Oberaletsch Hütte

2.640 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

März bis September

Ca. Ende März bis Mitte Mai und Ende Juni bis Mitte September. Die Bewartungszeiten werden der Witterung und den Verhältnissen angepasst. Aktuelle Informationen über www.oberaletsch.ch

Telefon

+41 27 927 17 67

Homepage

www.oberaletsch.ch

Betreiber/In

Irene Aeberhard


Räumlichkeiten

Matratzenlager Winterraum
58 Schlafplätze 12 Schlafplätze

Lage der Hütte

Die Oberaletschhütte der SAC-Sektion Chasseral liegt auf 2.640 m am Fuß des Westgrats des Gross Fusshorn, oberhalb des Oberaletschgletscher in der als UNESCO-Weltnaturerbe anerkannten Region Jungfrau-Aletsch-Bietschorn.

Im Jahr 1890 wurde die erste Oberaletschhütte mit 14 Schlafplätzen am Westgrat des Fusshorns erbaut. Nach 38 Jahren wurde oberhalb der ersten Hütte, auf 2.640 m eine zweite, größere Hütte gebaut, die 1971 einem Brand zum Opfer fiel. Ein Jahr nach dem Brand stand die Oberaletschhütte wieder in der heutigen Form mit 58 Schlafplätzen.

Der Bergführer Peter Schwitter wurde 2000 Hüttenwart der Oberaletschhütte. Er übernahm eine schwierige Situation: Der bisherige Weg zur Oberaletsch-Hütte war für viele zu anspruchsvoll. Wanderer kehrten am Weg um, weil sie sich beim Aufstieg über Leitern und steile Felsen überfordert und gefährdet fühlten. Die Besucherzahlen sanken, die Rentabilität und die Zukunft der Oberaletsch SAC-Hütte waren in Gefahr.

Peter Schwitter setzte sich hartnäckig und erfolgreich für den Bau eines neuen Hüttenweges ein: Mehr als 5.000 Arbeitsstunden, 1 Tonne Sprengstoff, 1000 Steckeisen, 1 km Ketten und Hilfe von vielen freiwilligen Helfern für den Bau des neuen Panoramaweg notwendig, der 2005 eröffnet wurde.

Der neue Weg ermöglicht sicheren Zugang zur Oberaletschhütte und vermittelt grandiose Bilder der Hochalpenregion um Aletschhorn (4.195 m), Nesthorn (3.821 m) und Fusshörner (3.627 m). Blickfang auf dem Weg zur Hütte ist das Gletschereis, das sich – wie fast überall in den Alpen – auf dem Rückzug befindet. Bis 1876 waren der Oberaletsch- und der Aletschgletscher verbunden. Heute liegt die Zunge ein ganzes Stück hinter der Gletscherschlucht, die man auf dem Weg zur SAC-Hütte quert.

KÜRZESTER WEG ZUR HÜTTE

Von Blatten mit der Seilbahn zur Belalp. Von der Bergstation rechts auf breitem Weg zum Hotel Belalp, weiter am Hang entlang zur Schlucht und jenseits der Brücke über einen in den Fels gehauenen Pfad auf die nördliche Seitenmoräne. Auf dieser aufwärts und über den Panoramaweg zur Hütte, 4 – 5 h. Kinder bis 10 Jahre sollten an den exponierten Stellen des Panoramaweges angeseilt werden.

LEBEN AUF DER HÜTTE

„Im Jahr 2005 - damals Hüttenhilfe in einer anderen Walliser Hütte -  hat sich mehr als eine Idee in Hüttenwirtin Irene festgesetzt und zu reifen begonnen. Ja, gut Ding will Weile haben“ schmunzelt sie heute. Seit 2018 hat sie den Betrieb am Berg übernommen. „Nun, rund ein Jahrzehnt später, ist aus dieser Idee Wirklichkeit geworden und ich freue mich sehr über meine neue Aufgabe als Hüttenwartin der Oberaletschhütte“.

