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Spechtenseehütte

1.045 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Mai bis Oktober
Dezember bis April

Von Muttertag bis zum Nationalfeiertag am 26. Oktober sowie von 6. Dezember bis Ostern geöffnet. Dienstag ist Ruhetag.

Telefon

+43 3688 26 66

Homepage

www.spechtensee.com

Betreiber/In

Herbert & Evi Binderberger

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager
6 Betten 15 Schlafplätze

Details

  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Hunde erlaubt
  • Mit Kindern auf Hütten
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Lage der Hütte

Die Spechtenseehütte (1.045 m) liegt am Südrand des Toten Gebirges im Hinterberger Tal im steirischen Salzkammergut. Sie gehört zur Gemeinde Stainach-Pürgg, Ortsteil Wörschachwald. 250 Meter entfernt, befindet sich der namensgebende Spechtensee. Rund um die Hütte herrscht reges Freizeitleben. Im Sommer wird am See gefischt. Am See-Parcours versuchen Bogenschützen immer ins Schwarze zu treffen. Radfahrer, Mountainbiker und Wanderer verbessern ihre Ausdauer und stärken ihre Bein- und Rückenmuskulatur. Nicht zu vergessen, dass in und um Wörschach und Irdning mit dem 24-Stunden-Lauf, jährlich einer der größten Ultralauf-Events in Europa, stattfindet. Und das schon seit vielen Jahren.

Im Winter wird an den Spechtensee-Liften Ski gefahren, auf der mittelschweren Spechtenseeloipe auf einer Runde sieben Kilometer und 128 Höhenmeter auf Langlauf-Ski zurückgelegt. Aus den Sommer-Wanderern werden im Winter Schneeschuh- und Skitouren-Geher im Wörschachwald. Und mittendrin in dieser Aktiv-Region mit den Highlights Grimming, der Wörschachklamm und dem Dörflein Pürgg, das der Schriftsteller Peter Rossegger das "Kripperl der Steiermark" nannte, liegt die Spechtenseehütte.

Kürzester Weg zur Hütte

Mit dem Auto aus dem Salzkammergut, dem Ausseerland und Bad Mitterndorf. Oder aus dem Ennstal herauf. An der Klachauer Höhe in den Wörschachwald zum Spechtensee und zur Hütte. Sie ist also für alle, mit einem Auto mobilen Menschen, leicht erreichbar. 

Alternative Route
Von Wörschach über die wunderschöne Klamm (650 m, 2 h Gehzeit); von Stainach über Sinirboden (665 m) oder Leistensattel (655 m, jeweils 2:30 h); vom Bahnhof Tauplitz über Schrödis und Wörschachbergweg (833 m, 2 h).

Leben auf der Hütte

Die Spechtenseehütte ist ein Ort, um fernab von Alltagsroutine Pause zu machen. Um innere Ruhe zu finden. Das Hüttenwirt-Paar Herbert und Evi Binderberger pflegen die Hütte mit Hingabe, wie die Stube und der liebevoll gepflegte Blumen- und Kräutergarten beweisen.

Ihnen liegt daran, Moderne und Tradition für ihre Gäste miteinander zu vermählen. Aus ihrer österreichischen Küche kommen regionale Köstlichkeiten, steirische Schmankerl. Der Spechtensee, ein Moorsee, liefert ihnen fangfrische Regenbogenforellen, Karpfen und Hechte.  Auch die Lust auf Mehlspeisen kommt bei den Binderberger's nicht zu kurz. Jung und Alt können sich rund um die Hütte als Bogenschützen versuchen. Im Winter sogar auf Langlaufski als Biathleten mit Bogen.

Gut zu wissen

Die Ausstattung der Spechtenseehütte entspricht zeitgemäßer Gastlichkeit und allen Ansprüchen an eine Unterkunft. Übernachtungen sind nur von Anfang Mai bis Ende Oktober möglich. Dazu stehen zwei Zimmer und ein Matrazenlager zur Verfügung. Auf der Hütte hat man Mobilnetz-Verbindung. Im Winter können auch Schneeschuhe ausgeborgt werden. Ein Aufenthalt mit Hunden ist mit den Hüttenwirten vorab zu klären.

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Hochmölbinghütte (1.684 m),  die in 2:45 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Liezener Hütte (1.767 m, 3 h).

Gipfeltouren: Hechlstein (1.815 m, 2:30 h Gehzeit); Leistenstein (1.480 m, 2:30 h); Gwöhnlistein (1.645 m, 2:30 h); Sonnwendköpperl (1.746 m, 2:30 h); Hochtausing (1.822 m, 4 h); Niedertausing (1.539 m, 3:30 h); Raidling (1.909 m, 4 h); Hochmölbing (2.341 m, über Klein- und Mittermölbing, 5 h).


