Zeppezauerhaus

1.663 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Mai bis Oktober

Anfang Mai bis Ende Oktober

Mobil

+43 (0)650 7794032

Telefon

+43 (0)662 629 862

Homepage

https://www.zeppezauerhaus.at

Betreiber/In

Uschi Klumaier-Wiebecke und Anton Langer

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager
14 Zimmerbetten 40 Schlafplätze

Details

  • Seminarraum
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Hunde erlaubt
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Am Zeppezauerhaus kann man Bergluft einsaugen und wird die Stadtluft los. Es steht am Hausberg der Stadt-Salzburger, am Untersberg im Süden der Mozartstadt. Der Untersberg ist eine Landmarke. Für die Stadt selbst, für die Berchtesgadener Alpen, deren nördlicher Ausläufer der Untersberg ist und für den Rand der Nördlichen Kalkalpen. Das 1883 eröffnete Zeppezauerhaus ist als Wander-, Alpin- und Kletterzentrum am Rande des urbanen Großraumes der Stadt Salzburg verankert.

Die Schutzhütte ist nicht nur durch die bevorzugte Lage sondern auch durch die leicht Erreichbarkeit attraktiv. Zum Zeppezauerhaus bricht man schon einmal spontan auf. Während die Einen zur Schutzhütte heraufsteigen, fahren diejenigen, die gerade nicht gehen wollen, nicht mehr so gut auf ihren beiden Beinen sind oder die ihrer Kinder wegen Wege in die Berge abkürzen müssen ohne auf Berg-Erlebnisse verzichten zu wollen, mit der Untersbergbahn hinauf. Der Untersberg lädt alle "Bergler" zu sich ein, hat für sie alle Platz, Wege und bietet ein vielfältiges, alpines Betätigungsfeld. Er ist ein Gastgeber, der niemanden ausschließt. Auch wenn er die Salzach flußabwärts in das Salzburger Becken wie eine uneinnehmbare Festung wirkt, fällt er nach Bad Reichenhall und das Reichenhaller Becker sanft und einladend ab.

 

Kürzester Weg zur Hütte

Mit der Untersbergseilbahn aus dem Grödiger Ortsteil St. Leonhard bis fast auf das Geiereck fahren. Von der Bergstation der Seilbahn (1.776 m)  ist man in 10 Minuten am Zeppezauerhaus. Der kurze Weg ist noch dazu absteigend. Mit der Seilbahn überwindet man in 8:30 Minuten 1.320 Höhenmeter. Deren Bergstation wurde 2016 grundlegend renoviert.


Gehzeit: 10 min

Höhenmeter: -113 m

Alternative Routen: von Glanegg (500 m) entweder über den Dopplersteig (Weg-Nr. 460) der Trittsicherheit erfordert und tolle Aussicht auf die Stadt Salzburg bietet oder den Reitsteg (Weg.Nr.417), der größtenteils durch den Wald verläuft und für heiße Sommertage geeignet ist. Der Reitsteig ist auch ein Abschnitt auf dem Arnoweg. Der Dopplersteig ein Abschnitt auf dem Rupertiweg, auf dem Europäischen Weitwanderweg E10 (Rügen - Italien) sowie einer Variante des Voralpenweges. Für beide Anstiege zum Zeppezauerhaus ist eine Gehzeit von etwa 2:30 Stunden einzukalkulieren.
 

Leben auf der Hütte

Seit 2019 bewirtschaftet das Duo Uschi und Anton die Hütte mit viel Hingabe und Liebe zum Detail. Natürlich wird frisch gekocht und die Gäste herzlich bewirtet, während die Gäste das unvergesslichen Panorama genießen. Dieser Augenschmaus kann noch mit der Hausspezialität Gipfel-Wipfel-Geist garniert werden. 

