Heinrich-Schwaiger-Haus

2.802 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Anfang Juni bis Ende September; 2019 vs. ab 28. Juni.

Mobil

+43 664 656 55 55

Homepage

www.heinrich-schwaiger-haus.at

Betreiber/In

Christiane Denk & Christian Schuster

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
19 Zimmerbetten 36 Schlafplätze 8 Schlafplätze

Details

  • Winterraum
  • Dusche
  • Hunde erlaubt
  • Handyempfang
  • So schmecken die Berge

Lage der Hütte

Das Heinrich-Schwaiger-Haus (2.802 m) liegt oberhalb des Stausees Mooserboden, sehr exponiert auf der Salzburger Seite des Nationalparks Hohe Tauern, hoch über Kaprun. Das Heinrich-Schwaiger-Haus wird sowohl von Tagesausflüglern wie auch von Hochgebirgswanderern, die längere Touren, wie beispielsweise auf das Große Wiesbachhorn (3.564 m), geschätzt. Der Aus- und auch der Tiefblick von der Hütte sind alle Aufstiegsmühen wert.

Alpine Erfahrung und perfekte Ausrüstung sind Voraussetzung für den Aufstieg zur Hütte. Von einem Besuch mit Kindern ist abzuraten. Zu steil ist der Aufstieg, zu risikoreich das unmittelbare Hütten-Umfeld. Kein Gebiet für Skitourengeher.

Kürzester Weg zur Hütte

Von Mittersill, Lofer oder St. Johann kommend fährt man nach Kaprun und dann weiter bis zum Alpenhaus Kesselfall. Von hier mit dem Lärchenwand-Schrägaufzug und dann mit dem Bus bis zum Bergrestaurant beim Stausee Mooserboden in 2.051 m.

Nun überquert man die beiden gewaltigen Staumauern, um anschließend den eintönigen, in vielen Kehren im sandigen Gestein steil zur Hütte hinaufführenden Weg hochzusteigen. Die Hütte hat man dabei stets im Blick.

Gehzeit: 2:30 - 3 h

Höhenmeter: 751 Hm

Leben auf der Hütte

Die Hüttenwirte setzen eine Tradition fort, der sich schon die Vorgänger verschrieben haben: die Küche muss gut sein. Deshalb ist die Hütte Teil der Initiative „So schmecken die Berge“, die sich um die Verarbeitung lokaler und regionaler Lebensmittel dreht. Die Rindsrouladen mit selbst gemachten Spätzle und Karottengemüse sind schwer zu übertreffen. Wobei das auf der Hütte nicht leicht zu bewerkstelligen ist. Denn seit dem Umbau 2011 führt keine Materialseilbahn mehr zur Hütte. Dafür liefert der Hubschrauber vier Mal pro Saison alles Notwendige. So auch Bierfässer. 

Die Hütte ist für Familienausflügen mit Kindern nicht geeignet. Jugendliche mit alpiner Basiserfahrung werden sich an diese hochalpine Tour lange erinnern. Hunde über Nacht mitzunehmen, muss im Vorfeld abgeklärt werden. Vor der Hütte sorgt eine Terrasse für eine atemberaubende Aussicht. In der Hütte ein gemütlicher Innenraum für tiefe Entspannung.

Gut zu wissen

63 Schlafplätze. Ein Zweibett-, ein Vierbett- und drei Fünfbettzimmer. 2 Matratzenlager. Getrennte Waschräume mit Dusche. Handy-Empfang gut. Kein WiFi-Zugang. Kein Gepäcktransport auf die Hütte möglich, da es seit 2011 keine Materialseilbahn mehr gibt. Nur Barzahlung.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist die Schwarzenberghütte in 2.267 m, die in 5 h Gehzeit zu erreichen ist. Außerdem: Oberwalder Hütte (2.973 m, 6 h); Gleiwitzer Hütte (2.167 m, 7:30 h).

Gipfelbesteigungen: über den Kaindlgrat auf das Große Wiesbachhorn (3.564 m, 3 h); Klockerin (3.422 m, 3:30 h); Vorderer und Hinterer Bratschenkopf (3.400 m bzw. 3.412 m, 3 bzw. 4 h).

Anfahrt

Autobahn A10 von Salzburg oder Villach und Klagenfurt bis Bischofshofen. Dort auf die B311 wechseln, über St. Johann und Schwarzach im Pongau Richtung ca. 48 km bis vor Zell am See. Bei der Ausfahrt Anschlusstelle Schüttdorf Süd auf die B168 Richtung Mittersill und Kaprun abzweigen. Bei Fürth in die Kaprunerstraße L215 und bis zum Parkaus Kesselfall Alpenhaus.  

