
Die 5 wichtigsten Wetterregeln in den Bergen
Foto: Jan Richard Heinicke
von Andreas Jäger
Auf Bergtour sollte man das Wetter eigentlich immer im Auge behalten, denn gerade im Hochsommer kann es zu schnellen Wetterumschwüngen kommen. Doch oft sind die Anzeichen eines Gewitters vorhersehbar, wenn man sie nur kennt. Diese 5 Wetterregeln solltet ihr kennen.
1. Aufquellende Wolkentürme

Manchmal kann es ganz schnell gehen. Innerhalb weniger Minuten entsteht aus harmlosen Wolkenfetzen ein Wolkenturm, der sich zu einem krachenden Gewitter auswachsen kann. Nun braucht es einen Plan B. Wo kann ich mich zur Not unterstellen? Ein sicheres Ziel sollte innerhalb einer halben Stunde erreichbar sein.
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Als Wanderer in ein Gewitter zu geraten, gehört zu den denkbar ungünstigsten Szenarien am Berg. Wir verraten euch, was im Ernstfall zu tun ist – und was es zu vermeiden gilt.

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2. Ringe um Sonne oder Mond

Kreisrunde Halos um Sonne oder Mond verkünden einen Wetterumschwung in den nächsten 24 Stunden. Es handelt sich um eine dünne Schicht hoher Eiswolken, die dem Schlechtwetter vorauseilen. Eine schnelle Tour geht sich meistens noch aus.
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Halos – helle Ringe um Sonne oder Mond – sind wichtige Wetterzeichen am Berg, denn sie prophezeien einen Wetterumschwung.

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3. Berg mit Hut

„Trägt der Dachstein einen Hut, wird das Wetter wieder gut.“ Diese Wetterregel, am Beispiel des Gebirgsstocks in der Obersteiermark, kennt man für viele Hausberge in den Alpen – und sie ist sehr vertrauenswürdig. Es können sich keine gefährlichen Wolkentürme auswachsen.
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Meteorologe Andreas Jäger geht populären Wetterregeln nach und prüft sie auf ihren Wahrheitsgehalt. Dieses Mal lautet die Frage: Was will uns ein Berg sagen, wenn er einen Wolkenhut trägt?

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4. Kondensstreifen

Wolkenstreifen von Düsentriebwerken verraten sehr viel über das Wetter. Wenn Kondensstreifen am Himmel stehen bleiben und vielleicht sogar breiter werden, kommt ein Wetterumschwung. Lösen sie sich jedoch rasch auf und bilden sich hinter dem Flugzeug nur zaghaft, bleibt das Wetter schön.
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Fast immer stehen irgendwo Kondensstreifen von Düsenflugzeugen am Himmel. Für uns am Boden Gebliebene sind sie nicht ganz nutzlos – haben sie doch unsere Möglichkeiten der „optischen Wettervorhersage“ um ein Instrument erweitert. Meteorologe Andreas Jäger verrät uns, wie man sie richtig deutet.

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5. Regenbogen

Hier kommt es auf die Uhrzeit an. Ein Regenbogen in der Früh ist ein schlechtes Zeichen. Der Regenschauer befindet sich im Westen und zieht mit dem Schlechtwetter auf den Beobachter zu. Ein Regenbogen am Abend ist dagegen ein gutes Wetterzeichen. Die Schauer ziehen nach Osten ab.
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Meteorologe Andreas Jäger geht populären Wetterregeln nach und prüft sie auf ihren Wahrheitsgehalt. Dieses Mal geht es um ein schönes aber auch sehr kurzlebiges Phänomen: den Regenbogen. Was verrät er uns über das kommende Wetter?

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