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Hoher Ifen

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T2 mäßig 5:40 h 13,4 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
701 hm 1.012 hm 2.230 m

Details

Beste Jahreszeit: Juni bis Oktober
  • Einkehrmöglichkeit
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Felspult über dem Gottesacker: Mit seiner eigenwilligen Gestalt zieht der Hohe Ifen die Blicke auf sich. Wie ein mächtiger Schiffsbug ragt er aus seiner Umgebung empor. Seine nach Süden geneigte Hochfläche bricht rundherum in meist senkrechten Wänden ab. Sie verleihen ihm den Anschein einer unbezwingbaren Bastion. Doch Bergwege finden einen Durchschlupf im felsigen Bollwerk und ermöglichen eine landschaftlich großartige Rundtour. Einsam geht es dabei selten zu. Zu attraktiv sind der markante Berg und sein Panorama.

Am Gipfel beeindrucken der schwindelerregende Tiefblick über die steil abbrechenden Felswände und die Fernsicht vom Bodensee und Säntis über die Bergkämme des Bregenzerwaldes und des Lechquellengebirges bis zum Allgäuer Hauptkamm. Im Norden fasziniert die weite, karge Karstfläche des Gottesackerplateaus, eine felsige Mondlandschaft mit wenig Vegetation. Der Abstieg führt über sanft gewellte Alpwiesen – ein Kontrast zur Felsburg des Hohen Ifen – zur einladenden Schwarzwasserhütte und, vorbei an rauschenden Bächen und den riesigen Felsblöcken eines Bergsturzes, das Schwarzwassertal hinaus.

💡

Diese Tour stammt aus dem Rother-Wanderführer „Allgäu 1 - Oberallgäu und Kleinwalsertal“ von Franziska Baumann und Dieter Seibert, erschienen im Rother Bergverlag.
Der komplette Guide ist auch in der Rother Touren App für Android oder iPhone erhältlich.

Anfahrt

Am südwestlichen Ortsende von Riezlern, nach der Breitachbrücke, der Beschilderung „Ifenbahn“ folgen. 

Parkplatz

Talstation der Ifenbahn, 1.275 m, südwestlich von Riezlern, großer (gebührenpflichtiger) Parkplatz.

Öffentliche Verkehrsmittel

Walserbus von Oberstdorf nach Riezlern, Haltestelle „Post“, dort umsteigen in den Bus Richtung „Ifen“. 

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