Dolomiten ohne Grenzen, Etappe 3: Von der Drei-Zinnen-Hütte zur Zsigmondyhütte

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T3 anspruchsvoll 8:00 h 9,8 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
720 hm 914 hm 2.408 m

Details

Beste Jahreszeit: Juli bis Oktober
  • Einkehrmöglichkeit

Am dritten Tag der Klettersteigrunde „Dolomiten ohne Grenze“ besteigt man den Toblinger Knoten (Klettersteig Schwierigkeitsgrad D), der ein wunderbares Panorama über die Dolomitengipfel bietet. Im Anschluss geht es weiter über den Friedensklettersteig, den De Luca Innerkofler-Steig (C) auf den Paternkofel und über die Gamsscharte zur Büllelejochütte (B) und weiter zur Zsigmondyhütte, wo man nächtigt. 

💡

Für den De Luca Innerkofler-Klettersteig, der gleich zu Beginn durch eine alte Stollenanlage führt, sollte man unbedingt eine Stirnlampe dabei haben! 

Wer auf der Auronzohütte oder auf der Lavaredohütte genächtigt hat, muss ein wenig mehr Zeit für diese Etappe einplanen. Schließlich muss man erst zur Drei-Zinnen-Hütte zusteigen. 

Hütte • Trentino-Südtirol

Dreizinnenhütte (2.405 m)

Es gibt wohl keine andere Hütte in Südtirol, die so häufig als Ziel auserkoren wird – im Sommer kommen täglich bis zu 2000 Besucher zur Drei Zinnen Hütte (2.405 m). Das liegt einerseits an der sehr geräumigen Hütte selbst, andererseits (vor allem) an der Lage am Fuße des Paternkofels, die einen unsagbaren Blick auf die berühmten Drei Zinnen (2.999 m, 2.973 m, 2.875 m) eröffnet. Die Wahrzeichen der Dolomiten scheinen von der Hütte aus zum Greifen nahe. Die Erstbesteigung der Drei Zinnen (genauer der Großen Zinne) fand 1869 statt. Heute zählen die Große, die Westliche und die Kleine Zinne bei Kletterern zu den gefragtesten Gipfelzielen der Alpen, wobei auch der Paternkofel (2.744 m), bekannt durch den Innerkofler-De-Luca Klettersteig, und der Toblinger Knoten (2.617 m) beliebte Ziele von Alpinisten sind. Wer nicht ganz so hoch hinaus möchte, dem sei die kindertaugliche Umrundung der Drei Zinnen von der Hütte aus (in beide Richtungen möglich) ans Herz gelegt: Drei Zinnen Hütte – Lange Alm – Auronzohütte – Lavaredohütte – Paternsattel – Drei Zinnen Hütte. Eine wunderschöne, sehr einfache Wanderung mit wenig Höhenunterschied (400 m, rund 4 h Gehzeit). Es geht auf einem Schotterweg vorbei an kleinen Bergseen – auch die folgenden Berge hat man dabei gut im Blick: Rautkofel (2.737 m), Schwalbenkofel (2.800 m), Schwabenalpenkopf (2.687 m), Morgenkopf (2.464 m), Toblinger Knoten (2.617 m), Sexten Stein (2.539 m), Paternkofel (2.744 m) und Passportenkopf (2.701 m). Besonders beliebt ist das Gebiet auch bei Mountainbikern, die aus einem schier unerschöpflichen Reservoir an Routen wählen können. Ab dem Paternsattel herrscht im Naturpark allerdings ein Radfahrverbot. Ähnliches gilt im Winter für Skitourengeher und Schneeschuhwanderer. Für Letztere zählt der Aufstieg aus dem Fischleintal durch das Altensteiner Tal zur Hütte zu den schönsten Unternehmungen in den Sextener Dolomiten.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Venetien

Lavaredohütte (2.344 m)

Die Lavaredohütte wurde 1954 vom Bergführer Francesco Corte Colò "Mazzetta" erbaut und ist eine privat geführte Schutzhütte in den Dolomiten der italienischen Provinz Belluno. Sie liegt östlich der Drei Zinnen und im Gebiet des Dolomitenkrieges, der von 1915 - 1918 herrschte. Zu Fuß ist sie von der Auronzohütte in gut 30 Minuten leicht erreichbar und eignet sich damit bestens als Zwischenstation auf dem Weg zum Paternsattel am Drei-Zinnen-Rundweg. Auch Klettersteige und Denkmale aus dem Ersten Weltkrieg findet man in der unmittelbaren Umgebung.  
Geöffnet
Mai - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Wandern • Kärnten

Torkofel

Dauer
7:20 h
Anspruch
T3 anspruchsvoll
Länge
9,4 km
Aufstieg
1.050 hm
Abstieg
1.050 hm

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