Die Gäste des Zeppezauerhauses sind Familien mit kleinen Kindern, Wanderer, die Genußtouren oder weite Wege lieben; Bergsteiger, die die Gipfel des Unterbergmassivs erklimmen; Kletterer, die fordernde Routen durch die Wände des Salzburger und Berchtesgadener Hochthrons machen; Höhlenforscher und Menschen, die aus beruflichen oder persönlichen Gründen zu Meetings, Seminaren und privaten Feiern geladen sind. Für sie gibt es in der Stube, auf der Terrasse, in Seminarräumen, die bis zu 45 Besucher fassen, Platz. Diese bunte Gästeschar kann am Zeppezauerhaus auch schlafen. In Bergluft, das ist erwiesen, schläft und erholt man sich besser.

 

Gut zu wissen

Die Sanitäranlagen entsprechen zeitgemäßen Erfordernissen was ihre Ausstattung und das individuelle Hygiene-Verlangen betrifft. Schlafplätze müssen ebenso wie die Seminarräume reserviert werden. Der Handyempfang ist gut. Bezahlt wird bar. Wer mit seinem Hund über Nacht bleiben will, muss dies im Vorfeld abklären.

 

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegenen Hütte: Toni-Lenz-Hütte (1.550 m, über Schellenbergersattel 2 h; über Salzburger Hochthron und Thomas-Eder-Steig 2:30 h) und Stöhrhaus (1.894 m, über Salzburger Hochthron 3,5 h).

Gipfeltouren: Geiereck (1.806 m, 10 min); Salzburger Hochthron (1.853 m, 45 min); Berchtesgadener Hochthron (1.972 m, über Salzburger Hochthron und Untersberg-Plateau 3:30 h). 

Kletterrouten - Salzburger Hochthron (Auszüge): Westsidestory (Schwierigkeit 7), Griechischer Wein (7+ A0), Sesam öffne dich (8-); Berchtesgadener Hochthron (Auszüge): Bayerische Gemütlichkeit (7), Superkombi (7+), Schertlepfeiler (9 bzw. 8 A0); Geiereck: Major Tom (7+); Rauheck: Vergessene Welt (8-)

Anfahrt

Die Talstation der Untersbergbahn in St. Leonhard, einem Ortsteil von Grödig, und Glanegg, eine Katastralgemeinde von Grödig sind mit dem Auto über die A 10, Tauern-Autobahn, und die Abfahrt Neu-Anif zu erreichen. 

Direkt von der Autobahnabfahrt bis zur Talstation der Untersbergbahn führt die B160, die Berchtesgadener Straße. Der Anfahrtsweg ist gekennzeichnet.

Nach Glanegg und Richtung Schloß Glanegg zweigt man auf der B160 in Neu-Anif auf die Neue Heimat Straße ab, fährt immer geradeaus durch die Ortsmitte von Grödig und auf der Glanegger Straße bis kurz vor dem Schloß. An der Kreuzung der Glanegger Straße mit der Moosstraße und der Fürstenbrunner Straße, links auf die Fürstenbrunner Straße abzweigen, geradeaus in die Rosittenstraße zum Wanderparkplatz Untersberg.

Tipp: Steht das Auto am Wanderparkplatz oder an der Talstation der Untersbergbahn und wird der jeweils andere Weg vom Untersberg hinunter gewählt, verbindet die Buslinie 35 die beiden Ausgangspunkte der Tour.

Parkplatz

Parkplätze: Talstation der Untersbergbahn - St. Leonhard; Wanderparkplatz Untersberg - Glanegg.

Öffentliche Verkehrsmittel

Das Zeppezauerhaus liegt vor den Toren der Stadt Salzburg auf dem Untersberg. Die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmittel ist gut. Man kann getrost auf das Auto, in der vom Individualverkehr ohnehin überlasteten Mozartstadt verzichten. 

Variante 1/Aufstieg mit der Untersbergbahn: Am Salzburger Hauptbahnhof besteigt man den Stadtbus der Linie 25 und fährt bis zur Endstation, der Talstation Untersbergbahn in Grödig.

Variante 2/Aufstieg zu Fuß von Glanegg: Vom Hauptbahnhof mit der Linie 25 fünf Station bis zu den Haltestellen Mirabellplatz oder Makartplatz/Theatergasse. Dort umsteigen in die Stadtbus-Linie 21, der Richtung Fürstenbrunn Buskehre fährt. Auf dieser Linie liegen die Haltestelle Glanegg Schloß. Dort aussteigen!

