Landshuter-Europa-Hütte

2.693 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Mitte Juni bis Ende September.

Mobil

+39 338 212 47 38

Telefon

+39 0472 646 076

Homepage

www.europahuette.it

Betreiber/In

Helmut Holzer

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
28 Zimmerbetten 60 Schlafplätze 10 Schlafplätze

Details

  • Winterraum
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Eine Hütte, vier Namen, aber ein und dieselbe Qualität: Landshuter-Europa-Hütte, Europahütte, Landshuter Hütte, Rifugio Venna alla Gerla. Auf einem Felsenkamm auf 2.693 m, zwischen Pfitsch- und Vennertal gelegen, ist die Hütte ideale Zwischenstation für Wanderer auf dem Tiroler Höhenweg, der in elf Tagesetappen von Mayrhofen im Zillertal nach Meran führt.

Die Landshuter-Europa-Hütte bietet eine Übernachtungsmöglichkeit nach der ersten Etappe. Der Steinbau wurde Ende des 19. Jahrhunderts an jenem Pass errichtet, über den Schmuggler in ihren „Kraxen“ Salz über den Berg brachten. Der Gipfel des so genannten Kraxentrager ist eine Stunde Gehzeit entfernt.

Was die bei Wanderern, Bergsteigern, Kletterern, Skitourengehern und Schneeschuhwanderern beliebte Hütte einzigartig macht: Die Grenze zwischen Italien und Österreich, zwischen Süd- und Nordtirol, verläuft genau durch den Gastraum. Die Trennung nahm einst skurrile Dimensionen an: Die Österreicher bewirtschafteten ein Drittel der Hütte, während der Rest dem Verfall überlassen wurde.

Erst 1989 wurde die Hütte von italienischer Seite renoviert. In der Landshuter-Europa-Hütte werden die Gäste heute auf beiden Seiten mit lokalen Schmankerln verwöhnt.

Kürzester Weg zur Hütte

Über die Brenner-Autobahn von Innsbruck Richtung Bozen, Ausfahrt Sterzing. Ins Pfitscher Tal fahren, im Dörfchen Platz links der Hauptstraße das Auto am Wanderparkplatz abstellen. Über den mit Europahütte beschilderten Weg 3a in Serpentinen durch den Bergwald. Bei zirka 2.000 m kommt man ins freie Gelände und geht bergauf über den Bergrücken. Über Geröll kommt man zur Landshuter-Europa-Hütte.

Gehzeit: 2:30 h

Höhenmeter: 961 m

Alternative Route
Vom Pfitscherjochhaus (2:30 h); über das Venntal und den Weg Nr. 531 (3:30 h); vom Schlegeis Stausee über den Weg Nr. 3 (3:30 h); über den Geistbeckweg Nr. 529 (5 h).

Leben auf der Hütte

Die Hütte wurde 1889 erbaut, exakt 100 Jahre später wurde sie generalsaniert. Bis zu 90 Gäste können übernachten, die Küche serviert lokale Köstlichkeiten. Besonders angesagt sind der Kaiserschmarren und das Bergsteiger-Menü mit Speck und Käse, aber auch italienische Spezialitäten kommen nicht zu kurz.

Gut zu wissen

Waschgelegenheiten mit Warmwasser sowie WCs und Strom sind vorhanden. Eingeschränkter Handy-Empfang. Kein WiFi, keine EC- und Kreditkarten. Aufenthalt mit Hunden auf Anfrage.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist das Pfitscherjochhaus auf 2.276 m, das in 2 h Gehzeit erreichbar ist. Weiters: Dominikushütte (1.805 m, 3:45 h); Enzianhütte (1.900 m, 5 h); Furtschaglhaus (2.295 m, 5 h); Olpererhütte (2.389 m, 5:30 h); Hochfeilerhütte (2.715 m, 6 h); Geraer Hütte über die Alpeiner Scharte (2.324 m, 6 h).

Gipfelbesteigungen: Wildseespitze (2.733 m, 45 min Gehzeit); Kraxentrager Höhe (2.999 m, 1 h); Wolfendorn (2.776 m, 3 h).

Anfahrt

Zustieg von Südtirol
Über die A22 Brenner-Autobahn nach Sterzing und weiter ins Pfitscher Tal nach Platz.

