Ottokar-Kernstock-Haus

1.619 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Ganzjährig

Sommersaison: von Anfang Juni bis Ende Oktober durchgehend voll bewirtschaftet; Donnerstag Ruhetag.

Wintersaison: von Anfang November bis Ende Mai von Freitag bis Montag und an den Feiertagen bewirtschaftet (25.12. geschlossen)

Mobil

+43 664 344 88 46

Telefon

+43 3864 6761

Homepage

http://www.alpenverein.at/huetten/?huette_nr=0169

Betreiber/In

Gerald Routil

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager
14 Zimmerbetten 10 Schlafplätze

Details

  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Hunde erlaubt
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Das Otto-Kernstock-Haus steht am Gipfel-Aufbau des Rennfeldes, dem westlichsten Gipfel der Fischbacher Alpen in der Obersteiermark. Es erfreut sich wegen seiner großartigen Aussicht großer Beliebtheit. Die exponierte Lage ermöglicht die Sicht bis zu den Gletschern der Hohen Tauern, den Gesäuse-Bergen, den Semmering und in das oststeirische Hügelland.

Das Schutzhaus am Rennfeld ist Ziel von Wanderern und Bergläufern. Im Winter wird der Rennfeld bei entsprechender Schneelage auch mit Schneeschuhen und Tourenski begangen. 

Die Lage des Hauses sowie die Wegführung aus dem Tal prädestiniert das Schutzhaus für Touren, zu denen man mit der Bahn anreisen kann. Denn von den Bahnhöfen Bruck an der Mur, Pernegg an der Mur, Kapfenberg und St. Marein im Mürztal kann ohne Umwege Richtung Schutzhaus aufgebrochen werden.

Kürzester Weg zur Hütte

Zum Ottokar-Kernstock-Haus steigt man am schnellsten von der Pischkalm (1.190 m) aus auf. Der 12 Kilometer außerhalb von Bruck an der Mur gelegene Almgasthof ist ganzjährig auf einer Forststraße durch den Glanzgraben zu erreichen. Von der Alm führt ein gut markierter Weg durch Wald Richtung Ziel. Beim Aufstieg gibt es freie Sicht auf das Grazer Bergland, die Eisenerzer Alpen und die Hohe Veitsch.

Von Frauenberg (939 m) schafft man es in 1:45 h Gehzeit. Sowohl von Pernegg (475 m) als auch von Bruck an der Mur (508 m) benötigt man deutlich über drei Stunden für den Aufstieg, wobei die Strecke von Pernegg aus ein klein wenig schneller zu bewältigen ist.

Gehzeit: 1:30 h

Höhenmeter: 429 m

Alternative Routen
Von Frauenberg (939 m, 1:45 h); von Bruck an der Mur (491 m, über Pischkalm, 3:15 h); von Pernegg (458 m, aus Gabraungraben; 3:15 h); von Kapfenberg (502 m, über Prieselbauer und Frauenberg; 3:30 h); von St. Marein (537 m, über Graschnitz, Zernerweg und Frauenberg; 3:45 h).

Leben auf der Hütte

Das Kernstock-Haus ist eine gastliche Hütte mit bodenständiger, steirischer Küche und Hausmannskost. Unvergesslich bleibt der Rundumblick von der Terrasse des Schutzhauses. Spielplatz für Kinder gibt es zwar keinen eigenen, aber die Hütten-Umgebung ist mit ein wenig Fantasie in einen weitgehend ungefährliche Abenteuer-Spielplatz zu verwandeln. 

Gut zu wissen

Waschmöglichkeiten vorhanden. Ebenso eine Dusche. Barzahlung. Die Qualität des Mobilfunk-Empfanges ist abhängig vom jeweiligen Netzbetreiber. Übernachtungen mit Hund sind vorab zu klären

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Zatschpucherhüttel (1.000 m), auf dem Weg von und nach Pernegg. Weiters: Gaston-Lippitt-Hütte (1.200 m).

