handyempfang
  • Umweltgütesiegel

Lage der Hütte

Die Lindauer Hütte (1.744 m) steht am Ende des Gauertals im Montafon und ist von Gipfeln und Nordabhängen des Rätikon umrahmt. Am Ausgang des Hochgebirgstales liegen die Orte Tschagguns, mit dem Ortsteil Latschau, und Schruns. Sie liegt am Fuße der Drei Türme (Großer Turm - 2.830 m) und wird von Sulzfluh und Drusenfluh flankiert. Diese drei Gipfel zählen zu den zehn höchsten Gipfeln des Rätikons. Hütte und Gipfel sind zu einem eindrucksvollen Ensemble verschmolzen. 

Die Lindauer Hütte wurde bis zum Beginn der Wintersaison 2016 um ein Schlaf- und Personalhaus erweitert. Das Schutzhaus hat punkto Gastronomie und Beherbergung Hotel-Niveau erreicht. Im Sommer wird es von Wanderern, Bergsteigern, Kletterern und Mountainbikern aufgesucht. Bei Schnee verwandelt sich die Hütte in ein Winterschloss, das Rodler, Schneeschuh- und Skitourengeher magisch anzieht. 

Kürzester Weg zur Hütte

Im Sommer geht man von der Bergstation der Golmerbahn (1.890 m) - Auffahrt von Latschau hinter Tschagguns - über den Latschätzer Höhenweg zur Hütte. Fast eben und damit sehr familienfreundlich geht es um das Grüneck, dann leicht abwärts zur Alpe Latschätz und danach in leichtem Anstieg zur Lindauer Hütte. 

Gehzeit: 2 h

Höhenmeter: -146 m

Alternative Routen
Von Matschwitz (1.520 m, Ende Golmerbahn II; über Alpe Latschätz; 2:10 h); von Bergstation Golmerbahn III (1.880 m, über Golmer Höhenweg - Golmer Joch, Latschätzkopf, Geißspitze; 3:30 h); von Latschau/Tschagguns (995 m, durch das Gauertal; auch Winterzustieg und Rodelbahn; 3 h); Skitour: Latschau über Vollspora und Untere Sporalpe (995 m, 2:30 h).

Leben auf der Hütte

Pächter Manfred Sprung bietet seinen Gästen ein sehr komfortables, alpines Schutzhaus mit einem wirklich überzeugenden Preis-Leistung-Verhältnis. Nicht nur die umliegenden Rätikon-Gipfel, sondern die Hütte selbst sind ein richtiger Augenschmaus. Und das gastronomische Angebot kann man sich so richtig auf der Zunge zergehen lassen. Hüttenküche in Vollendung! Halbpension, Bergsteigeressen, zwei Frühstück-Varianten, Teewasser, etc. liegen preislich auf einem wirklich sehr guten Ostalpen-Niveau. Selbstversorgern wird um einen Anerkennungsbeitrag Geschirr zur Verfügung gestellt. Nicht immer finden sie in Hütten ein derartiges Entgegenkommen. 

Hüttenwirt Manfred kennt sich in der Region bestens aus und hilft bei Fragen der Tourenplanung rund um die Lindauer Hütte. Dort kann im Klettergarten Blena Maisäs, der 2013 komplett saniert und die Routen mit Bohrhaken abgesichert wurden, geklettert werden. Am Wandfuß, an den Einstiegen sind alle Routen und deren Schwierigkeitsgrade angeschrieben.

Menschen, die es weniger der Rätikon-Gipfel und -Wände, sondern wegen alpiner Flora und Fauna bergwärts zieht, können im 100 Jahre alte botanische Alpengarten direkt an der Hütte ihrer Passion nachgehen.

Gut zu wissen

Die Lindauer Hütte wurde im Jahr 2016 und bis zum Beginn der Wintersaison 2016/17 baulich erweitert. Es entstanden ein neues Schlaf- und ein Personalhaus. Dadurch hat sich die Zimmerlager-Zahl auf 103 erhöht. Diese Betten sind auf Doppel-, Drei-, Vier-, Sechs- und Achtbettzimmer verteilt. Die Plätze im Matrazenlager belaufen sich auf 60. € 60 kostet auch Belegung der hütteneigenen Sauna. Der Preis versteht sich allerdings für vier Personen und inklusive Handtuch-Bereitstellung. Die Bauarbeiten wurden im Frühjahr 2017 abgeschlossen. Die Benützung eines Hüttenschlafsacks ist Pflicht, dieser kann bei Bedarf auf der Hütte gekauft werden. Duschmarken kosten € 2 und sind beim Hüttenwirt erhältlich. 

Der Winterraum ist verfügbar. Mobilfunk-Empfang vorhanden. Bezahlt kann sowohl bar als auch mit EC- und Kreditkarten werden. Übernachtungen mit Hunden sind nicht gestattet, mit Ausnahme von angemeldeten Blinden- oder Rettungshunden. 

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Carschinahütte (2.236 m), die in 2:30 Stunden Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Haus Matschwitz (1.520 m, 2:30 h);  Tilisunahütte (2.211 m, 3:30 h); Heinrich-Hueter-Hütte (1.766 m, 4 h); Douglasshütte (1.976 m, 4:30 h); Totalphütte (2.385 m, 5:30 h); Schesaplanahütte (1.908 m, 6:30 h); Mannheimer Hütte (2.679 m, 8h).

