Hermann-von-Barth-Hütte

2.131 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Telefon

+43 5634 6671

Homepage

www.hermann-von-barth.at

Betreiber/In

Harald Wolf

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
4 Zimmerbetten 69 Schlafplätze 10 Schlafplätze

Details

  • Seminarraum
  • Winterraum
  • Hunde erlaubt
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Die Hermann-von-Barth-Hütte (2.131 m) in Tirol ist der ideale Stützpunkt für geübte Bergsteiger und erfahrene Kletterer, die die Allgäuer Alpen erkunden wollen. Hier bieten sich unzählige Kletterrouten an der March- und Hermannskarspitze, am Hermannskarturm und an der Wolfebnerspitze. Der Zustieg zur Hütte und auch die umliegenden Touren sind mittel bis schwierig und nicht für Familien geeignet.

Kürzester Weg zur Hütte

Man reist entweder mit dem Auto von Westen kommend über Lech am Arlberg oder von Osten kommend über Reutte in Tirol nach Elbigenalp an (1.065 m, Parkmöglichkeit: am Beginn des Kogelweges/Geierwally Parkplatz). Außerdem führt ein Regionalbus nach Elbigenalp, der vor dem Gasthof Alpenrose hält. Dann geht es zu Fuß weiter.

Über Ölberg und Kogel geht man vorbei an der Kasermandlhütte zur Materialseilbahn-Station. Von hier geht man durch den Wald, bis man über den Bach, oberhalb der Balschtenhütten, geht. Danach hält man sich links und geht entlang des Höhenweges (beschildert) bis zur Hermann-von-Barth-Hütte.

Gehzeit: 3 h

Höhenmeter: 1.066 m

Alternative Routen:
Von Häselgehr (5 h); von Hinterhornbach (4:30 h); von Oberstdorf (8 h).

Leben auf der Hütte

Von der Sonnenterrasse hoch über dem Lechtal genießt man einen fantastischen Ausblick auf zahlreiche Dreitausender wie etwa auf die Plattenspitze oder die Marchspitze. In den heimeligen Gasträumen wird man von den Wirtsleuten Marion und Harald Wolf mit einheimischen Schnäpsen und Likören sowie selbstgekochter, bodenständiger Küche verwöhnt. Außerdem werden regelmäßig musikalische Hüttenabende veranstaltet. Die Hütte ist häufig Ausbildungsstützpunkt für alpine Seminare und Schulungen.

Gut zu wissen

Die Bezahlung erfolgt bar. Bei Übernachtungen wird eine Vorauszahlung von € 10 pro Person verlangt. Es gibt nur Matratzenlager, keine Zimmer mit Betten. Es gibt keine Duschmöglichkeiten und kein Warmwasser. Hunde können alleine in einer Hundehütte oder gemeinsam mit dem Besitzer im Notlager übernachten. Der Winterraum ist in der nicht bewirtschafteten Zeit offen. Der Handy-Empfang ist eingeschränkt.

Touren und Hütten in der Umgebung

Über die Krottenkopfscharte (Weg Nr. 432) geht man 3:30 h zur Kemptner Hütte (1.846 m).

Westlich der Hütte kann man beispielsweise auf den Großen Krottenkopf gehen (2.657 m, Dauer: 3:30 h). Außerdem gibt es mehrere Rundwanderwege, wie beispielsweise jenen über die Balschtespitze (2.504 m, 3 h), über die Marchspitze (2.610 m, 3:30 h) oder über den Enzensperger Weg zum Kaufbeurer Haus (2.007 m, 5 h). Auf der Wolfebner Südost- wie auf der Südwestwand gibt es insgesamt rund 30 verschiedene Kletterrouten: 19 klassische mit Bohrhaken und acht sehr neue Kletterwege zwischen einer und acht Seillängem im III. bis VI. Schwierigkeitsgrad lt. UIAA. Die beiden Wände eignen sich auch sehr gut für erfahrene Kletterer, die ihre Routen gerne selbst suchen und sich selbst sichern. 

Anfahrt

Über Reutte oder Warth am Arlberg in das Lechtal nach Elbigenalp.

Parkplatz

Am Beginn des Kogelweges.

