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Winterhütten

7 Berghütten, die auch im Winter einfach zu erreichen sind

• 13. Januar 2022

Einige Winterhütten sind gar nicht schwer zu erreichen und geben Anlass zu einem Spaziergang auf schönen Wegen oder zu einer Rodelpartie. Wir stellen 7 solcher Hütten in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Südtirol vor.

Das Peilsteinhaus (716 m) im Wienerwald
Foto: mauritius images/ Volker Preusser
Das Peilsteinhaus (716 m) im Wienerwald
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1. Lyfialm, 2.165 m

Südtirol / Martelltal

Wer den imposanten Weitblick über die tief verschneiten Gipfel von Ortler und Cevedale genießen möchte, muss zuerst einmal hinauf. Wählt man die familiäre Lyfialm als Ziel, so ist das aber nicht weiter schwierig. Los geht’s in Hintermartell beim Alpengasthof Enzian auf 2.051 m, nach knapp einer Stunde ist man bereits am Ziel. Ideal für einen Winterspaziergang, auf dem man Kinder mühelos mit der Rodel nachziehen kann.

  • Geöffnet: Freitag bis Sonntag (10-18 Uhr)
  • Ausgangspunkt: Hintermartell
  • Dauer: 45 min
  • Höhenmeter: 114

2. Meissner Haus, 1.720m

Tirol / Viggartal

Winterbergferien für Familien mit Iglubauen, Schneeschuhwandern und Lagerfeuer im Schnee – das ist das Angebot im Meissner Haus in den Tuxer Voralpen. Das sechstägige Programm beginnt mit dem gemeinsamen Aufstieg. Der zweistündige und durchaus kindertaugliche Fußmarsch durch das verträumte Viggartal ist freilich auch nur für einen Tag ein empfehlenswerter Ausflug.

  • Geöffnet: Seit 26. Dezember
  • Ausgangspunkt: Mühltal
  • Dauer: 2 h
  • Höhenmeter: 681

3. Zellerhütte, 1.575 m

Oberösterreich / Pyhrn-Priel-Region

Direkt am traditionellen Anstieg zum Warscheneck-Gipfel liegt diese Hütte, die einerseits einen überwältigenden Blick auf die Gipfel des Sengsengebirges und Reichraminger Hintergebirges bietet und andererseits auch im Winter über einen abwechslungsreichen und gleichzeitig recht einfachen Weg in gut zwei Stunden zu erreichen ist. Erst am Ende wird’s ein klein wenig steiler, und durch einen Lärchenwald gelangt man ans Ziel.

  • Geöffnet: Bis 27. Februar jeweils an den Wochenenden (Fr-So)
  • Ausgangspunkt: Vorderstoder
  • Dauer: 2,5 h
  • Höhenmeter: 875

4. Lustenauer Hütte, 1.250 m

Vorarlberg / Bregenzerwaldgebirge

Mitten auf dem Hochälpele-Kamm liegt diese kleine Jausenstation. In den Genuss des Ausblicks und der guten Küche kommt man dabei auch im Winter ohne größere Mühen – selbst mit kleineren Kindern. Man spaziert einfach entlang des ausgeschilderten Wanderweges in rund einer Stunde zum Ziel, teils durch märchenhaften Wald, teils über weitläufige Lichtungen. Zurück geht’s mit der Rodel.

  • Geöffnet: Montag Ruhetag
  • Ausgangspunkt: Bödele
  • Dauer: 1 h
  • Höhenmeter: 102

5. Grünangerhütte, 1.575 m

Steiermark / Lavanttaler Alpen

Gut, dass man diesen Hort der Gastlichkeit auch im Winter und mit Kindern mühelos über zwei Routen erreichen kann – entweder über den stets gut geräumten Forstweg oder über den verschneiten Wanderweg durch das Bärental. Die Gehzeit beträgt in beiden Fällen eine knappe, wenig anstrengende Stunde.