Auch wenn es eine anspruchsvolle Hütte ist - die Zustiege im Winter sind exponiert, die Hütte an sich sehr wetter- und verhältnisabhängig, die Infrastruktur rudimentär – so empfinde sie es als Privileg, einen Teil des Jahres hier oben verbringen und arbeiten zu dürfen. Die urchige Wildheit und Abgeschiedenheit dieses Ortes, die Ruhe im Wechsel mit lebendigem Hüttentreiben, die Einfachheit, die Kontraste ... dies alles schätze Irene sehr. Diesen Ort mit ihren Gästen zu teilen sowie eine „Basis“ für Bergsteiger und Wanderer bieten zu dürfen erfüllt sie. 

Das beliebteste Ziel der Bergsteiger auf der Oberaletschhütte ist das Aletschhorn. Um zwei Uhr nachts werden die Gipfelaspiranten geweckt. Wanderer hingegen dürfen ausschlafen. 

GUT ZU WISSEN

Essen / Trinken: von 7:00 – 8:00 Uhr reichhaltiges Frühstücksbuffet, Abendessen um 18:30 Uhr. Das Wasser in und um die Hütte ist KEIN Trinkwasser!

Waschgelegenheit / Toiletten: Die Toiletten sind außerhalb der Haupthütte. Keine Duschen, dafür einen Brunnen mit erfrischendem Bergwasser.

Pro Person stehen 2 Wolldecken und 1 Kopfkissen zur Verfügung, Hüttenschlafsack mitbringen wird empfohlen. Seidenschlafsack oder Duvet kann in der Hütte gemietet werden. Hüttenversorgung mit Helikopter.

Strom kommt aus Solar- und Windenergie, als Reserve dient ein Diesel-Aggregat. Bitte Taschenlampe mitnehmen – in der Nacht wird nicht alles beleuchtet.

In der Hütte gibt‘s keinen Mobil-Empfang. In der Umgebung sind SMS oder je nach Wetter manchmal sogar Telefongespräche möglich.

TOUREN UND HÜTTEN IN DER UMGEBUNG

Sommer
Gross Aletschorn (4.213 m, Hochtour, je nach Route 6 - 9 h), Klein Aletschhorn (3.750 m, einfache Hochtour, 4 - 5 h), Nesthorn (3.822 m, Hochtour, je nach Route 8 - 12 h), Sattelhorn (3.745 m, Hochtour, 4 - 5 h), Gross Fusshorn (3.627 m, Südwestgrat, 5 h), Südl. Wysshorn (3.481 m, alpine Kletterroute, meist 4 einige Stellen 5 UIAA), Fusshörner Überschreitung (sehr anspruchsvolle alpine Kletterei, 14 - 18 h)

Winter/Skitouren
Gross Aletschhorn (4.193 m, 6 - 8 h), Klein Aletschhorn (3.750 m, 4 - 4:30 h), Nesthorn (3.822 m, 6 - 7 h)

Anfahrt

Aus der Westschweiz
A9 Lausanne - Vevey bzw. Nordwestschweiz: A12 Bern - Vevey, A9 - Sierre, Hauptstrasse Sierre - Brig

Aus der Nordwest-Schweiz
A6 Bern - Thun - Spiez: Hauptstrasse Spiez - Kandersteg (Autoverlad Lötschbergtunnel) - Goppenstein - Gampel - Brig

Aus der Ost- und Zentralschweiz
Andermatt - Realp (ganzjährig Autoverlad Furka; im Sommer über Furka-Pass) - Oberwald - Brig

Aus dem Tessin
Im Sommer über Airolo - Nufenen-Pass - Ulrichen - Brig

Aus der Südschweiz
Centovalli/Italien (Mailand): Domodossola - Simplonpass - Brig

Aus Italien
Aosta, Mt. Blanc Tunnel: Aosta - Tunnel Grand Saint Bernard (im Sommer über den Pass) - Martigny: Autobahn A9 - Sierre: Hauptstrasse Sierre - Brig

Von Brig aus gelangen Sie über Naters nach Blatten. Auf die autofreie Belalp gelangen Sie mit der Luftseilbahn.

