Rifugio Boè

2.873 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis Oktober

Telefon

+39 0471 847303

Homepage

www.rifugioboe.it

Betreiber/In

Ludovico Vaia

Räumlichkeiten

Matratzenlager
69 Schlafplätze

Details

  • Handyempfang

Lage der Hütte

Die Boèhütte liegt inmitten der Sella-Hochfläche etwa 700 m nordwestlich der höchsten Erhebung der Sellagruppe, des Piz Boè (3.152 m) und unweit des Col Turond (2.927 m). Der Sattel, auf dem sich die Hütte befindet, bildet einen Übergang zwischen dem Mittagstal im Nordosten und dem Val Lasties im Südwesten. Nördlich der Hütte liegen der Sas de Mesdi (2978 m) und die Forcella d’Antersas (2.839 m). Sie gehört mit 2.873 m zu den höchstgelegenen Hütten in den Dolomiten.

GUT ZU WISSEN

Inmitten der Sella-Gruppe befindet sich auf einer weiten, kargen, einer Mondlandschaft ähnelnden Hochebene, die Boè-Hütte. Die Hütte wird vom Hüttenwirt und Bergführer Ludovico Vaia geführt. Es sind 69 Schlafplätze im Matratzenlager verfügbar.

Die Boèhütte liegt am Dolomiten-Höhenweg 2 und wird meistens in Kombination mit dem Piz Boè besucht. Im Winter liegt sie an einer beliebten Skitourenabfahrt durch das Mittagstal. Wie alle früh in den Dolomiten entstandenen Hütten wurde auch diese von einer DOAV-Sektion vor langer Zeit im Jahr 1898 erbaut. Sie wurde von der Sektion Bamberg als gemauertes Gebäude mit einer großen Terrasse in Auftrag gegeben und war als Bamberger Hütte auf dem Boè bekannt.

Nach ihrer Zerstörung im Lauf des Ersten Weltkriegs im Jahr 1921 ging sie zusammen mit anderen 13 Hütten des DOAV in die Hände der SAT über, die sie im Jahr 1924 erneut als Boè-Hütte zugänglich machte. In den darauffolgenden Jahren wurde die Hütte nach und nach durch Anbauten aus Mauer- oder Holzwerk erweitert.

TOUREN UND HÜTTEN IN DER UMGEBUNG

Sass Pordoi (Bergstation der Seilbahn, 2.950 m, 1 h), Pisciadùhütte (2.585 m, 2 h), Pordoijoch (2.239 m, 2:30 h), Franz-Kostner-Hütte (2.536 m, über den Piz Boè 2:30 bis 3 h), Rifugio Monte Pallidi, Pian de Schiavaneis (1.850 m) durch das Val Lasties (2 - 3 h), Grödner Joch (2.121 m, über die Pisciadùhütte 3:30 h), Kolfuschg (1.640 m, durch das Mittagstal 4 h)

Die nähesten Gipfelziele sind der Piz Boè (Capanna Fassa, 3.152 m, 1 h), Sass Pordoi (2.950 m, 1 h), Piz Miara (2.964 m, 1 h), Pisciadùspitze (2.985 m, 1:15 h)

Anfahrt

Über die Brenner-Autobahn A22 bis zur Ausfahrt Klausen-Grödnertal. Weiter durch das Grödnertal bis zum Sellajoch und zum Pordoijoch. Dann entweder die Seilbahn des Sass Pordoi nehmen und die Reststrecke über den Weg 627 zurücklegen oder den gesamten Weg 627 zur Boè-Hütte gehen.

Parkplatz

Talstation der Seilbahn des Sass Pordoi.

Hütte • Trentino-Südtirol

Kostnerhütte am Vallon (2.550 m)

Festgeklammert an die felsigen Hänge des Sella-Massivs am Fuße des Imposanten Piz da Lech ( Boeseekofel ), ist die Kostner-Schutzhütte ein Anziehungspunkt für eine Rast während Ihrer Sommerwanderungen in Alta Badia und Aufstiege an der Boèspitze.
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Trentino-Südtirol

Toni-Demetz-Hütte (2.685 m)

Eingebettet zwischen Langkofel (3.181 m) und Fünffingerspitze (2.996 m) – oberhalb des Sellajochs (2.179 m) – liegt die Toni-Demetz-Hütte (2.685 m) direkt bei der Bergstation der Gondelbahn. Somit ist sie für Wanderer, Bergsteiger und Kletterer mühelos zu erreichen. Die Hütte ist ein idealer Ausgangpunkt für Wanderer und hervorragende Startposition für Bergsteiger. Direkt hinter der Hütte wurde 2012 der erste Klettergarten in der Langkofelgruppe eröffnet. 24 Routen mit Einstieg neben der Hütte machen das Gebiet zu einem Traumausflug für Kletterfreaks. Zu den schönsten Wanderungen zählt die Langkofel-Umrundung, bei der man erst zur Langkofelhütte hinuntersteigt und über die Comici-Hütte wieder zum Sellajoch kommt (Gehzeit rund 5 h). Ähnlich lange dauert es, wenn man den Plattkofel umrundet. Auch hier marschiert man erst zur Langkofelhütte, dann weiter über den Friedrich-August-Weg.
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Trentino-Südtirol

Santnerpasshütte (2.734 m)

Die Santnerpasshütte (2.734 m) ist eine private Schutzhütte am Fuße der Rosengarten-Spitze in der Rosengarten/Catinaccio-Gruppe in den Dolomiten. Sie liegt im UNESCO-Weltnaturerbe Dolomiten im Naturpark Schlern-Rosengarten auf dem Gemeindegebiet von Tiers. Die 1956 errichtete und im Sommer bewirtschaftete Hütte hat ihren Platz am Santner Pass. Der Pass ist ein Übergang aus dem Eggen- in das Vajolet- und Fassatal. Die Hütte wurde in den letzen Jahren komplett saniert und hat seit Sommer 2019 wieder geöffnet. Im Winter spielt sich das meiste Leben unterhalb der Hütte im Familien-Skigebiet Carezza/Karerpass und im Dolomiti-Superski-Resort Vigo di Fassa ab. Im Sommer verlagert sich das Bergsport-Leben zu ihr herauf. Dann tummeln sich Bergsteiger, Kletterer und Wanderer auf Gipfeln wie Kessel Kogel, Vajoletspitze, Tschager und Tscheiner Spitze, im Vajolet Tal oder in Kletterrouten in der Rotwand, der Laurin Wand, der Rosengarten und Valbon Spitze. Sportliche Motive alleine sind nicht notwendig, um dem Rosengarten einen Besuch abzustatten. Schon die Anreise durch die umliegenden Dolomiten-Täler ist ein Erlebnis. Gäste beschenkt der Rosengarten mit atemberaubende Sonnen-Lichtspiele. Es zahlt sich auch aus nur zum Schauen und Staunen zu kommen. Trotz aller Schroffheit und Steilheit hat das Bergmassiv seine weichen und einladenden Seiten. Es gibt Zugänge, wie das Vajolet Tal, die Anstiege, vereinfacht durch Seilbahnen, für Familien und Kinder möglich machen. Die Begeisterung von Kindern für das Gebiet kann anhand der Sage vom Zwergenkönig Laurin, der im Kampf um die schöne Similde seinen Rosengarten in Stein und Fels verwandelte, entfacht werden. 
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

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