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Hütten

August: 6 Hütten-Tipps der Redaktion

• 11. August 2022
2 Min. Lesezeit

Der Hütten-Sommer ist im vollen Gang. Um euch die Wahl eures nächsten Ausflugszieles zu erleichtern, stellen wir wieder einige unserer aktuellen Favoriten zum Einkehren vor!

Die Gjaid Alm liegt auf dem Hochplateau des Dachstein-Massivs
Foto: Julius Hirtzenberger/ Bergwelten
Die Gjaid Alm liegt auf dem Hochplateau des Dachstein-Massivs
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Karl-Ludwig-Haus, 1.804 m

Steiermark/ Rax-Schneeberg-Gruppe

Das Karl Ludwig Haus steht auf 1.800 m auf der Rax, einem abwechslungsreichen Massiv der Rax-Schneeberg-Gruppe an der Grenze zwischen Niederösterreich und der Steiermark. Hinter dem Haus wölbt sich die Heukuppe, die höchste Erhebung der Rax, auf. Sie ist ein Gipfel ohne Kreuz. Stattdessen steht dort ein Heldenstein zum Gedenken an die in den beiden Weltkriegen gefallenen Mitglieder des Österreichischen Touristenklubs. Die Rax ist eine Hochfläche, die sich über 34 Quadratkilometer erstreckt und von unzähligen Gräben und Tälern durchzogen ist.Das Haus ist voll bio-zertifiziert. Eine Besonderheit, nicht nur unter den Hütten der Rax-Schneeberg-Region. Alle Speisen sind zu 100 Prozent biologisch. Das wird mehrmals pro Saison geprüft. Bio erstreckt sich auch auf die Lieferanten. Alle Nahrungsmittel am Karl-Ludwig-Haus sind Gentechnik-frei, ohne Einsatz von Kunstdünger erzeugt und deren Produzenten erhalten einen fairen Preis für Produkte. Ein für Vegetarier und Veganer geeignetes Berghaus. Das Karl-Ludwig-Haus ist sommers wie winters ein attraktives Ziel. Nicht nur wegen des kurzen Zustiegs vom Preiner Gscheid. Das Haus steht so, dass Gäste uneingeschränkte Sicht Richtung Süden weit in das Steirische hinein haben, Sonnentage nahezu endlos Licht bescheren und die gastronomische Qualität sehr hoch ist. Eltern, die mir ihren Kindern eine erste richtige Bergtour machen wollen, sollten das Haus als Ziel wählen. Das Haus ist je nach Wetter bis Mitte/Ende November geöffnet.
Geöffnet
Apr - Nov
Verpflegung
Bewirtschaftet

Die Rax ist besonders für Wienerinnen und Wiener gut erreichbar, aber eigentlich für alle Bergfexe einen Ausflug wert: ein herrliches Wandergebiet an der Grenze von Niederösterreich und der Steiermark. Auf der steirischen Seite (am schnellsten vom Preiner Gscheid zu erreichen) liegt das aussichtsreiche Karl-Ludwig-Haus und dort gibt es den besten Kaiserschmarrn aller Zeiten – zumindest, wenn man Bergwelten Magazin-Chefredakteurin Katharina Lehner glaubt.

Gjaid Alm, 1.738 m

Oberösterreich/ Dachsteingebirge

Die Gjaid Alm liegt auf dem Hochplateau des Dachstein-Massivs, umgeben von Latschenhainen und einer spektakulären Bergkulisse. Immer schon war sie auch für ihre außergewöhnliche Gastfreundschaft und Kulinarik beliebt – diesem Anspruch fühlt sich auch der neue Pächter Bernhard Huemer verpflichtet.

Julius Payer Hütte, 3.029 m

Trentino-Südtirol/ Ortler-Alpen

 „Die pickt einfach so schön exponiert auf dem Ortler, dass man glaubt, man ist bei Harry Potter“ – so das Urteil von Bergwelten-Online-Redakteur Daniel Kubera. Er nutzte die Hütte unlängst als Stützpunkt für eine Besteigung des höchsten Bergs Südtirols. Für einen grandiosen Ausblick auf das Obervinschgau sowie die Bergketten der Nachbarländer Schweiz und Österreich reicht es aber auch nur auf die Hüttenterrasse zu gehen.

