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Wandern in Vorarlberg: Biosphärenpark Großes Walsertal
Im Biosphärenpark Großes Walsertal
Tourentipps1 Min.03.08.2016
Foto: Mark Buzinkay
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von Mark Buzinkay

Für den Wanderer bieten sich gleich mehrere faszinierende Eintrittstore in das Große Walsertal: der Walserkamm, die zackigen Grate westlich und östlich des Zitterklapfens, der Übergang von der Bregenzerache vom Osten her und das im Süden angrenzende wilde Lechquellengebirge. Wir stellen euch die Region im Detail vor.

Walserkamm

Beginnen wir beim Walserkamm, einer langen Kette von grünen Gipfeln, die auf der Nordseite meist schroff abfallen. Der Walserkamm lässt sich vom nördlich gelegenen Laternsertal an mehreren Stellen erklimmen, am schönsten wohl aber von Übersaxen aus. Auf der anderen, östlichen Seite der Faschina, dem einzig befahrbaren Pass ins Große Walsertal vom Bregenzerwald aus, beginnt eine andere, lange Bergkette, die sich bis zur Biberacher Hütte zieht.

Diese Wanderroute, die im Bregenzerwald beginnt und mehrere Varianten kennt, ist alpin und teilweise mit Wegsicherungen versehen. Ein Klettersteigset benötigt man deshalb nicht, aber Trittsicherheit ist schon notwendig. Wie auf einem Höhenweg lässt es sich von Fontanella bis zur Biberacher Hütte wandern, das Walsertal stets im Blickfeld unter sich.


Verbindungslinien zum Bregenzerwald

Der Talabschluss des Großen Walsertals bietet wiederum mehrere Verbindungslinien zum Bregenzerwald: Entweder direkt über die Biberacher Hütte gegen Osten, nordöstlich um die Hochkünzelspitze oder weiter südlich unterhalb der Braunarlspitze nach Schröcken. Diese teils alpinen Wege sind außerordentlich schön und Teil eines Weitwanderwegs durch die Alpen. Im Süden des Großen Walsertals befindet sich das Wanderparadies Lechquellengebirge.

Es ist wild und felsig, von schöner Flora und Fauna, mit alpinem Charakter. Zwei Touren sind besonders hervorzuheben: die lange und wunderschöne Passage von der Göppinger Hütte zur Biberacher Hütte sowie der Übergang von der Freiburger Hütte über die Laguz Alpe nach Marul. Im Endeffekt ist es aber egal, von wo aus man ins Große Walsertal schreitet: Es ist immer ein besonderes Erlebnis.

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