Touren: Großer Drusenturm (2.830 m, 4 h); Sulzfluh (2.818 m, 5 h); Drusenfluh (2.727 m, Klettersteig Blodigrinne, Schwierigkeit C/D; 5:30 h).

Anfahrt

Über die A14 zur Ausfahrt Bludenz-Montafon oder über die S16 Arlberg-Schnellstraße bis kurz vor Bludenz und weiter nach Tschagguns und Latschau. In Latschau zur Golmbahn ins Gauertal.

Parkplatz

Wanderparkplatz Latschau oder Talstation Golmbahn.

Öffentliche Verkehrsmittel

Von Bludenz, mit internationalen, überregionalen und regionalen Zugsverbindungen auf der Achse Innsbruck, Bregenz und Zürich gut erreichbar, geht es mit der Montafonerbahn zu den Bahnhöfen Tschagguns oder Schruns.

An eine der beiden Stationen steigt man in den Linienbus Nr. 1 der mbs-Gruppe Richtung Gomerbahn um. An der Haltestelle Kraftwerke raus und in östliche Richtung zu Fuß in das Gauertal weiter.

Hütte • Vorarlberg

Berghof Golm (1.890 m)

Der gerade frisch umgebaute Berghof Golm liegt eingebettet in Almwiesen auf einem Plateau direkt an der Bergstation der Golmerbahn auf 1.890 m Seehöhe in Tschagguns, Vorarlberg. Von der Terrasse des stattlichen Restaurants, das im Winter teils im SB-Modus geführt wird, eröffnen sich wunderbare Ausblicke auf die mächtigen Berge des Rätikons. Zu sehen sind unter anderen die bekannten Drei Türme, allen voran der Große Drusenturm (2.830 m) und die Sulzfluh (2.818 m) sowie die Tschaggunser Mittagsspitze (2.168 m) und das Schwarzhorn (2.460 m). Der Berghof Golm ist eine bekannte Adresse im Montafon. Am und rund um den Golm bieten sich jede Menge Möglichkeiten für unterschiedlichste Freizeitaktivitäten und nicht zuletzt deshalb eignet sich der Berghof als Ausflugsziel für Jung und Alt, für Gruppen, Vereine und Firmenausflüge, sommers wie winters.
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Vorarlberg

Haus Matschwitz (1.500 m)

Das Haus Matschwitz (1.500 m) liegt im Herzen des Bewegungsberges Golm im Montafon in Vorarlberg. Es wird im Winter um im Sommer bewirtschaftet. Denn im Winter wird rund um das Haus Ski gefahren, mit Schneeschuhe gewandert und auch die eine oder andere Skitour gegangen. Im Sommer kann am Golm und in den umliegenden Rätikon-Bergen ausgiebig gewandert sowie zu Drusen- und Sulzfluh hochgestiegen werden.  Das Matschwitz-Haus liegt so, dass auch Menschen, die nicht so oft in die Berge kommen, ein richtig gutes Bergerlebnis haben. Und das ohne dafür stark frequentierte Gebiete und Hütten aufzusuchen. Die Golmer Skipisten führen rund um das Haus. Man kann mit Ski und Snowboards fast bis auf die Terrasse fahren. Auch während der Sommermonate ist der Golm ein beliebtes Freizeitziel für Familien und Alpinisten gleichermaßen. Denn dann stehen mit einem Flying Fox, mit Golmi's Forschungspfad, dem Waldseilpark und Alpine Coaster weitere Erlebnismöglichkeiten zur Verfügung.
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Graubünden

Berghaus Heimeli (1.831 m)

Das alte Holzhaus aus dem 18. Jahrhundert liegt im Sapüner Tal, oberhalb von Langwies bei Arosa. Das Berggasthaus bietet eine Mischung aus rustikalem Komfort und urigem Bergcharme fernab vom Massentourismus. Sapün ist seit dem 13. Jahrhundert als Walser-Siedlung bezeugt. Im abgelegenen Dörfli ist man von vollkommener Ruhe umgeben. Im 17. Jahrhundert zählte Sapün bis zu 250 Einwohner, heute leben nur noch vier Familien ganzjährig dort. Ansonsten sind die von der Sonne schwarzgebrannten Holzhäuser und Ställe meist zu Ferienwohnungen umgebaut. Einige davon sind bis zu fünfhundert Jahre alt, wie Sprüche und Jahreszahlen an den Hauseingängen verraten. Wer sich zu Fuß von Langwies auf den Weg zum Berggasthaus Heimeli macht, passiert zuerst ein waldiges, wildes Tobel und einen Wasserfall bevor sich das Tal weitet und das Dörfchen Sapün erreicht ist. Von hier sieht man schon den Strelapass, die Verbindung nach Davos. Eine halbe Stunde ist noch zu wandern, bis man die Fahne des Berggasthauses im Wind flattern sieht. Will man einkehren und essen, sollte man vorher reserviert haben, denn die Plätze sind Wochen im Voraus ausgebucht. Die unberührte Landschaft des Sapüner Tals lädt zum Wandern oder Biken ein, im Winter kann man ab dem Berggasthaus einige schöne Schitouren mit rassigen Abfahrten genießen.
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet

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