Zustieg vom Brennersee
Über die A13/A22 Brenner-Autobahn bis zur Ausfahrt Brenner und zum gleichnamigen See.

Zustieg von Valser Tal
Über die B182 von Matrei am Brenner oder vom Brennerpass nach St. Jodok. Dort in das Valser Tal abzweigen und bis zum Parkplatz Nockeralm fahren.
 

Parkplatz

Platz, Brennersee oder Valser Tal

Hütte • Trentino-Südtirol

Hochfeilerhütte (2.715 m)

Die Hochfeilerhütte wurde 1986 gebaut und steht im Südtiroler Eisacktal, etwa 2:30 h Gehzeit vom Hochfeiler entfernt, dem höchsten Berg in den Zillertaler Alpen. Weitere Dreitausender in der Nähe sind der Hochferner und der Hohe Weißzint, die auch von weniger erfahrenen Bergsteigern bezwungen werden können. Die Hochfeilerhütte ist umgeben von Gletschern, man genießt einen herrlichen Ausblick ins Pfitschertal. Das Haus ist sauber, komfortabel und mit Duschen ausgestattet. Für Skitourengeher gibt es im Frühjahr einen unbeheizten Winterraum.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Das Furtschaglhaus (2.295 m) am Hauptkamm der Zillertaler Alpen (Tirol) liegt oberhalb des Schlegeisspeichers (1.785 m) im Hochgebirgs-Naturpark Zillertal. Es ist Bergwanderern ein Ziel sowie Bergsteigern, Kletterern und Hochtourengehern Zwischenstation auf ihren Wegen zu höher gelegenen Zielen.  Das Furtschaglhaus liegt auch am Berliner Höhenweg, der von Finkenberg bis Mayrhofen führt. Trotz ihrer Lage ist die von Barbara Gratz geführte Hütte besonders kinder- und familienfreundlich. Rund um das Haus gibt es für Kinder Möglichkeiten zu kraxeln und sich am Fels zu probieren, Murmeltiere zu beobachten oder mit Wasser zu spielen. Leichte Touren zum Gletscherrand des Großen Möselers (ca. 1:30 h) oder auf den Furtschaglkopf nördlich der Hütte (1:30 h) eigenen sich auch für junge Besucher. Von der Hütte aus lassen sich mehrere schöne Gipfelbesteigungen und Touren bewältigen – etwa auf das Schönbichler Horn (3.133 m), auf die Furtschaglspitze (3.190 m), auf den Großen Möseler (3.478 m, teilweise durch Eis) und auf den Großen Greiner (3.201 m).
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Tirol

Bremer Hütte (2.413 m)

Zur Bremer Hütte (2.413 m) in den Stubaier Alpen steigt man entweder von Gschnitz im Bergsteigerdorf Gschnitztal herauf. Oder sie ist das Ziel der 7. und Beginn der 8. Etappe der neuntägigen Begehung des Stubaier Höhenwegs. Außerdem liegt sie die direkt auf der Gschnitztaler Hüttentour und ist auch für diese ein wichtiger Übernachtungsstützpunkt. Aus dem Tal kommen Tagesgäste, deren Ziel die von Anni und Georg Seger bewirtschaftete Hütte ist. Aus Gschnitz kommen aber auch Alpinisten, die die Hütte zum kurzen Verschnaufen auf ihren Höhenmeter-intensiven Anstiegen zu den drei Feuerstein-Gipfeln, den beiden Wetterspitz-Gipfel, der Schafkampspitze und der Schneespitze nutzen. Sie wollen noch zumindest 500 und bis zu 800 Höhenmeter Richtung Himmel steigen.   Familientauglicher als diese Hochtouren ist der Weg aus Gschnitz und vorbei am Mühlendorf Gschnitz und der Laponesalm allemal. Mit der richtigen Gelassenheit, die sich schon auf den ersten Metern den Gschnitzbach aufwärts einstellt, schaffen es auch nur im Urlaub bergsteigende Familien zu den Seger's. Und eine Hütte in dieser Höhe und einer solchen Alpin-Region belohnt ihre Besucher üblicherweise auch.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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