Zwischen Glanegg Schloß und der Talstation der Untersbergbahn verkehrt die Buslinie 35. Sie ist für jene interessant, die das Auto an einem der genannten Punkte stehen lassen und dann entweder mit der Bahn oder nach Glanegg zu Fuß vom Untersberg absteigen.  

Hütte • Bayern

Stöhrhaus (1.894 m)

Das Stöhrhaus (1.894 m) steht unterhalb des Berchtesgadener Hochthrons auf dem Untersberg im Grenzgebiet zwischen Salzburg und Bayern in den Berchtesgadener Alpen. Es ist ein bei Wanderern, Kletterern und Höhlenforschern beliebtes Ziel. Sie zu erreichen erfordert allerdings Ausdauer, die dafür auch mit einem unvergleichlichen Panorama belohnt wird. Der Rundum-Blick streift bis hin zum Watzmann und dem Steinernen Meer. Ein besonderer Leckerbissen ist der Hochthron-Klettersteig, der durch die steile, über 400 m hohe Ostwand des Berchtesgadener Hochthrons führt. Der Eisenweg ist für versierte Ferratisti, in der Kategorie C/D und nur Könnern vorbehalten. Ein eindrucksvolles Erlebnis ist die Schellenberger Eishöhle nahe der Toni-Lenz-Hütte. Sie ist von Marktschellenberg nach dreistündigem Marsch zu erreichen. Zum Stöhrhaus sind dann von der Höhle noch weitere drei bis vier Stunden zu gehen.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Salzburg

Purtschellerhaus (1.694 m)

Mitten durch das Purtschellerhaus (1.694 m ) verläuft die Staatsgrenze zwischen Deutschland und Österreich – die Gaststube befindet sich in Bayern, die Toilette in Salzburg. Am Boden ist das Übertrittsgebiet mit einem dicken Strich markiert. Weil es nach dem Zweiten Weltkrieg verboten war, von Deutschland nach Österreich überzutreten, trafen einander Menschen im Purtschellerhaus, um miteinander zu plaudern. Es war die einzige Möglichkeit zur direkten Kommunikation. Von der Terrasse des Hauses in den Berchtesgadener Alpen bietet sich Wanderern, Tagesausflüglern und Kletterern ein überwältigender Blick über den Salzburger Tennengau, die Stadt Salzburg und das Lattengebirge. Das Schutzhaus ist Stützpunkt für erfahrene Bergsteiger, die über den Normalweg auf den Hohen Goll gehen können. 15 Minuten oberhalb des Purtschellerhauses befindet sich ein Klettergarten mit Kletterrouten in den Schwierigkeitsgraden III bis VI. Im Winter ist das Haus wegen der hoher Lawinengefahr nicht zugänglich.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Oft kommt es zu Missverständnissen, aber: Beim Reichenhaller Haus und dem Staufenhaus handelt es sich um dasselbe Gebäude im Berchtesgadener Land. Knapp unter dem Gipfel des Hochstaufen gelegen, ist der Bau ein architektonisches Spektakel - es hat von Weiten den Anschein, als würde er an einer Felswand kleben. Gebaut wurde das Reichenhaller Haus von 1925 bis 1928, das heutige Gesicht bekam das höchst gelegene Schutzhaus in den Chiemgauer Alpen beim Großumbau 1974. Die benachbarte Staufenkapelle wurde 1929 geweiht. Von der Terrasse, auf der manchmal der Platz eng werden kann, haben Wanderer, Bergsteiger und erfahrene Kletterer einen fantastischen Blick auf Salzburg, die Berge des Salzkammerguts und die Berchtesgadener Alpen. Das Haus ist Stützpunkt für viele Bergtouren und Kletterrouten in der Staufengruppe – hervorzuheben sind der Staufengrat, die Route via Stoanerne Jaga , der Aufstieg ab Adlgass und auch der anspruchsvolle Pidinger Klettersteig. Für Familien mit Kindern ist das Reichenhaller Haus weniger gut geeignet.  
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

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