Tourentipp

Wandern: Fuorcla Surlej im Engadin

Touren-Tipps • 11. Juli 2018

Der vielleicht berühmteste Höhenweg im Endagin: Die Fuorcla Surlej in Graubünden ist zweifelsohne einer der großartigsten Aussichtspunkte im Alpenraum. Wir stellen euch die Tour im Detail vor.

Fuorcla Surlej im Kanton Graubünden: Höhenweg im Engadin
Foto: mauritius images / Roberto Sysa Moiola
Fuorcla Surlej im Kanton Graubünden: Höhenweg im Engadin

Ausgangspunkt ist die Mittelstation Murtèl der Corvatschbahn – hoch über Surlej, einem Ortsteil der Gemeinde Silvaplana. Man wandert nun zunächst auf breitem Weg in eine weite Mulde hinab, ehe es in einigen Kehren zur Fuorcla Surlej geht. Hier erschließt sich ein Panorama, das Seinesgleichen sucht: Im Norden die mächtigen Gipfel der Albula Alpen, im Süden die Eisriesen der Bernina Alpen. Im Berghaus Fuorcla Surlej kann man diese imposante Kulisse auf sich wirken lassen, ehe man in Richtung Süden weiter dem Roseggletscher entgegenwandert.

3D-Kartenausschnitt des Höhenwegs im Engadin im Kanton Graubünden
Foto: Bergwelten.com
3D-Kartenausschnitt des Höhenwegs im Engadin im Kanton Graubünden

An der Abzweigung zum Gletschersee wählt man den Weg geradeaus weiter, immer der Chamanna Coaz (2.610 m) entgegen. Links haltend wird in weiterer Folge ein langer Hang gequert, ehe ein steiler Abstieg hinunter zum Lej da Vadret führt.


Die Chamanna Coaz im Detail:

Chamanna Coaz
Hütte • Graubünden

Chamanna Coaz (2.610 m)

Gut zu erreichen und dennoch inmitten einer spektakulären Landschaftskulisse – so zeigt sich die charmante Schutzhütte Chamanna Coaz (2.610 m) des Schweizer Alpenclubs Sektion Räthia in der Berninagruppe. Eingebettet in die Vielfalt der Engadiner Bergwelt darf man sich über eine durchaus eigenwillige aber einladende Bauform und die damit einhergehenden Annehmlichkeiten dieser gediegenen Hütte freuen. Die Geschichte der Coaz Hütte geht bis ins 19. Jhdt. zurück. Im rundum mit Aufmerksamkeit bedachten Ambiente, darf sich auch der Gaumen auf die bodenständige und kreative Kochkunst der Hüttenwarte Ursula und Ruedi freuen. So bleibt einem auch die liebevolle Pflege des Hüttenzustieges nicht verborgen. Bachquerungen und Wegpassagen werden immer wieder entsprechend gut saniert oder erneuert.  Ein vielfältig in Eis gebetteter Flecken Land - während im Südwesten der Kapuziner (Il Capütschin) thront ist im Norden der Piz Corvatsch ein Ausgangspunkt für viele Unternehmungen in dieser Region.
Geöffnet
Mär - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

Am Nordufer des Sees wandert man nun weiter und vorbei am Hotel Roseg. Ein Fahrweg leitet das Ende der Tour ein: Ganz bequem kann man diesen auch per Pferdekutsche zurücklegen. Mit Pontresina ist der Endpunkt erreicht. Von hier gelangt man über St. Moritz mit dem Postauto zurück zum Ausgangspunkt.

Die Tour im Detail:

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