Lamsenjochhütte, 1.953 m

Tirol/ Karwendel

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Inmitten des Alpenparks Karwendel kann die Lage nur spektakulär sein. Die steilen Wände der namensgebenden Lamsenjochspitze lassen diese Hütte aber noch abenteuerlicher wirken. Auf der über 100 Jahre alten Hütte kann man seine Speicher mit herzhaften Tiroler Schmankerln wieder auffüllen – auf den zahlreichen Wander- und Kletterrouten in der Umgebung lassen sich die Kalorien im Nu wieder vernichten.

Heinrich-Schwaiger-Haus, 2.802 m

Salzburg/ Glocknergruppe

Die Panoramaterrasse mit Blick über den Stausee Mooserboden ist fast schon unverschämt schön platziert. Warum sich ein Besuch der hoch über Kaprun auf der Salzburger Seite der Hohen Tauern gelegenen Hütte noch lohnt: Es wird sehr gschmackig und mit lokalen Zutaten gekocht.

Sattelbergalm, 1.637 m

Tirol/ Stubaier Alpen

Kurz vor der Grenze zu Italien, in Gries am Brenner im Nordtiroler Wipptal, ist auf 1.637 m die Sattelbergalm angesiedelt. Mehrere urige Häuschen liegen idyllisch auf einem schönen Plateau am Fuße des Sattelbergs (2.115 m) und geben den Blick auf die bereits zu Italien gehörenden Ausläufer der Tuxer Alpen wie den Kraxentrager (2.999 m) und den Wolfendorn (2.776 m) sowie auf Nordtiroler Seite auf den Padauner Kogel (2.066 m) oder das Nösslach- und Eggerjoch (2.231 m bzw. 2.133 m) in den Stubaier Alpen frei.Rund um die Sattelbergalm gab es früher Skibetrieb. Seit der eingestellt wurde, hat sich die aus viel Holz bestehende Hütte erst recht zu einem beliebten Treffpunkt von Skitourengehern und Rodlern im Winter, Bikern und Wanderern im Sommer entwickelt. Dank der alten Pisten zur Alm und weiter auf den Sattelberg – ein Streifen wird sogar regelmäßig präpariert – und der stets relativ sicheren Verhältnisse, herrschen in diesem Gebiet für Anfänger genauso wie für Sportler, die (vielleicht sogar abends) eine schnelle Trainingsrunde absolvieren möchten, perfekte Bedingungen.Im Sommer zählt eine Mountainbike-Tour auf der alten Brenner-Grenzkammstraße zu einem absoluten Highlight für konditionsstarke Radler, außerdem ist die Sattelbergalm Teil des Tiroler Höhenwanderweges, der bis nach Meran verläuft. Auch für Familien wird einiges geboten: Für sie stellt unter anderen der neue Wassersteig von Gries, der entlang eines Bachlaufs durch die herrlichen Lärchenwälder zur Sattelbergalm führt, eine neue Attraktion dar (Gehzeit ca. 1 h).
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet

Ob Rodeln, Törggelen oder den Sommer bei hausgemachten Schmankerln genießen: Auf der Sattelbergalm im Stubaital hat unser jüngster Redaktions-Zugang Johanna schon alles probiert und für sehr gut befunden. Der Aufstieg zu Fuß dauert circa 1,5 Stunden. Oben kümmern sich Hüttenwirte Angie und Alois mit viel Geduld und Herz um ihre Gäste. Die Zutaten fürs Essen kommen aus der eigenen Almwirtschaft. Es gibt einen Spielplatz, übernachten kann man sogar in einer eigenen kleinen Hütte, die früher als Stall für Kälber diente („Kälberhagl“). Heute ist sie gemütlich ausgebaut und hat ein beheiztes Badefass vor der Tür stehen. Kein Wunder, dass die Sattelbergalm so beliebt ist – am besten frühzeitig reservieren!

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