Die Leutkircher Hütte (2.251 m) steht auf dem Almajurjoch in den Lechtaler Alpen nordöstlich von St. Anton und St. Jakob am Arlberg. Sie ist auch aus dem Norden, vom oberen Lechtal und dem kleinen Bergdorf Kaisers aus, erreichbar. Das Schutzhaus liegt unterhalb des 2.757 m hohen Stanskogel sowie auf dem Lechtaler Höhenweg und dem Adlerweg.   Die alpine Region des Almajurjoches und um die Leutkircher Hütte ist ein prachtvolles Wandergebiet, das gute Kondition von seinen Begehern verlangt. Skitouren-Geher kommen auf ihrem Aufstieg auf den Stanskogel an der Hütte vorbei. Mountainbiker mit einem Schuss Verwegenheit fahren von Kaisers durch das Almajurtal auf die Hütte und anschließend nach St. Anton ab. Richtige Familien-Touren zur Hütte gibt es kaum. Auch der Weg vom Kapall, nach Aufstieg mit der Kapall-Sesselbahn, zur Hütte ist ein schwieriger Weg, der Trittsicherheit und Schwindelfreiheit verlangt.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Anhalter Hütte (2.042 m) steht auf der Oberen Plötzigalm am Fuß des Tschachaun nordwestlich des Maldongrades unterhalb der Heiterwand-Nordwände in den Lechtaler Alpen in Tirol. Durch die 7,8 km lange Heiterwand und die westlich anschließenden Berge Falscherkogel, Hochpleisspitze und Habart ist die Hütte vom Hahntennen-Tal mit dem Hahntennjoch getrennt. Das Schutzhaus, das sich seit der Eröffnung im Jahr 1912 kaum verändert hat, bietet intensive Hütte-Romantik und Abgeschiedenheit. Gäste können in der Hütte in deren Anfänge und Geschichte eintauchen. Die Stube, wie sie vor über 100 Jahren entstand, ist in ihrem Original-Zustand erhalten. Sie eignet sich nichtsdesotrotz auch für Familien mit Kindern ab drei Jahren. Frequentiert wird die Anhalter Hütte von Lechtaler-Alpen- und Weitwanderern, Schneeschuh-Gehern und auch Kletterern. In der Heiterwand kann in unteren und mittleren Schwierigkeitsgraden geklettert werden.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Steinseehütte (2.061 m) liegt in den Lechtaler Alpen oberhalb von Zams im Oberinntal. Die Hütte ist umgeben von Gipfeln wie Steinkarspitze, Parzinnspitze, Schneekarlespitze, Dremelspitze, Hanauer Spitze, Bergwerkskopf, Gamspleis und Mittelkopf. Eine beachtliche alpine Gesellschaft. Es sind Gipfel, die Höhen zwischen 2.300 und 2.750 m erreichen. Mitten in dieser felsigen Gemeinschaft liegt der Steinsee, dem die Hütte ihren Namen zu verdanken hat. Rund um die Hütte wird in allen Varianten geklettert. Auf Klettersteigen, wie dem Steinsee Klettersteig. Auf über 30 Kletterrouten in mittleren und oberen Schwierigkeitsgraden an Steinkar-, Parzinn- und Schneekarlespitze. Im Klettergarten am Steinkarlepfeiler sowie Schneekarle West- und Südwand. Oder auch auf Boulder, die auf dem Weg zum Steinsee Klettersteig liegen. Und ganz besonders Kinder kommen im sogenannten Gekkoland zu intensiven Erfahrungen im Vorstiegsklettern, Bouldern und Klettersteiggehen. Burkhard Reich, Hüttenwirt auf der Steinseehütte sowie staatlich geprüfter Berg- und Skiführer, ist hier die Seele des Klettergebietes. Die Seele der Hütte ist wiederum seine Frau Jutta. Sie bewirtet sowohl die kletternden als auch die wandernden Gäste, die auf dem Nordalpenweg, dem Europäischen Weiterwanderweg E4 oder dem Lechtaler Höhenweg unterwegs sind und einkehren, exzellent. So ist wird es von den Zamsern im Tal gesagt.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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