Via Venezia - Etappe 8: Vom Friesenberghaus zum Pfitscher-Joch-Haus

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T2 mäßig 6:30 h 12,6 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
890 hm 1.090 hm 2.619 m

Details

Beste Jahreszeit: Juni bis Oktober
  • Einkehrmöglichkeit

Die achte Etappe der „Via Venezia“ führt vom Friesenberghaus in den Zillertaler Alpen durch den beeindruckenden Hochgebirgs-Naturpark zur Olpererhütte (2.389 m) hoch über dem Schlegeis Stausee und weiter bis zum Pfitscher-Joch-Haus (2.275 m), welches bereits auf Südtiroler Boden steht. Bereits am Anfang der Etappe wird kurz nach dem Friesenberghaus der höchste Punkt des Tages auf 2.619 m überschritten. Danach geht auf dem Höhenweg mit wunderbaren Aussichten bis zum Pfitscherjoch.

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Der Höhenweg von der Olpererhütte zum Pfitscherjoch ist einer der schönsten Wegabschnitte der gesamten Tour. Bei schönem Wetter kann man sich an der Gletscherwelt der Zillertaler Alpen, kontrastiert vom Blau des Schlegeis Stausees und im Frühsommer noch gespickt vom Dunkelrose der Almrosen gar nicht satt sehen. Zurecht trägt die Region das Prädikat „Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen“. Ein schönes kleines Infozentrum zum Naturpark befindet sich im Bergsteigerdorf Ginzling im Zillertal

Friesenberghaus
Das Friesenberghaus (2.498 m) liegt an einem der schönsten Aussichtsplätze der Zillertaler Alpen in Tirol, hoch oberhalb von Ginzling am malerischen Friesenbergsee und ist Ausgangspunkt für Touren und Bergwanderungen im näheren Umfeld. Außerdem liegt es am Berliner Höhenweg und der Peter-Habeler-Runde und ist bei Weitwanderern geschätzte Übernachtungsstation. Zudem lockt die Hütte mit einem hervorragend ausgestatteten Klettergarten. Nicht geeignet ist das Gebiet für Mountainbiker. Für Schneeschuhwanderer und Skitourengeher ist der Winterraum der Hütte geöffnet.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Pfitscherjoch Haus
Hütte • Trentino-Südtirol

Pfitscher-Joch-Haus (2.276 m)

Das Pfitscherjoch-Haus (2.276 m), in den Zillertaler Alpen am Jochsee und direkt an der Grenze zwischen Italien und Österreich gelegen, ist Südtirols älteste in privater Hand befindliche Schutzhütte. Sie öffnete 1888 ihre Pforten und wird in fünfter Generation von Leopold Volgger und seiner Familien geführt. Wanderer, Bergsteiger, Kletterer, Mountainbiker, Schneeschuhwanderer und Skitourengeher – sie alle schätzen das Gebiet ob der zahlreichen, unterschiedlich anspruchsvollen Routen. Die Hütte ist Anlaufstelle auf dem Weitwanderweg von München nach Venedig, Etappenziel auf der Route R036 der Via Alpina, auf dem Pfundener sowie auf dem Tiroler Höhenweg, der von Mayrhofen nach Meran führt. Für Mountainbiker ist die Strecke vom Pfitschtal über das Pfitscherjoch ins Zillertal (oder umgekehrt) seit einigen Jahren im Sommer durchgehend befahrbar, wobei speziell das 12 km lange Teilstück vom Pfitschtal zur Hütte besonders reizvoll ist. Es wurde 1936 vom italienischen Heer in Handarbeit angelegt und seither nie saniert oder ausgebaut. Zu den schönsten Gipfeltouren – auch mit Tourenski – zählen jene auf die Grabspitze (3.069 m) und die Hohe Wand (3.289 m). Die Grabspitze, die vergleichsweise selten begangen wird, lockt mit einem traumhaften Ausblick auf die Zentralalpen und die Dolomiten. Wunderschön ist auch die Wanderung von der Hütte aus zu den Pfitscherjochseen (nicht zu verwechseln mit dem Jochsee bei der Hütte).
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Wandern • Trentino-Südtirol

Hirzer

Dauer
6:45 h
Anspruch
T2 mäßig
Länge
13,2 km
Aufstieg
914 hm
Abstieg
990 hm

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