Täsch Hütte

2.701 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

April bis September

Telefon

+41 27 967 39 13

Homepage

http://www.taeschhuette.ch

Betreiber/In

André Lerjen

Räumlichkeiten

Matratzenlager Winterraum
80 Schlafplätze 10 Schlafplätze

Details

  • Winterraum
  • Dusche
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Die Täschhütte – an der Südseite der Mischabelgruppe gelegen – ist ohne Zweifel eine Schutzhütte des SAC für Hochtourengeher. Vier Viertausender können von der Hütte aus begangen werden: Alphubel, Rimpfischhorn, Allalinhorn und Täschhorn. 

Dennoch ist alles etwas milder und vielleicht auch freundlicher als bei anderen Hütten, die als Ausgangspunkt für Viertausender fungieren: Der Zustieg dauert 1:20 h von der Täschalp und führt über einen bequemen, von Edelweiß-Blumen flankierten Weg. Die Hütte selbst liegt noch in der Grünzone auf einer sonnigen Aussichtsterrasse. 

Neben Viertausenderbesteigern ist die Täschhütte auch für hochalpin erfahrene Wanderer ein beliebtes Ziel. Sie ist Zwischenstation auf dem Weg vom Berghaus Fluealp zur Europahütte über den Europaweg.

Leben auf der Hütte

Die Hütte war 1945 eine der letzten Schutzhütten die gebaut wurden. 2007/08 wurde sie modernisiert, so dass sie heute ein sehr freundliches und gemütliches Ambiente hat. Eine kleine Oase unterhalb der Viertausender mit tollem Blick auf Weißhorn und Zinalrothorn.

Dank des kurzen und einfachen Zugangs sowie der netten Lager und des guten Essens ist sie ein dankbares Ziel für alle, die einmal ins Hüttenleben in dieser Höhe hineinschnuppern wollen.

Gut zu Wissen

Kein WLAN jedoch Handyempfang. Leitungswasser gibt es auf der Hütte. Waschraum und Duschen stehen zur Verfügung. Bezahlt wird in bar in CHF oder Euro (keine Kreditkarten). Hüttenschlafsäcke sind Pflicht. 

Touren und Hütten in der Umgebung

Ausgangspunkt für folgende Hochtouren: Alphubel (4.206 m, 1.500 Hm, 5 Std.), Rimpfischhorn (4.199 m, 1.500 Hm, 6:30 h) und Allalinhorn (4.027 m über Feechopf, 1.400 Hm, 5 h).

Auch das schwierige Täschhorn (4.491 m) wird von der Täschhütte ausgehend über das Mischabeljochbiwak bestiegen. 

Ohne Gletscherberührung können von der Täschhütte aus die Europahütte (über den Europaweg), die Kinhütte und das Berghaus Fluealp erreicht werden. Das Hotel Längflue (über das Alphubeljoch) und die Britanniahütte (über den Allalinpass) können dagegen nur über Gletscher erreicht werden.

Anfahrt

Von Montreux nach Martigny ins Rhonetal und bis nach Visp. Dort ins Tal nach Zermatt abbiegen und bis Täsch fahren. Im Ort nach links zur Täschalp abzweigen.

Alternativ über den Rhonegletscher oder den Grimselpass ins Rhonetal und weiter wie oben.

Parkplatz

Täschalp

Wenn man aus der Station Felskinn der Seilbahn Richtung Metro Alpin ins Freie tritt, kann man sich kaum vorstellen, dass in 1:15 h Gehzeit eine andere Welt existiert: die Welt der Viertausender, die von der Britanniahütte hautnah zu bewundern und auch zu besteigen sind. Sitzt man auf der Terrasse der Britanniahütte des SAC bekommt man von der Welt der Seilbahnen und ganz allgemein vom Leben im Tal nichts mit. Die Hütte liegt auf einer Scharte zwischen Klein Allalin und Hinter Allalin mit einer wunderbaren Aussicht auf 7 Viertausender: Im Norden sind die Weißmies und das Lagginhorn zu bewundern, im Westen ist es der Dom und die Lenzspitze. Und im Süden Strahlhorn, Rimpfischhorn und Allalinhorn sind zum Greifen nah.  Auch wenn die drei letztgenannten Gipfel dann doch nicht ganz so einfach zu erreichen sind, sondern eher lange Hochtouren darstellen, ist die Hütte aufgrund ihrer Möglichkeiten und des kurzen und einfachen Zustiegs bei Tagestouristen und Viertausendersammlern gleichermaßen beliebt. Sie ist eine der meistbesuchten Hütten in der Schweiz. Wer die Seilbahnen gänzlich meiden möchte, steigt von Saas-Almagell über einen markierten Weg oder vom Stausee Mattmark über den Glacier Trail in jeweils vier Stunden zur Hütte auf. Im Winter ist die Hütte über eine Pistenraupenspur vom Skigebiet Saas-Fee in nur 15 Minuten zu erreichen und sie ist zugleich Ausgangspunkt für die berühmte Haute Route in den Schweizer Alpen.
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Wallis

Domhütte (2.940 m)

Wer auf der 2012 wunderschön renovierten und angebauten Domhütte des SAC ein Bier trinkt oder eine dieser köstlichen Röstivariationen verkostet, der hat einen langen Tag hinter sich. Egal ob man von der Mischabelhütte aus den berühmten Nadelgrat überschritten, den Dom (mit 4.545 m höchster Berg auf rein Schweizer Boden) bestiegen oder einfach „nur“ den Hüttenaufstieg bewältigt hat. Letzterer hat es nämlich in sich: 1.500 Hm wollen in etwa 4:30 h überwunden werden. Keine Seilbahn und kein Taxi stehen zur Verfügung. Dazu erfordert der teilweise seilversicherte Weg Trittsicherheit im alpinen Gelände.  So finden auch nur relativ wenige Wanderer den Weg zur Domhütte im Wallis – sie ist fest in der Hand von Hochtourengehern. Diese haben überwiegend den Dom – einer der höchsten und bekanntesten Viertausender der Alpen – als Ziel. Jedoch sind auch die Gipfel des Nadelgrates, die Lenzspitze und das Täschhorn von der Domhütte zu erreichen. 
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Wallis

Bordierhütte (2.886 m)

Die Bordierhütte ist im Besitz des Schweizer Alpen Clubs und liegt auf 2.886 m Höhe am Fuße des Nadelgrates im Kanton Wallis. Sie befindet sich oberhalb von St. Niklaus in der Mischabelgruppe, einem Bergmassiv der Walliser Alpen. Westlich der alpinen Schutzhütte liegt das Klein Bigerhorn.  Für Touren auf die Gipfel der Balfringruppe und des Nadelgrats ist die Hütte ein beliebter Ausgangspunkt. Darüber hinaus ist die Umgebung der Hütte für Ausbildungskurse im Fels und im Eis bestens geeignet.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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