Gewitter Berge Dolomiten Blitz

Gewitter am Berg: Warnzeichen erkennen und richtig reagieren

Sicherheit & Know How
9 Min.
21.07.2026

Foto: AdobeStock / EKH Pictures

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In den Bergen von einem Gewitter überrascht zu werden, kann lebensgefährlich sein. Hier erfährst du, wie man Gewitter anhand von Wolkenformationen frühzeitig erkennt und was zu tun ist, wenn man beim Wandern doch einmal in ein Unwetter gerät.

Wie erkenne ich, dass ein Gewitter droht?

Der erste Schritt sollte immer schon vor der geplanten Bergtour erfolgen, indem man sich fragt: Wie wird das Wetter? Die Vorhersagen von Wetter-Apps oder Wetter-Websites solltest du aber immer mit Vorsicht genießen. ServusTV-Meteorologe Roman Viehhauser erklärt, warum: „Das sind meist automatisierte Prognosen, die nie von einem echten Meteorologen oder einer Meteorologin überprüft worden sind. Vor allem in den Bergen, wo sich das Wetter schnell ändert, versagen diese Vorhersagen häufig.“

Folgende Tipps zur frühzeitigen Erkennung einer Gewitterbildung hat der Wetter-Fachmann parat:

1. Nutze Wetterradare statt Wettervorhersagen

Eine gute Alternative zu Wettervorhersagen sind laut Roman Viehhauser Wetterradare: „Wenn man in den Bergen Empfang hat, lohnt sich auf jeden Fall ein Blick auf ein Wetterradar.“ Dort siehst du den Ist-Zustand des aktuellen Wetters und kannst auf einer Karte sehen, wie sich Regen- oder Gewitterfelder bewegen. Einige beliebte Wetteranbieter dafür sind zum Beispiel:

Wichtig: Bei Gewitterneigung sollte man Touren mit früher Rückkehr (idealerweise bis Mittag) oder mit Abbruchmöglichkeit wählen. Auf lange Touren mit Seilversicherung über ausgesetzte Grate oder auf exponierte Gipfel sollte man auf jeden Fall verzichten. Bei klarer Gewittergefahr bedarf es keiner weiteren Abwägung mehr – auch wenn es schwerfällt: Die Tour muss verschoben oder abgebrochen werden.

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2. Achte auf bestimmte Wolkenformationen

Vorboten: Castellanus-Wolken

Ein erster Hinweis auf ein Gewitter am Nachmittag sind die sogenannten Castellanus-Wolken am Vormittag. ServusTV-Meteorologe Roman Viehhauser vergleicht die Form dieser Wolken mit einer Burgmauer: „Castellanus-Wolken wachsen wie kleine Türmchen in den Himmel und sehen aus wie die Zinnen einer Burgmauer.“

Wer vormittags schon Castellanus-Wolken am Himmel erkennt, sollte nur kurze Touren planen oder eine Hütte in der Nähe haben. Denn die Wolken deuten auf eine instabile Atmosphäre und eine hohe Wahrscheinlichkeit für Gewitter am Nachmittag hin.

Hohe Gefahr: Ambossförmige Wolkentürme

Auch Gewitter fangen klein an. Man sollte auf kleine Wolkenfetzen in niedriger Höhe bis etwa 2.000 Meter achten. Gefährlich wird es, wenn aus diesen Wolkenfetzen größere, bauschige Wolken wachsen und sich zusehends auftürmen. Dann steigt warme, feuchte Luft ungehindert auf, gewinnt durch die Wolkenbildung noch mehr Energie und es geht noch schneller nach oben – im Extremfall bis zu 100 Meter pro Sekunde. So wächst ein Riese heran: die Cumulonimbus-Wolke, ein Gewitterturm, der bis zu 13.000 Meter in die Höhe reichen kann.

Meteorologe Roman Viehhauser gibt den Tipp: „Beim Wandern und auf Touren sollte man den Himmel immer im Blick behalten. Wenn Wolkentürme schnell anwachsen, dauert es meist nicht lange, bis ein Gewitter aufzieht.“

Ein unmittelbar bevorstehendes Gewitter erkennt man dann an der Ambossform der Wolken. „Aber Achtung: Im Gebirge sieht man wegen der umliegenden Berggipfel häufig nur den oberen Teil einer solchen Wolke“, gibt Roman Viehhauser zu bedenken. Der obere Teil einer Ambosswolke, der sogenannte „Eisschirm“, ist als ausgefranste, relativ strukturlose Wolke am Himmel erkennbar. „Wenn man diesen Eisschirm sehen kann, ziehen in unmittelbarer Umgebung Gewitter auf“, so Roman Viehhauser. „Dann heißt es: möglichst schnell eine Hütte oder Schutz aufsuchen!“

Hier findest du eine Übersicht der wichtigsten Wolkenarten, die fürs Wandern wichtig sind.