  • Geöffnet: Donnerstag bis Sonntag und 21.-27. Februar 2022
  • Ausgangspunkt: Parkplatz Grünanger
  • Dauer: 1 h
  • Höhenmeter: 170

6. Peilsteinhaus, 716 m

Niederösterreich / Wienerwald

Das Peilsteinhaus (716 m) steht auf einer Anhöhe oberhalb des kleinen Wienerwald-Dorfes Schwarzensee. Der Ort liegt nördlich des Triestingtales am südlichen Rand des Wienerwaldes in Niederösterreich. Das Haus ist aus dem Großraum und südlichen Umland von Wien in kurzer Zeit zu erreichen. Das Peilsteinhaus befindet sich inmitten eines, über 800 Routen aufweisenden Klettergebietes, den Peilsteinwänden. Rund um das Haus wird aber auch gewandert. Es führen der E4 Weitwanderweg, der Mariazeller Weg (ein Wallfahrtsweg), der Voralpen-, der Nordalpen-, der Wienerwald Weitwander- und der Niederösterreichische Landeswanderweg vorbei. Gerade die Erreichbarkeit macht die Hütte zu einem beliebten Tagesausflugsziel von nahezu allen naturverbundenen Menschen im Umland der Bundeshauptstadt. Und besonders auch von Familien mit Kindern sowie ältere Menschen. Kinder können Pferden auf der an das Haus angrenzenden Pferdekoppel zusehen oder sich auf dem Spielplatz austoben. Mountainbiker und im Falle ausreichenden Schnees auch Schneeschuh-Geher und Langläufer finden sich am Peilsteinhaus ein. Das Peilstein-Gebiet ist ein ganz besonderer Spielplatz für Kletterer. Auf seinen Felsen, so die Aufzeichnungen der beiden Peilstein-Routenschreiber Ewald Gauster und Kurt Schall, sind mittlerweile 1.400 Vertikalwege in allen Schwierigkeitsgraden (von 1 bis 11) zu begehen. Weiters sind 155 Boulder mit ihren klettertechnischen Aufgaben registriert. Was will der Flachland-Alpinist aus dem Großraum Wien, mehr. Wobei, wenn man die Kletterrouten auf der Hohen Wand im südlichen Niederösterreich mit den Peilstein-Klettereien ergänzt, der Schluss naheliegt, dass es im gesamten Alpenraum in der Nähe einer Großstadt es kein vergleichbares Felskletter-Angebot gibt.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet

Das Peilsteinhaus (716 m) oberhalb von Schwarzensee ist ein beliebtes Ausflugsziel im Großraum Wien und auch von der Bundeshauptstadt gut zu erreichen. Während im Sommer besonders viele Kletterer kommen, um sich auf den unzähligen Routen und Bouldern rund um die Hütte auszutoben, bietet sich im Winter ein Spaziergang mit der ganzen Familie an. Über eine Forststraße ist das Peilsteinhaus in rund 45 Minuten erreicht – die belegten Brote, Suppen und Schmankerln schmecken an kalten Wintertagen besonders gut.  

  • Geöffnet: Montag und Dienstag Ruhetag, außer an Feiertagen
  • Ausgangspunkt: Schwarzensee (Parkplatz Peilstein)
  • Dauer: 45 min
  • Höhenmeter: 186

7. Gasthaus Hoher Hirschberg, 1.167 m

Schweiz / Appenzeller Alpen

Das geschichtsträchtige Gasthaus Hoher Hirschberg bei Appenzell liegt inmitten von Almwiesen völlig frei auf einem aussichtsreichen Plateau. Im Winter präsentiert sich dieser Standort fast noch malerischer als im Sommer! Die oben angebotenen Speisen wie Gerstensuppe, Spätzli und selbstgemachter Käse-Zwiebelkuchen schmecken freilich zu jeder Jahreszeit vorzüglich. Vor allem, wenn man davor zu Fuß hochgestiegen ist. Im Winter geht das auch mit Schneeschuhen, dem Schlitten oder mit den Langlaufskiern – die Loipe führt direkt am Haus vorbei!

  • Geöffnet: Dienstag und Mittwoch Ruhetag
  • Ausgangspunkt: Abzweiger Sammelplatz (Meistersrüte) zum Hirschberg. Oder ab Starkenmühle auf der Panoramaloipe.
  • Dauer: Zu Fuß circa 1 h
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