Elberfelder Hütte

2.346 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juli bis September

Anfang Juli bis Mitte September

Mobil

+43 664 11 09 380

Telefon

+43 4824 2545

Homepage

https://elberfelderhuette.com/

Betreiber/In

Herbert Mayerhofer

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
12 Zimmerbetten 44 Schlafplätze 5 Schlafplätze

Details

  • Winterraum
  • Dusche
  • Hunde erlaubt
  • Umweltgütesiegel

Lage der Hütte

Die Elberfelder Hütte (2.346 m) steht am Talschluss des Gössnitztales in der Schobergruppe. Das Nebental des Mölltales in Kärnten führt von Heiligenblut weg. Es liegt in der Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern. Das unbewohnte Gössnitztal gilt als eines der ursprünglichsten und am wenigsten durch den Menschen veränderten Täler der Ostalpen. Er erstreckt sich vom Gössnitzfall am Tal-Ausgang bis zur Hütte über eine Strecke von etwa neun Kilometern.

Die Hütte liegt in einer prachtvollen, hochalpinen Gipfel-Arena. Sie ist umgeben von etwa 30 Dreitausendern wie Roter Knopf, Böses Weibl, den Talleitenspitzen, den beiden Hornköpfen, Kristallkopf, Gössnitzkopf, etc. Die Elberfelder Hütte ist Etappenziel auf dem Wiener Höhenweg und liegt auf Wegen die alpine Grunderfahrungen und Konditionsstärke voraussetzen.

Kürzester Weg zur Hütte

Vom Nationalpark-Parkplatz Retschitzbrücke in Winkl (1.268 m), einem Ortsteil von Heiligenblut, marschiert man auf dem Elberfelderweg (Nr. 915 ) am Gössnitzfall, an Hochkaser Alm, Gössnitzklamm, Wirtsbauer Alm, Ochsner Hütte und Hinter-Holz-Alm vorbei durch das Gössnitztal zur Hütte.

Gehzeit: 4 – 5 h

Höhenmeter: 1.078 m

Alternative Routen:
Von Winkl über die drei Langtalseen (1.268 m, 6 h).

Leben auf der Hütte

Herbert Mayerhofer, staatlich geprüfter Berg- und Skiführer, kann die Hütte aufgrund ihrer Lage und ihres Klimas nur etwa zweieinhalb Monate bewirtschaften. In dieser Zeit bewirtet er und seine Familie zu der auch immer Sherpas gehören Gäste mit mit einheimischer und original nepalesischer Küche. 

Die Elberfelder Hütte ist gemütlich und verfügt über alle Annehmlichkeiten, die auf Touren durch die Schober- und Glocknergruppe notwendig sind. Es ist ein richtiges Schutzhaus, das nicht von der hochalpinen Umgebung und Natur ablenkt. In der Hütte kann man essen, trinken, sich waschen, schlafen und entweder die majestätische Stille des Talles zwischen den Gipfeln oder Herbert Mayrhofers zahllosen Geschichten aus den Bergen dieser Welt hören. 

Gut zu wissen

Gemütliche Stube, urige Bett- und Matratzenlager. Waschräume, Warmwasser-Duschen und Toiletten sind vorhanden, ein Trockenraum ebenso. Da die Hütte über ein eigenes kleines Wasserkraftwerk mit Energie versorgt wird, gibt es elektrisches Licht, die notwendige Heizungswärme und sogar warmes Wasser. Außerdem klärt eine Abwasser-Reinigungsanlage das anfallende Schmutzwasser.

Die Hütte per Hubschrauber versorgt. Der Handy-Empfang hängt vom jeweiligen Anbieter ab. Barzahlung. Übernachtungen mit Hunden sind mit dem Hüttenwirt vorab zu klären. 

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Lienzer Hütte (1.977 m), die in 3 Stunden Gehzeit über die Gössnitzscharte zu erreichen ist. Weiters: Adolf-Nossberger-Hütte (2.488 m, über Klammer- oder Hornscharte; 3:45 h); Glorer Hütte (2.642 m, über Kesselkees-Scharte; 4:30 h) und Hochschoberhütte (2.322 m, 6 h);

Gipfel und Touren: Kreuzkopf (3.103 m, 2:30 h); Böses Weibl (3.121 m, 3 h); Gössnitzkopf (3.096 m, 3 h);  Klammerköpfe (3.168 m, 3 h); Roter Knopf (3.281 m, 3:30 h); Hornkopf (3.251 m, 3:45 h); Glödis (3.206 m, 5:30 h) - alles mittelschwere bis schwere Berg- und Hochtouren! Weiters: Wiener Höhenweg (5 Tagesetappen mit jeweile 4 bis 6 Stunden Netto-Gehzeit mit alpinistisch anspruchsvollen Passagen). 

Anfahrt

Heiligenblut am Fuße des Großglockners ist aus Norden (Salzburg) und dem Süden (Kärnten, Osttirol) über die B107, die Großglockner Straße, zu erreichen. Südlich von Zell am See geht es bei Bruck an der Glocknerstraße von der B311, der Pinzgauer Straße, auf die Großglockner und anschließend auf der im Winter gesperrten, mautpflichtigen Großglockner Hochalpenstraße, nach Heiligenblut. 

