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5 Wanderungen in Mittelbünden

• 21. September 2021

Vielfältiger und abwechslungsreicher als Mittelbünden zwischen Churer Rheintal und Misox kann ein Wandergebiet eigentlich nicht sein: Von Streifzügen durch die herrlichen Kastanienhaine im Misox über historisch interessante Passwanderungen im Bereich von Splügen im Hinterrhein bis hin zu spannenden Überschreitungen im Schanfigg – wir stellen euch fünf besonders lohnende Wanderungen aus der Region vor.

Zum Passo de Balniscio in Graubünden: Blick zum Piz d’Arbeola
Foto: Rudolf und Siegrun Weiss
Zum Passo de Balniscio in Graubünden: Blick zum Piz d’Arbeola
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1. Veia Traversina

Anspruchsvolle Wanderung zur Viamala: Der Wegabschnitt durch eine Schlucht des Hinterrheins zwischen Thusis und Zillis-Reischen in den Adula Alpen war einst ein gefürchteter Abschnitt der wichtigen Handelsverbindung zwischen Süden und Norden Graubündens. Fordernd ist die Viamala heute noch: Über die Via Traversina quert man zunächst die Talenge, um dann in die beeindruckende Schlucht abzusteigen.

Die Tour im Detail

2. Passo de Balniscio

Erstaunlich alpine Bergwanderung: Die Tour zum Passo de Balniscio führt im Rahmen ihres südlichsten Abschnitts in eine urweltliche Landschaft von wirklich atemberaubender Schönheit. Überwältigend ist etwa der Blick in ein fast ebenes Becken mit einem mäandernden Bach, in das sich am anderen Ende ein eindrucksvoller Wasserfall stürzt oder der steile Anstieg entlang des Wasserfalls. Lohnend ist auch die Verlängerung der Wanderung zu den Seen Laghetto del Mot und Lago Grande. Insgesamt eine gleichermaßen beeindruckende wie anspruchsvolle Wanderung.

Die Tour im Detail

3. Alter Schin

Der „Alte Schin“ ist ein historischer Verbindungsweg, der früher für den Warenverkehr genutzt wurde und das Albulatal mit dem Domleschg verbindet. Die Wanderung folgt diesem Weg und führt vom Bahnhof in Tiefencastel/Casti nach Sils im Domleschg. Höhepunkte der Tour sind die Kirche St. Peter in Mistail sowie die Schinschlucht.

Die Tour im Detail

4. Piz Beverin

Aussichtsgipfel der Superlative: Der Piz Beverin (2.998 m) ist einer der berühmtesten Aussichtsberge Graubündens. Durch seine vorgeschobene Lage in den Adula Alpen und die beachtliche Höhe – immerhin knapp an der 3.000 Meter-Marke – eröffnet er eine eindrucksvolle Fernsicht. Von Mathon führt die Bergtour auf seinen Gipfel und verlangt einem dabei einiges ab: Knapp 1.500 Höhenmeter müssen überwunden werden. Insgesamt eine anstrengende, aber sehr lohnende Tour!

Die Tour im Detail

5. Regitzer Spitz

Felsriff über dem Rheintal im Rätikon: Der Regitzer Spitz (1.135 m) ist ein auffälliger Felsriegel, der auf den ersten Blick ziemlich unzugänglich scheint. Tatsächlich aber kann er ohne größere Schwierigkeiten bestiegen werden. Aus Fläsch, dem nördlichsten Dorf Graubündens, führt die Wanderung auf einem breiten Weg zunächst durch Wald und vorbei an Festungsanlagen bis ganz hinauf auf den Regitzer Spitz, der einen großartigen Blick über das Rheintal erschließt.

Die Tour im Detail

Buch-Tipp

Weitere lohnende Wanderungen in Mittelbünden findet ihr im Rother Wanderführer:

Chur – Hinterrhein“ von Rudolf und Siegrun Weiss, erschienen 2017 im Bergverlag Rother.

Rother Wanderführer: „Chur – Hinterrhein“ von Rudolf und Siegrun Weiss
Foto: Bergverlag Rother
Rother Wanderführer: „Chur – Hinterrhein“ von Rudolf und Siegrun Weiss
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