Hochtour zum Großglocknerbiwak von der Franz-Josefs-Höhe

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
WS mäßig 4:00 h 5,5 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
1.123 hm 290 hm 3.205 m

Details

Beste Jahreszeit: Mai bis Juni
  • Hüttenzustieg
Berg- und Hochtouren • Salzburg

Wiesbachhorn

Anspruch
WS
Länge
5,9 km
Dauer
4:30 h

Die Großglockner Biwakschachtel befindet sich auf 3.205 m Höhe an der Ostflanke des Großglockners in Kärnten. Sie dient als Notunterkunft für Touren auf den höchsten Berg Österreichs und ist von der Franz-Josef-Höhe in rund 4 h zu erreichen.

Zum Biwak aufzusteigen macht allerdings nur Sinn, wenn die Verhältnisse sehr gut sind. Im Frühsommer ist der Zustieg oft schon stark ausgeapert und Steinschlag wird zur ernsten Bedrohung. Der Routenverlauf ist stark von den Verhältnissen abhängig.

💡

Das Biwak ist nur eine Notunterkunft. Falls das Wetter umschlagen sollte, ist man sicherlich sehr froh, um diesen Unterstand, der über einige Decken aber keine Heizmöglichkeit verfügt. 

Anfahrt

Von Norden (München): Die Autobahn A8 in Traunstein verlassen und über Inzell, Lofer nach Zell am See. Von Nordosten kommend fährt man die Tauernautobahn bis St. Johann im Pongau und ebenfalls nach Zell am See. Nun die Großglockner Hochalpenstraße über die Passhöhe (Fuschertörl, Hochtörl) bis zur Franz-Josefs-Höhe.

Von Süden: Die Tauernautobahn in Spital verlassen und Richtung Lienz fahren. Ein Stück vor Lienz rechts in die Großglockner Hochalpenstraße einbiegen. Bis hier kommt man auch von Südtirol durch das Pustertal (Bruneck). Nun über Heiligenblut zur Franz-Josefs-Höhe.

Parkplatz

In der hohen Mautgebühr für die Großglockner Hochalpenstraße ist das Parken im Parkhaus auf der Franz-Josefs-Höhe inbegriffen.

Glocknerbiwak neu
Früher klebte das Grossglockner-Biwak wie ein Iglu aus Metall an den steilen Abhängen des höchsten Bergs Österreichs (auf Kärntner Seite) und wurde auch Glocknerwandcamp genannt. Seit Oktober 2020 steht an der selben Stelle das neue Glockner-Biwak, das nun Platz für 15 Personen bietet, die den Großglockner über die Nordseite erklimmen wollen. Gleich geblieben ist der fantastischen Ausblick über die Hohen Tauern. Das Biwak ist ein reines Matratzenlager für in Not geratene Alpinisten – aufgrund seiner lebensrettenden Funktion sollte sorgsam damit umgegangen werden. 
Geöffnet
Ganzjährig
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