Anzeige

Grosshorn

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
ZS- anspruchsvoll 5:00 h 4 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
1.390 hm – – – – 3.748 m
Anzeige

Die Bergtour auf das Großhorn ist schon allein wegen dem Ausgangspunkt der Tour ein echtes Highlight: die gemütliche Anenhütte (2.358 m) verwöhnt Ihre Gäste mit allem erdenklichen Komfort und gilt als eine der exklusivsten Hütten der Alpen.

Das Grosshorn (3.748 m) hingegen verwöhnt mit tollen Firngratabschnitten und Ausblick in die Umgebung. Die Tour im Wallis ist sicher zu Saisonbeginn oder wenn es bereits wieder etwas eingeschneit hat, idealer und auch schöner. Mit viel Trittfirn ist der erste Abschnitt fast bis zum Gipfel ein alpiner Spaziergang. Der Gipfel scheint dann nahe.

Doch plötzlich taucht wegen der verkürzten Ansicht, ein Firnabschnitt wie auf Messers Schneide auf. Die Bergtour in den Berner Alpen bekommt dadurch die nötige Würze. Dieser Gratabschnitt kann je nach Verhältnissen auch aus Fels bestehen oder in der Westflanke umgangen werden. Aber wir sind ja hier, um das Grosshorn ganz normal über seinen Südgrat zu besteigen. 

💡

Diese Tour stammt aus dem "Hochtouren Topoführer Berner Alpen" von Daniel Silbernagel und Stefan Wullschleger.

Die Anenhütte (2.358 m) ist guter Ausgangspunkt für weitere Unternehmungen, z.B. für eine Besteigung der Jegnichnubel (3.124 m). Hierfür gibt es drei Möglichkeiten: über den SW-Grat (Schwierigkeit: ZS-/3c, Dauer: 3-4 h (15 SL, neu mit Bohrhacken ausgerüstet), über den SE-Grat (Schwierigkeit: ZS-/ III, Dauer: 3–4 h (im unteren Teil im Abstieg 3 x 25 m abseilen) oder über den N-Grat (Schwierigkeit: ZS/4a, Dauer: 4–5 h). Zudem gibt es bei der Hütte einen schönen Klettergarten. Topos erhält man beim Hüttenwirt.

Anfahrt

Vom Rhonetal oder nach dem Autoverlad Kandersteg /Goppenstein in 20 Fahrminuten von Goppenstein bis Fafleralp.

Parkplatz

Parken auf der Fafleralp

Öffentliche Verkehrsmittel

Ab Bahnhof Gampel/Steg (SBB) oder Bahnhof Goppenstein (BLS) mit dem PostAuto bis Fafleralp.

Zustieg zur Anenhütte ab Fafleralp über gut markierte Wanderwege (4 Variaten).

Bergwelten entdecken