3. Weitere Anzeichen

Neben den genannten Wolkenformationen können böig auffrischender Wind und elektrische Ladungen in der Luft (Surren und sich plötzlich aufstellende Haare) auf ein unmittelbar bevorstehendes Gewitter hindeuten.


Überblick: Die wichtigsten Warnzeichen für ein Gewitter

  • Castellanus-Wolken am Vormittag

  • schnell wachsende Wolkentürme

  • ambossförmige Wolken

  • Donnergrollen in der Ferne

  • böig auffrischender Wind

  • elektrische Ladung in der Luft


Wie ermittle ich die Entfernung eines Gewitters?

Die Kilometer-Distanz zu einem Gewitter lässt sich berechnen, indem man die verstrichenen Sekunden zwischen Blitz und Donner durch drei dividiert. Beispiel: Beträgt die Zeitspanne zwischen Blitz und Donner fünfzehn Sekunden, ist das Gewitterzentrum nur noch rund fünf Kilometer entfernt.


Ab wann wird ein Gewitter gefährlich?

Wenn zwischen dem Aufleuchten des Blitzes und dem Hören des Donners 30 Sekunden oder weniger vergehen, ist das Gewitter nur noch rund zehn Kilometer entfernt. Bei dieser Distanz können bereits Blitze in deiner unmittelbaren Umgebung einschlagen. Ab fünf Kilometern Entfernung wird es wirklich gefährlich und du solltest, wenn möglich, die Gefahrenzone verlassen. Vergehen zwischen Blitz und Donner nur mehr zehn Sekunden ist das Gewitter nur noch rund drei Kilometer entfernt und du solltest dringend Deckung suchen (siehe nächstes Kapitel).


Was tun, wenn ich am Berg in ein Gewitter gerate?

Das Wichtigste:

  • Wer am Berg von einem Gewitter überrascht wird, sollte wegen der Blitzgefahr exponierte Stellen meiden. Ausgesetzte Flächen, Gipfel und Grate gilt es umgehend zu verlassen.

  • Wer auf einem Klettersteig unterwegs ist, sollte unbedingt den nächstmöglichen Ausstieg nehmen! Die Stahlseilsicherung ist ein Blitzmagnet.

  • „Buchen sollst du suchen, Eichen sollst du weichen?“ Diese Bauernweisheit ist falsch. Jeder Baum stellt eine potenzielle Gefahr bei Gewittern dar und sollte gemieden werden.

  • Vergiss nicht deinen Regenschutz anzulegen, da es bei Starkregen schnell zu einer Durchnässung und Unterkühlung kommen kann.

Berg & Freizeit

Die 5 wichtigsten Wetterregeln in den Bergen

Auf Bergtour sollte man das Wetter eigentlich immer im Auge behalten, denn gerade im Hochsommer kann es zu schnellen Wetterumschwüngen kommen. Doch oft sind die Anzeichen eines Gewitters vorhersehbar, wenn man sie nur kennt. Diese 5 Wetterregeln solltet ihr kennen.

Wissenswertes

1 Min.

Gewitter überstehen: So geht's richtig

Im Fall eines Gewitters im Gebirge bieten geschlossene Gebäude wie Schutzhütten und Biwakschachteln den besten Schutz, sofern ein rechtzeitiger Abstieg ins Tal nicht mehr möglich ist.

Höhlen können bei Gewitter auch Schutz bieten, allerdings nur, wenn sie groß genug sind. Als Richtwert gilt: Die Höhle sollte in alle Richtungen mindestens eine halbe Körperlänge Spielraum bieten.

Ist kein Unterschlupf zu finden, gilt Folgendes:

  • Eine möglichst freie Fläche, etwa eine Almwiese oder ein Feld, aufsuchen und (idealerweise in einer kleinen Mulde) auf einer isolierenden Unterlage – beispielsweise einem Rucksack oder Kletterseil – in Hockstellung gehen.

  • Regenjacke anziehen, da man bei völliger Durchnässung schnell auskühlen kann.

  • Die Beine werden angezogen und eng beieinander gehalten, um eine mögliche Schrittspannung zu vermeiden.

  • In dieser Kauerstellung warten, bis das Gewitter vorübergezogen ist.

Befindest du dich in einer Mehrseillänge oder einem Klettersteig:

  • In der Wand ist die Frage, wo man „überrascht“ wird und wie nahe das Gewitter schon ist: Im unteren Drittel ist Abseilen meist die richtige Entscheidung (wenn man damit schnell ist). Führt der Ausstieg oder der Abstieg über eine ausgesetzten Grat oder eine Rinne, ist Weiterklettern oft die schlechtere Idee: Grate und Gipfel sind blitztechnisch am gefährlichsten und Abstiegsrinnen werden bei Starkregen zu Wasserfällen mit Steinschlag. Klassische Sommer-Wärmegewitter ziehen zudem relativ schnell durch (30 bis 60 Minuten) – in einem geschützten Stand abzuwarten, ist oft besser als Hektik in der Wand.  

