Rosenhorn mit Abstieg übers Bös Bärgli
Blick vom Dossensattel zum Wetterhorn-Dreigestirn.Foto: topoverlag - Daniel Silbernagel
Der Steinbock freut sich auf das Salz der Glecksteinhütte und der Bergsteiger über den Anblick dieser prächtigen Tiere.Foto: topoverlag - Daniel Silbernagel
Glecksteinhütte bei stimmungsvollen WetterFoto: topoverlag - Daniel Silbernagel
Wetter- Mittel- und Rosenhorn.Foto: topoverlag - Daniel Silbernagel

Eine Tour von
Beschreibung
Seit das Beesibärgli nicht mehr gar so böse ist, wird das Rosenhorn (3.689 m) von der Glecksteinseite wieder etwas häufiger bestiegen. Lohnend ist die Überschreitung mit Aufstieg über den Westgrat und Abstieg über die Normalroute (SE-Grat). Der Westgrat besteht aus gutem Gneis mit turmartigen Stufen, Türmen und Felszähnen und bietet durchaus abwechslungsreiche Kletterei.
Im zweiten Teil flacht der Grat ab und leitet leichter, teils als kombinierter Fels-/Schneegrat zum Gipfel des Rosenhorn. Vom Rosenegg (3.469 m) kann man in alle Richtungen absteigen: Entweder zur Rosenegg-Gaulihütte (2.205 m) oder Dossenhütte (2.633 m) oder, wie hier beschrieben, übers Bös Bärgli zurück zur Glecksteinhütte (2.316 m). Eine lohnende Bergtour in den Berner Alpen.
Beste Jahreszeit
Rundtour

Erschienen in
Ähnliche Touren
Berg- und Hochtouren · Aostatal

Berg- und Hochtouren · Wallis

Berg- und Hochtouren · Wallis
Aiguille du Chardonnet, Arête Forbes - Abstieg W-Grat /N-Flanke
Hütten entlang dieser Tour

Schweiz, Gsteigwiler
Bergwelten Tipp
Diese Tour stammt aus dem "Hochtouren Topoführer Berner Alpen" von Daniel Silbernagel und Stefan Wullschleger.
Ein ebenfalls lohnender Gipfel von der Glecksteinhütte aus ist der Gwächta (3.164 m).

Berg- und Hochtouren · Bern
Wegbeschreibung
Wegbeschreibung
Von der Glecksteinhütte (2.316 m) auf markierten Weg nach Nordost Richtung Wetterhorn bis ca. 2.500 m. Hier nach rechts (Osten) weg, erneut den Markierungen folgend bis an den Fuss der Felsen "Augen".
Über die Felsen klettern auf den Oberer Grindelwaldgletscher, welchen man auf ca. 2.900 m erreicht. Hier kurz nach Süden und über den verspalteten Gletscher nach Osten und zum Durchschlupf zwischen Mittelhorn-Südgrat und P. 3339.
Nach NE zum Sattel rechts eines Felsturms im Rosenhorn Westgrat. Über den Rosenhorn Westgrat mit Kletterstellen bis 3a auf das Rosenhorn (3.688 m).
Abstieg über den leichten SE-Grat Richtung Rosenegg und sobald als möglich auf dem Gletscher zurück zum im Aufstieg erwähnten Sattel nördlich P. 3339. Nun nach Süden über den Gletscher bis ca. 3.000 m. Dann je nach Spalten etwas südlich P. 2839 auf die Felsen und über diese hinab zum Beesibärgli-Weg, welcher zurück zur Glecksteinhütte führt.
Dauer: Aufstieg 5-6 h, Abstieg 4-5 h.
Varianten
Vom Mitteljoch zur Dossenhütte (2.633 m) (Schwierigkeit: WS, Dauer 3–4 h), Mittelhorn (3.703 m) über SE-Grat (Schwierigkeit: ZS, Dauer 2 h vom Mitteljoch), Rosenegg-Gaulihütte (2.205 m) (Schwierigkeit: WS, Dauer: 3–4 h)
Anfahrt und Parken
Anfahrt und Parken
Über Luzern oder Bern nach Interlaken und weiter nach Grindelwald zum Hotel Wetterhorn.
Parkplatz
Oberer Gletscher bzw. Hotel Wetterhorn
Öffentliche Verkehrsmittel
Mit Zug bis Grindelwald und Bus bis „Abzweigung Gleckstein“ an der Grossen Scheidegg-Strecke.
Zustieg zur Glecksteinhütte (2.316 m) von Grindelwald bzw. dem Hotel Wetterhorn.
Sicherheitshinweis
All unsere Tourenbeschreibungen werden von Expertinnen und Experten überprüft. Trotzdem bist du selbst dafür verantwortlich, dich vor jeder Tour über die aktuellen Bedingungen zu informieren. Beachte die
Diese Touren könnten dir auch gefallen


Berg- und Hochtouren · Wallis


Berg- und Hochtouren · Wallis


Berg- und Hochtouren · Bern


Berg- und Hochtouren · Bern