Der Tiroler Dolomitenweg

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T2 mäßig 13:45 h 35,2 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
2.500 hm 2.350 hm 2.538 m

Details

Beste Jahreszeit: Juni bis Oktober
  • Einkehrmöglichkeit

Im 1891 erschienenen Standardwerk „Stubei. Thal und Gebirg, Land und Leute“ stellte der Innsbrucker Alpinpionier Carl Gsaller (1851 bis 1931) mit Begeisterung fest, die Kalkkögel seien „ein wilder, hellgrau leuchtender Felsengrat, (. . .) zersplittert in viele Stücke, zerrissen von oft engen, spaltenartigen Scharten.

Schroffe Wände, Thürme, Zinnen und Nadeln wechseln da mit einer Kammstrecke, deren Gipfel mehr in Gestalt prismatischer Krystalle dem Grat aufgesetzt erscheinen. Die Dolomiten Südtirols treten uns in verkleinertem Maßstabe entgegen.“

Wer die „Nordtiroler Dolomiten“ ganz aus der Nähe erleben möchte, unternehme diese Traumtour von Natters nach Fulpmes. Nach dem stillen Waldaufstieg vom Innsbrucker „Mittelgebirge“ folgt ein erlebnisreicher Höhenweg von Hütte zu Hütte. Der Pfad zwischen dem Hochtennboden und der Adolf-Pichler-Hütte wurde im Unwettersommer 2015 jedoch so zerstört, dass man bis auf Weiters über die Kemater Alm im Senderstal ausweichen muss.

Der abenteuerlich steile, aber landschaftlich beeindruckende Abstieg auf einem uralten Jägersteig wiegt die 200 zusätzlichen Bergauf-Höhenmeter allemal auf. Zuletzt wandert man mit herrlichen Ausblicken zu den „Dolomitenbergen“ um die Serles und zu den Gletschergipfeln ins Stubaital hinunter – durch Almwiesen, Lärchenmähder und durch das historische Stubaier Bergbaurevier. Alles in allem: Diese landschaftliche Vielfalt reiht den Tiroler Dolomitenweg unter die schönsten Höhenwege der Alpen.

💡

Im Sommer kann man an Wochenenden und an bestimmten Wochentagen von Mutters mit der Mutterer Almbahn zur Mutterer Alm hinauffahren; die Kreuzjochbahn (Schlick 2000) ist in der Sommersaison durchgehend in Betrieb.

Diese Tour stammt aus dem Kompass-Wanderführer Stubaital von Wolfgang Heitzmann.

Anfahrt

Natters (783 m) südwestlich oberhalb von Innsbruck. 

Parkplatz

Parkplatz in Mutters bei der Mutterer Almbahn.

Öffentliche Verkehrsmittel

An- und Rückreise mit Bahn oder Bus von Innsbruck nach Natters; Rückfahrt von Fulpmes mit der Stubaitalbahn.

Fronebenalm
Hütte • Tirol

Fronebenalm (1.306 m)

Die Fronebenalm liegt auf 1.306 m unweit der Mittelstation im Ski- und Wanderzentrum Schlick 2000 in Telfes im Stubai. Trotz der gerade im Winter oft hohen Frequenz – mit den Brettln kann direkt vor der Alm abgeschwungen werden – hat sich die Fronebenalm echten Almcharakter bewahrt. Außen, innen und kulinarisch. Vom immer schön dekorierten Gastgarten genießt man eine herrliche Rundumsicht auf die wunderbare Stubaier Bergwelt. Dominiert wird das Bild vom gesamten Serleskamm mit der Serles (2.717 m), der Kesselspitze (2.728 m) und der Kirchdachspitze (2.840 m) sowie der Elferspitze (2.505 m), der Zwölferspitze (2.562 m) und dem majestätische Habicht (3.277 m) zur linken sowie den einzigartigen Kalkkögeln zur rechten. Die Fronebenalm eignet sich für den gemütlichen Einkehrschwung genauso wie als Zwischenstation auf dem Weg zu den nächsten Almen, Hütten und Berggipfeln. Ein wunderbares Ausflugsziel ist die Alm auch für Familien, denn in der näheren Umgebung locken mehrere "Erlebniswege" wie der Baumhausweg oder der Scheibenweg und der Barfussweg zur Schlickeralm (1.643 m).
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet
Starkenburger Hütte
Die Kalkkögel umrahmen die Starkenburger Hütte (2.237 m) in den Stubaier Alpen. Der Hohe Burgstall, der „Hausberg“ der Hütte zählt zu dieser regionalen Bergkette, die sich südwestlich von Innsbruck und entlang des Stubaitales ausdehnt. Sie formt gemeinsam mit dem Tal so etwas wie eine alpine Stufe in den Alpen. Die Starkenburger Hütte liegt oberhalb von Neustift. Sowohl von dort als auch von Fulpmes ist sie in ungefähr gleicher Zeit zu erreichen. Gegenüber der Hütte öffnet sich das Panorama der Stubaier Alpen mit den Gipfeln der Serles, dem Habicht mit seinem Mischbachferner und dem gesamten Stubaier Hauptkamm: Feuersteine, Wilder Freiger, Wilder Pfaff, Zuckerhütl, Schaufelspitze, Stubaier Wildspitze, Schrankogel und Ruderhofspitze.Der Blick ins Oberbergtal bis zur Franz-Senn-Hütte ist ebenfalls bemerkenswert. Die Starkenburger Hütte deckt alpine Erlebnisbedürfnisse von Eltern mit ihren Kindern, Bergsport-Profis oder auch von Mountainbikern.
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Wandern • Kärnten

Roter Knopf

Dauer
15:00 h
Anspruch
T2 mäßig
Länge
30,6 km
Aufstieg
3.196 hm
Abstieg
3.196 hm

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