  • Suche einen sicheren Standplatz, wobei auch der nicht zu exponiert sein sollte. Zudem sollte man darauf achten, dass keine Metallteile (etwa Leitern) in der Nähe sind.

  • Kauere oder setz dich auf Rucksack oder Seilbund und halte die Beine eng zusammen. Halte wenn möglich auch ein paar Meter Abstand zum Partner.

Vorsicht bei Starkregen

Gewitter sind oft mit Starkregen verbunden. In kurzer Zeit können dadurch in Felswänden gefährliche Sturzbäche entstehen, die Steinschlag auslösen. Zudem besteht bei Starkregen die Gefahr, dass man völlig durchnässt und stark auskühlt. Findet man einen geschützten Platz, ist es meist besser, das Gewitter dort im Trockenen auszusitzen, als möglichst schnell aber schutzlos zum Ausstieg zu klettern oder ins Tal abzusteigen.

Findet man keinerlei Unterschlupf, ist es ganz wichtig, die Regenjacke anzulegen (und eventuell in den Biwaksack zu schlüpfen), bevor das Gewitter loslegt – da Kälte und Unterkühlung ebenfalls sehr gefährlich werden können.

Soll ich einen Notruf absetzen?

Wenn du es für nötig hältst, solltest du einen alpinen Notruf absetzen. Aber denke daran, dass der Hubschrauber bei Gewitter nicht fliegt. Eine Stunde muss man also auf jeden Fall ohne Hilfe durchhalten.

Video: Verhalten bei Gewitter im Gebirge

Peter Plattner und Walter Würtl, Sicherheitsexperten des Alpenvereins, erklären im Video noch einmal das richtige Verhalten bei einem Gewitter im Gebirge.


Wärme- und Frontgewitter: Abwarten oder abbrechen?

Für Bergsteigerinnen und Bergsteiger ist es essenziell zu erkennen, ob man es mit einem Wärmegewitter oder einem Frontgewitter zu tun hat.

  • Ein Frontgewitter tritt mit einer Kaltfront (eventuell mit Wettersturz) auf. Es hat meist eine eindeutige Zugbahn, ist großflächig und gut vorhersagbar, was den Überraschungseffekt mindert.

  • Das Wärmegewitter tritt unberechenbarer und hauptsächlich in den Sommermonaten während Schönwetterphasen auf. Je wärmer es ist, desto mehr Wasserdampf befindet sich in der Luft, und umso leichter können sich Wärmegewitter entwickeln. Klassische Sommer-Wärmegewitter sind nach spätestens 60 Minuten vorbei.

Bergführer Herbert Raffalt kennt beide Situationen von unzähligen Touren und hat folgende Empfehlung: „Bei einem thermischen Wärmegewitter stelle ich mich unter und warte ab, bei einem Frontengewitter breche ich die Tour ab.“ Aus gutem Grund: Frontengewitter sind erst der Anfang einer nachhaltigeren Wetterverschlechterung, da sie eine Kaltfront mit Regen und Kälte im Schlepptau haben. Wärmegewitter sind etwas „harmloser“: Sie sind kleinräumiger und nach dem Gewitter wird das Wetter oft wieder ruhig.


Bergwelten-Podcast: Spielt das Wetter in den Bergen verrückt?

Unwetterereignisse wie das zerstörerische Gewitter Ende Juni 2025 im Tiroler Gschnitztal erwecken den Eindruck, dass das Bergwetter immer unberechenbarer und extremer wird. Ist das eine subjektive Wahrnehmung oder kann man tatsächlich Veränderungen nachweisen? Und was bedeuten sie für den Bergsport der Zukunft? Wir sind diesen Fragen im Bergwelten-Podcast gemeinsam mit dem ServusTV-Chefmeteorologen Sebastian Weber und dem Atmosphärenforscher Georg Mayr von der Uni Innsbruck nachgegangen.


FAQ: Gewitter am Berg

Wie erkenne ich ein Gewitter frühzeitig?

Achte auf Wetterradare statt nur auf Wetterprognosen, beobachte den Himmel und erkenne typische Vorboten wie Castellanus-Wolken, schnell wachsende Wolkentürme oder ambossförmige Gewitterwolken.

Welche Wolken kündigen ein Gewitter an?

Vor allem sogenannte Castellanus-Wolken am Vormittag gelten als Hinweis auf eine instabile Atmosphäre und mögliche Nachmittagsgewitter. Sie haben die Form kleiner Türmchen. Besonders alarmierend sind schnell anwachsende Wolkentürme und ambossförmige Cumulonimbus-Wolken.