Aus Kärnten und auf der A10, Tauern-Autobahn, geht es bis zum Knoten Spittal und von dort entweder auf der B100, der Drautal Straße, bis Lienz oder auf der B106, der Mölltal Straße, bis Winklern. Aus Lienz auf der B107 über Iselsberg und Winklern nach Heiligenblut. Dort in der ersten Kehre im Ort in den Ortsteil Winkl abzweigen. 

Parkplatz

Parkgarage Heiligenblut (im Sommer kostenpflichtig); Nationalpark-Parkplatz Retschitzbrücke, Ortsteil Winkl. 

Öffentliche Verkehrsmittel

Heiligenblut Winkl, Ausgangspunkt um durch das Gössnitztal zur Elberfelder Hütte aufzusteigen, ist mit dem Postbus Nr. 5002 vom Bahnhof Lienz - 60 Minuten Fahrzeit - zu erreichen. Mit dieser Linie fährt man bis zum Hotel Heiligenblut. Nach Lienz kommt man mit der S-Bahn vom Bahnknotenpunkt Spittal an der Drau nach ebenso einer Stunde Fahrzeit.

Der Ort liegt im Nationalpark Hohe Tauern ist auf sanfte Mobilität ausgerichtet. Das Gössnitztal und viele weitere Orte im oberen Mölltal sind mit dem Nationalpark Wandertaxi zu erreichen. 

Der Bahnhof Dölsach, kurz vor Lienz im Drautal, ist eine Ausstiegsmöglichkeit. Von diesem Bahnhof bis zur nächsten Haltestelle des 5002-Busses ist ein Stück zu Fuß zurückzulegen. Lienz ist darüber hinaus mit Regionalzügen aus Brixen und dem Südtiroler Pustertal zu erreichen. Von Innsbruck ist die Osttiroler Stadt mit dem Überlandbus 960X, der von den Ötztaler Verkehrsbetrieben geführt wird, erreichbar. 

 

Die Hugo-Gerbers-Hütte (2.347 m) steht in der südwestlichen Kreuzeckgruppe über dem Oberdrautal in Kärnten. Sie punktet mit Abgeschiedenheit sowie einem fantastischen Ausblick auf die Gailtaler und Karnischen Alpen. Die über 100 Jahre alte Hütte liegt am Kreuzeck-Höhenweg. Das Schutzhaus befindet sich weitestgehend im Original-Zustand. Das hat auch damit zu tun, dass die Kreuzeck-Gruppe, eine Untergruppe der Hohen Tauern, ursprünglicher und weniger erschlossen als die Tauern-Geschwister bleiben durfte. Die Gruppe wird auch gerne als "vergessenes Paradies" oder "Imperium der Stille" tituliert. Alle Gipfel der Gruppe bleiben unter der 3.000-Meter-Marke. Wenige Schutzhütten, zahllose kleine Bergseen und weite Wege charakterisieren die Gruppe, womit sie eine richtige Trekking- und Backcountry-Region ist Die Hütte ist Ziel von konditionsstarken Wanderern, von Schneeschuh-Gehern und eventuell von Skibergsteigern auf ihren Touren zu Scharnik und Hochkreuz. Tagesausflügler wie Familien mit Kindern kommen auch von der Weneberger Alm herauf. Sie alle verbindet die Freude an alpinen Wegen abseits viel begangener Trampelpfade.
Geöffnet
Jul - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Salzburg

Niedersachsenhaus (2.471 m)

Das Niedersachsenhaus (2.471 m) sitzt, im wahrsten Sinne des Wortes, auf der Riffelscharte, direkt zwischen Gasteiner- und Raurisertal im Salzburger Teil der Goldberggruppe. Dessen exponierte Lage beschenkt Besucher mit einem grandiosen alpinen Rundumblick. Wanderer und Bergsteiger können auf der Hütte ihren Blick, willkürlich beginnend beim Sonnblick über Hocharn, Ritterkopf, Steinernes Meer, weiter zum Tennengebirge über den Dachstein bis zum Schareck, richtig schweifen lassen. Alpinisten, deren Leidenschaft auch Gipfelraten und -erkennen ist, werden ihre Freude auf der Hütte haben. Zugestiegen wird entweder vom mondäneren Bad Gastein/Sportgastein oder vom urtümlicheren, stilleren Kolm Saigurn. Beide Zustiegsseiten haben ihre Reize und sind für erwachsene Bergliebhaber und junge, nachwachsende Bergfans attraktiv. Seit 2017 wird die Hütte von Hermann Maislinger bewirtschaftet.
Geöffnet
Jul - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Neue Thüringer Hütte (2.240 m) ist eine geräumige und bewirtschaftete Hütte in der Venedigergruppe in Salzburg. Sie liegt über dem Habachtal im Naturpark Hohe Tauern und ist für Wanderer ebenso geeignet wie für Hochtourengeher und alpine Kletterer. Das Habachtal, auch Tal der Smaragde genannt, eignet sich neben Bergwanderungen auf den Hausberg Larmkogel mit Ausblick auf den Großglockner vor allem für Gletschertouren auf den Habachkee. Kinder sind auf der Hütte ebenfalls willkommen, allerdings ist aufgrund des schroffen Geländes Vorsicht geboten.
Geöffnet
Jul - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

Bergwelten entdecken