Gipfel und Touren: Rennfeld (1.629 m, 3 Minuten Gehzeit).

Anfahrt

Auf der S6, der Semmering-Schnellstraße, bis zur Ausfahrt St. Marein oder Bruck. Von St. Marein durch den Graschnitzgraben nach Frauenberg. In Bruck an der Mur Richtung Bahnhof fahren und über den Stadteil Pischk und die Pischker Straße entweder auf den Pisckerberg oder durch den Glanzgraben zur Pischkalm. 

Alternativ auf der S6 in Bruck an der Mur auf die S35, die Brucker Schnellstraße, Richtung Graz abzweigen und bis zur Ausfahrt Mixnitz fahren. Nach Pernegg an der Mur fahren, in den Ort, am Schloß Pernegg vorbei und auf der Schlossstraße in den Gabraungraben. Aus Graz auf der S35 bis zur Ausfahrt Mixnitz und weiter wie zuvor beschrieben.

Parkplatz

Bruck an der Mur - Pischkberg - Gasthaus Himmelwirt; Almgasthof - Jausenstation Pischkalm; St. Marein - Frauenberg; Pernegg - Wanderparkplatz Gabraungraben.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit überregional verkehrenden Zügen nach Kapfenberg und Bruck an der Mur. In der Nähe beider Bahnhöfe führen die Wege zum Kernstockhaus vorbei. Oder mit der zwischen Mürzzuschlag und Graz verkehrenden S-Bahn Nr. 9 nach St. Marein im Mürztal oder Pernegg an der Mur. Auch von diesen Bahnhöfen kann man sich sofort auf den Weg zum Schutzhaus machen. 

Hütte • Steiermark

Gaston-Lippitt-Hütte (1.200 m)

Die Gaston-Lippitt-Hütte in Fladnitz an der Teichalm ist idealer Ausgangspunkt für Wanderer, die das Randgebirge östlich der Mur erkunden wollen. Das Gebiet in der Oststeiermark ist auch für Mountainbiker interessant, im Winter kommen Skitourengeher und Schneeschuhwanderer auf ihre Kosten. Die Selbstversorgerhütte hat das ganze Jahr über geöffnet.  
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger
Hütte • Steiermark

Felix-Bacher-Hütte (1.306 m)

Die Felix-Bacher-Hütte ist eine Selbstversorgerhütte auf der Sommeralm, direkt am Mixnitzbach, oberhalb von St. Margarethen/Raab in der Steiermark. Im Frühjahr, Sommer und Herbst ist die Hütte optimal als Ausgangspunkt für Wanderungen im Gebiet der Sommeralm und Teichalm geeignet. In der Wintersaison ist sie ein gern gesehener Einkehrort für Langläufer, Schneeschuhwanderer und auch Skifahrer.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger
Hütte • Steiermark

Stubenberghaus (1.445 m)

Auf dem Grazer Hausberg, dem Schöckl (1.445 m) in der Steiermark, liegt unweit des Gipfels das Stubenberghaus. Es wurde 1890 eröffnet, 1990 unter Denkmalschutz gestellt und 2001 generalsaniert, wobei im Vorfeld ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben wurde, den Karl-Heinz Winkler für sich entschied. Das Haus, das keine Schutzhütte ist, sondern ein großes Gasthaus mit Zimmern, ist wegen seiner leichten Erreichbarkeit (Schöckl-Seilbahn) in erster Linie Ziel von Tagesausflüglern. Der Schöckl selbst, auf dessen rund 12 Hektar großem Hochplateau zwei weitere Gaststätten, ein Sender und eine Wetterstation zu finden sind, ist der südlichste Gipfel im Grazer Bergland und wird von Spaziergängern, Wanderern, Downhill-Mountainbikern, Drachenfliegern und Paragleitern, Skitourengehern und Schneeschuhwanderern genutzt. An der Hütte vorbei führt die Sommerrodelbahn und es gibt einen Motorik-Park. Ganzjährig finden diverse Veranstaltungen kultureller und sportlicher Natur statt.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet

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