Welche weiteren Warnzeichen gibt es?

Neben auffälligen Wolken können Donnergrollen, böig auffrischender Wind, ein Surren in der Luft oder plötzlich zu Berge stehende Haare auf ein nahendes Gewitter hinweisen.

Wie berechne ich die Entfernung eines Gewitters?

Die Sekunden zwischen Blitz und Donner werden durch drei geteilt. Beispiel: 15 Sekunden entsprechen etwa 5 Kilometern Entfernung zum Gewitterzentrum.

Ab welcher Distanz wird ein Gewitter gefährlich?

Wenn zwischen Blitz und Donner 30 Sekunden oder weniger liegen, ist das Gewitter bereits nahe genug, dass Blitze in der Umgebung einschlagen können (rund zehn Kilometer). Bei weniger als fünf Kilometern Entfernung wird die Situation besonders gefährlich.

Was sollte ich tun, wenn ich am Berg von einem Gewitter überrascht werde?

Exponierte Stellen wie Gipfel, Grate, Klettersteige und freie Geländekuppen sofort verlassen und möglichst schnell Schutz suchen.

Sind Bäume ein sicherer Schutz bei Gewitter?

Nein. Einzelne Bäume stellen ein hohes Blitzrisiko dar. Die bekannte Bauernregel mit den Buchen („Buchen sollst du suchen“) ist irreführend – grundsätzlich sollten alle Bäume gemieden werden.

Wo finde ich im Gebirge den besten Schutz?

Geschlossene Hütten, Gebäude oder Biwakschachteln bieten den besten Schutz. Auch ausreichend große Höhlen können geeignet sein, solange genügend Abstand zu den Wänden besteht.

Was mache ich, wenn es keinen Unterschlupf gibt?

Eine möglichst freie Fläche aufsuchen, idealerweise eine Mulde. Auf eine isolierende Unterlage (z. B. Rucksack oder Seil) hocken und die Beine eng anziehen, um die Gefahr durch Schrittspannung zu reduzieren. Unbedingt zuvor den Regenschutz anlegen!

Welche Gefahren bringt Starkregen mit sich?

Starkregen kann Sturzbäche und Steinschlag auslösen. Außerdem drohen Auskühlung und Orientierungsverlust. Oft ist es sicherer, das Gewitter an einem geschützten und trockenen Ort auszusitzen.

Wann soll ich versuchen, eine Mehrseillänge oder einen Klettersteig noch zu verlassen, und wann eher nicht mehr?

In der Wand ist die Frage, wo man „überrascht“ wird und wie nahe das Gewitter schon ist: Im unteren Drittel ist Abseilen meist noch eine gute Entscheidung. Führt der Ausstieg oder der Abstieg über eine ausgesetzten Grat oder eine Rinne, ist Weiterklettern oft die schlechtere Idee: Grate und Gipfel sind blitztechnisch am gefährlichsten und Abstiegsrinnen können bei Starkregen zu Wasserfällen mit Steinschlag werden. Klassische Sommer-Wärmegewitter ziehen relativ schnell durch (30 bis 60 Minuten) – in einem geschützten Stand abzuwarten, ist oft besser als Hektik in der Wand.  

Was mache ich, wenn ich als Kletterer nicht mehr rechtzeitig aus der Mehrseillänge wegkomme?

In dem Fall suchst du einen sicheren Standplatz, wobei auch der nicht zu exponiert sein sollte. Zudem sollte man darauf achten, dass keine Metallteile (etwa Leitern) in der Nähe sind. Kauere oder setz dich auf Rucksack oder Seilbund und halte die Beine eng zusammen. Halte wenn möglich auch ein paar Meter Abstand zum Partner. Ganz wichtig auch: Bevor das Gewitter loslegt, Regenjacke anlegen (und eventuell in den Biwaksack schlüpfen) – da Kälte und Unterkühlung ebenfalls sehr gefährlich werden können.

Was ist der Unterschied zwischen Wärme- und Frontgewittern?

Wärmegewitter entstehen meist an heißen Sommertagen, sind kleinräumiger und ziehen oft rasch vorüber. Frontgewitter begleiten Kaltfronten, sind großflächiger und kündigen häufig eine nachhaltige Wetterverschlechterung an.

Sollte ich bei Gewittergefahr die Tour abbrechen?

Ja. Bei klar erkennbarer Gewittergefahr sollten exponierte Touren verschoben oder abgebrochen werden. Besonders lange Touren über Grate oder auf Gipfel sind dann zu vermeiden.

Welche Wetter-Apps oder Tools sind für die Tourenplanung sinnvoll?

Sinnvoll sind neben vertrauenswürdigen Wetterseiten insbesondere Wetterradare, etwa von WetterOnline oder Windy, da sie die aktuelle Wetterentwicklung zeigen.


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