Parkplatz

Kesselfall Alpenhaus

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit den Zügen der ÖBB und Deutschen Bahn bis Zell am See anreisen. Am Bahnhof Zell am See in den Bus umsteigen und bis Kaprun Kesselfall-Alpenhaus fahren. Weiter mit dem Shuttlebus zum Stausee Mooserboden fahren. Dieses Busticket wird, mit dem Hinweis zum Heinrich-Schwaiger-Haus wandern zu wollen, ermäßigt.

Hütte • Kärnten

Salmhütte (2.644 m)

Die Salmhütte (2.644 m), an der Südostseite des Großglockners liegend, steht bei Großglockner-Besteigungen von Kals aus im Schatten der Stüdlhütte. Obwohl die Hütte, die im oberen Leitertal am Hasenpalfen liegt, die Geschichte der Erstbesteigung des Glockners in sich trägt. 1799 wurde die erste Hütte, eine einfache Holzhütte, im Leiterkar direkt unterhalb des Großglockners errichtet. Sie gilt damit als eine der ersten alpinen Schutzhütten der Ostalpen. Später wurde die Holzhütte am selben Standort durch eine Steinhütte ersetzt, die zweite Salmhütte. Aufgrund des vorrückenden Gletschers wurde aber schließlich ein neuer Standort gesucht. Man wählte die Felswand des Schwertecks, in die die dritte Salmhütte gesprengt wurde. Schnell stellte sich allerdings heraus, dass der Felsen ständig nass war und die Bedingungen in der Hütte unerträglich waren. Das alles und wie es schließlich zum Bau der vierten Salmhütte am Hasenpalfen kam, erläutert eine Tafel an den alten Wänden der Hütte in der Felswand, rund 100 Hm oberhalb der heutigen Salmhütte.  Die Salmhütte ist Ausgangspunkt - und eine sehr gute Alternative zur Stüdlhütte - für Touren auf den höchsten Berg Österreichs. Sie ist aber auch Station auf dem Wiener Höhenweg und der Glocknerrunde. 2017 erhielt die Hütte einen Zubau und damit auch eine neue Terrasse, von der aus man direkt auf den Großglockner sieht. Sie zieht Hochtourengeher, Kletterer, Skitourengeher und Wanderer gleichermaßen an. Mitten in hochalpinen Matten gelegen, birgt die Umgebung der Hütte geologische und botanische Schätze - vor allem findet man zahlreiche Edelweiss. Das Schwerteck, der Hausberg der Hütte, gilt als geologisches Einzelstück.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Tirol

Glorer Hütte (2.642 m)

Die Glorer Hütte (2.642 m) ist vom Lucknerhaus in Kals am Großglockner in zwei Stunden zu erreichen. Der Zustieg führt entlang eines sogenannten geomorphologischen Lehrpfades, der Kindern und Erwachsenen interessante Informationen rund um die Beschaffenheit des Bodens und des Gesteins liefert. Oben angekommen, kann man die beiden Hausberge, die Medlspitze und den Glocknerblick, in jeweils einer halben Stunde besteigen. Entlang des Wiener Höhenwegs wandert man Richtung Iselsberg oder Glocknerhaus.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Neue Fürther Hütte hat ihren Platz seit 1929 neben dem Kratzenbergsee in der Venedigergruppe in Salzburg. Sie liegt am Talschluß des Hollersbachtales im Nationalpark Hohe Tauern. Ambitionierte Wanderer und Bergsteiger marschieren durch das Tal zur Hütte an. Familien mit Kindern, über deren Besuch sich das Hüttenwirt-Paar Gabi und Hans Scheuerer besonders freuen, lassen sich durch das Tal bis zur Talstation der Materialseilbahn bringen. Von dort steigen sie dann zur Hütte auf und ersparen sich so einen langen Anmarsch. Währenddessen schwebt das Familien- oder Gruppengepäck mit der Seilbahn dem Schutzhaus entgegen. Bergsteiger, die zwecks Hochtouren aufsteigen, laufen sich im Tal und bis zur Neuen Fürther Hütte warm. Der Weg durch das Trogtal bis zur Ofneralm ist für Mountainbiker eine Genußtour von zehn Kilometern und 641 Höhenmetern. Die Hütten-Umgebung ist von den Gipfeln Larmkogel (3.022 m), Kratzenberg (3.023 m), Seescharte, Seekopf, Abretterkopf und Fürther Eck geprägt. 
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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