Parkplatz

In Blatten

Hütte • Wallis

Hollandiahütte (3.234 m)

Die hochalpin gelegene Hollandiahütte ist eine Berghütte des Schweizer Alpinen Clubs in den Berner Alpen im Kanton Wallis. Sie wird betreut von der Sektion Bern.  Die Hütte liegt auf 3.235 m Höhe, in der Lötschenlücke am Grossen Aletschfirn, einer herrlichen Bergwelt im Unesco-Weltnaturerbe. Man kann die Hütte im Sommer entweder vom Jungfraujoch (über Konkordiaplatz, 6 h), von Fafleralp im Lötschental über den Langgletscher (6 h) oder von der Anen- bzw. Konkordiahütte (jeweils 4 h) erreichen. Im Winter erfolgt der Zustieg vom Jungfraujoch (über Konkordiaplatz 3 - 4 h, über das Louwitor 3:30 - 4:30 h) oder von Blatten (7-8 h) aus. Da man im Gletschergebiet unterwegs ist, darf die entsprechende alpine Ausrüstung nicht fehlen.
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Finsteraarhornhütte ist eine Schutzhütte des Schweizer Alpenclubs SAC (Sektion Oberhasli) und liegt zentral über dem Fieschergletscher (Berner Alpen). Die 2003 neu errichtete Hütte ist eine moderne Holz-Stahl-Konstruktion mit Platz für rund 100 Gäste.    Die Architektonik und das Innendesign lassen einen fast die Bergwelt herum vergessen. Derweil sind es gerade diese, die die Besucher zur Finsteraarhorn locken: der Namensgeber, das Finsteraarhorn (4.274 m), thront mächtig über der Hütte. Dass sich die Gletscher auch in der Zentralschweiz zurückziehen, sieht man an dem mittlerweile großem Höhenabstand zwischen Hütte und dem Fieschergletscher. 
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Wenn man aus der Station Felskinn der Seilbahn Richtung Metro Alpin ins Freie tritt, kann man sich kaum vorstellen, dass in 1:15 h Gehzeit eine andere Welt existiert: die Welt der Viertausender, die von der Britanniahütte hautnah zu bewundern und auch zu besteigen sind. Sitzt man auf der Terrasse der Britanniahütte des SAC bekommt man von der Welt der Seilbahnen und ganz allgemein vom Leben im Tal nichts mit. Die Hütte liegt auf einer Scharte zwischen Klein Allalin und Hinter Allalin mit einer wunderbaren Aussicht auf 7 Viertausender: Im Norden sind die Weißmies und das Lagginhorn zu bewundern, im Westen ist es der Dom und die Lenzspitze. Und im Süden Strahlhorn, Rimpfischhorn und Allalinhorn sind zum Greifen nah.  Auch wenn die drei letztgenannten Gipfel dann doch nicht ganz so einfach zu erreichen sind, sondern eher lange Hochtouren darstellen, ist die Hütte aufgrund ihrer Möglichkeiten und des kurzen und einfachen Zustiegs bei Tagestouristen und Viertausendersammlern gleichermaßen beliebt. Sie ist eine der meistbesuchten Hütten in der Schweiz. Wer die Seilbahnen gänzlich meiden möchte, steigt von Saas-Almagell über einen markierten Weg oder vom Stausee Mattmark über den Glacier Trail in jeweils vier Stunden zur Hütte auf. Im Winter ist die Hütte über eine Pistenraupenspur vom Skigebiet Saas-Fee in nur 15 Minuten zu erreichen und sie ist zugleich Ausgangspunkt für die berühmte Haute Route in den Schweizer Alpen.
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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