Anfahrt

Mit dem Auto fährt man direkt bis zur Spechtenseehütte. Die schnellsten Straßenverbindungen sind aus dem Osten - Graz, Wien, Eisenstadt, St. Pölten, Linz und Wels - die Autobahnen A1, A2 und die A9 Pyhrn-Autobahn. Auf der A9 geht es bis zum Knoten Selzthal, fährt auf die B320, die Ennstal Straße, ab und über Liezen in das Ennstal bis Stainach, Schloß Trautenfels und an die Südostflanke des Grimmings.

Auf die B145, die Salzkammergut Straße, rechts abzweigen, durch das Grimming Tal auf der gut ausgebauten Streck bis zur Klachauer Höhe, die die Grenze zwischen Ennstal und Hinterberger Tal mit Bad Mitterndorf ist, rechts nach Schrödis Richtung Wörschachwald auf die Wörschachberg-Straße abzweigen. Dem Straßenverlauf bis zum Spechtensee - beschildert - folgen. 

Parkplatz

Spechtenseehütte, Spechtensee

Öffentliche Verkehrsmittel

Der Spechtenseehütte nähert man sich mit öffentlichen Verkehrsmittel an. Erreichen kann man sie damit nicht wirklich. Obwohl sie von drei Bahnhöfen - Tauplitz, Stainach-Irdning und Wörschach Schwefelbad - umgeben ist. Und in Stainach auch internationale Züge - EC, IC, EN - halten. Von Salzburg, Linz, St. Pölten und Wien ist Stainach über Attnang-Puchheim und nach einer Fahrt durch das oberösterreichische und steirische Salzkammergut erreichbar. Regionalzüge, die über Bad Ischl, Bad Goisern, Bad Aussee und Bad Mitterndorf fahren, halten am Bahnhof in Tauplitz. Von Wien kann man über Bruck an der Mur, Leoben, Selzthal, Liezen nach Stainach und weiter nach Tauplitz anreisen. 

Aus Wien und Graz geht es ebenso über Leoben, Selzthal nach Liezen, um am dortigen Bahnhof in einen Regionalzug umzusteigen, der am Bahnhof Wörschach Schwefelbad, dem dritten Bahnhof, in der Nähe des Reisezieles. Von Klagenfurt und Innsbruck geht es mit Zügen über Schwarzach-St. Veit, Bischofshofen, Schladming und das Ennstal nach Stainach-Irdning.

Die letzte Etappe zur Spechtenseehütte macht man vom Bahnhof Tauplitz über den Wörschachbergweg - zu Fuß, per Rad oder Taxi - oder vom Bahnhof Wörschach Schwefelbad zu Fuß durch die landschaftlich äußerst reizvolle Wörschach-Klamm und zum Spechtensee. 

Die Loserhütte (1.497 m) steht im steirischen Salzkammergut am Westrand des Toten Gebirges an den Südabhängen der Gipfel Loser und Hochanger. Man befindet sich hier in einer der eindrucksvollsten Bergkultur-Landschaften Österreichs und der nördlichen Ostalpen. Dessen Wahrzeichen ist der Loser mit seiner markanten und ausgeprägten Stirnwand. Der Gipfel steht wie ein Richtung oberösterreichisches Salzkammergut, den Blick in den Westen gewendeter, Charakterkopf. Er repräsentiert auch Charakterzüge der um den Loser lebenden Ausseer Menschen.  Die Loserhütte ist zu jeder Saison ein lohnendes Ziel. Sie ist mit dem Auto, Motorrad, Fahrrad, Bus, dem Lift und zu Fuß für jedermann und -frau zu erreichen. Niemand braucht sich den grandiose Ausblick auf die Nordseite des Dachsteins mit seinen Gletschern, auf das unterhalb liegende Altaussee mit dem Altausseer See, die beeindruckende Trisselwand und den Ahornkogel gegenüber der Hütte entgehen lassen. Man sollte sich aber auch nicht das, aufgrund der Lage der Hütte, ganztägig intensive Sonnenlicht, das Knacken ihrer Zirbenholz-Wände und die Gastfreundschaft von Heli und Anni König entgehen lassen.  Auf der Loserhütte wird gegessen, getrunken, geredet, geschaut, genossen und entspannt. Rund um die Hütte tummeln sich Genuß- und Weitwanderer, Radfahrer, Gleitschirmflieger, Kletterer, Klettersteig-Geher, Höhlenforscher, Alpin-Skifahrer, Snowboarder, Freerider, Skitouren- und Schneeschuh-Geher, Rodler, Lederhosen- und Trachträger, Salzbarone und -gräfinnen, Narzissenköniginnen sowie sonstige kleine und große Charakterköpfe. Ein buntes Völkchen, angezogen von Wasser und Stein des Ausseer Landes.
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet

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